VfB Linz - Fußball-Bezirksliga Ost
Den dritten Tabellenplatz gefestigt
SG Berod-Wahlrod - VfB Linz 0:5 (0:2)
Berod. Am 26. Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost landete der VfB Linz einen 5:0 (2:0)-Kantersieg beim SC Union Berod-Wahlrod. Der Linzer Trainer Paul Becker hatte von seiner Mannschaft im Vorfeld der Begegnung erwartet, dass sie sich nach der zwar siegreichen, aber schwachen Vorstellung gegen den VfL Bad Ems gegen die Gastgeber deutlich steigert. Seine Erwartungen stießen nicht auf taube Ohren. Seine Schützlinge dominierten von Anfang an die Partie, kombinierten munter und tauchten immer wiederholt gefährlich im gegnerischen Strafraum auf. Die Platzherren präsentierten sich in einem desolaten Zustand, harmlos in der Offensive und unkonzentriert im Abwehrverhalten. Der 0:2-Halbzeitstand - die Linzer Mario Seitz (26.) und Dijan Ramovic (28.) hatten die Gäste per Doppelschlag in Führung geschossen - schmeichelte den Gastgebern. Nur zwei Minuten nach der Pause die Entscheidung durch Michael Krupp, der auf 3:0 erhöhte. Spätestens jetzt gingen die Köpfe der Beroder ganz nach unten, breitete sich Resignation aus. Linz spazierte über den Rest der Spielzeit und erzielte so im Vorbeigehen noch zwei weitere Treffer durch Andreas Schuth (68.) sowie Mario Seitz (72.) zum 0:5-Endstand. „Jetzt müssen wir vor den entscheidenden Spielen um den Klassenerhalt das 0:5 ganz schnell aus den Köpfen bekommen“, betonte Berods Spielertrainer Thomas Schäfer und unterstrich im gleichen Atemzug die starke Vorstellung des VfB Linz: „Allerdings muss ich auch die hervorragende Leistung unserer Gäste vom Rhein würdigen, die unsere Schwächen zum hohen Sieg genutzt haben.“ Im Lager der Linzer war Coach Paul Becker sichtlich zufrieden. „Unser Plan ist voll aufgegangen, denn wir haben den Kraftakt unserer Gastgeber in Weitefeld einkalkuliert, was mit dem Doppelschlag durch Mario Seitz und Dijan Ramovic Mitte der zweiten Halbzeit bestätigt wurde“, analysierte Becker und freute sich, dass der dritte Tabellenplatz durch den Dreier und die Punktverluste der Konkurrenz gefestigt wurde: „Den haben wir und den wollen wir halten.“
VfB Linz: S. Seitz, Lacher (81. Rösler), Bernard, Joch, Kyrion, M. Seitz (76. Kalisch), Krupp, Kizilkan (76. Schwarz), Tolaj, Ramovic, Schuth.
Schiedsrichter: Kevin Wydymanski (Koblenz).
Vorschau
Am Samstag empfängt der VfB Linz um 16 Uhr den Tabellenneuten SG Elbert. Im Hinspiel landete Linz in Oberelbert durch ein Tor von Michael Krupp einen knappen 1:0-Sieg. Nach einer starken Hinrunde hat der Aufsteiger nach der Winterpause noch keine Bäume ausgerissen. Ein Sieg, fünf Remis und drei Niederlagen sind aber keine Bilanz, weshalb man die Gäste unterschätzen sollte.
LS
