Lokalsport | 09.07.2025

Der Deutsche Eck Cup: ein Turnier voller Fairness, Vielfalt und Fußballleidenschaft

Beeindruckend war auch die Leistung der Inklusionsteams. Zwei schafften es bis ins Viertelfinale.  Fotos: SG 2000 Mülheim-Kärlich 1921 e.V.

Mülheim-Kärlich. Der Deutsche Eck Cup 2025 bot erneut ein besonderes Fußballerlebnis mit inklusivem Charakter, sportlicher Fairness und beeindruckender Organisation. Titelverteidiger Intersport Krumholz sicherte sich erneut den Turniersieg – im Finale mit einem knappen Vorsprung gegen die Debeka Versicherungen. Entscheidend war ein Tor von Elisa Prinke, die das Finale mit ihrer Leistung prägte. Turniermoderator Tom Theisen betonte die sportliche Qualität der Teilnehmerinnen: „Noch nie haben derart viele und auch sportlich herausragende Frauen mitgespielt.“

Insgesamt 26 Mannschaften traten in vier Vorrundengruppen auf ebenso vielen Spielfeldern gegeneinander an. Gespielt wurde jeweils 1x12 Minuten. Acht Schiedsrichter sorgten durchgängig für einen reibungslosen Ablauf. Neue Teilnehmer wie die Firmen Hartkorn oder das Gelenkzentrum Mittelrhein trafen auf etablierte Teams, etwa die evm oder die Debeka Versicherungen. Die evm erreichte Platz drei, Debeka musste sich mit Rang zwei begnügen.

Beeindruckend war auch die Leistung der Inklusionsteams. Zwei schafften es bis ins Viertelfinale: Die SG 2000 Mülheim-Kärlich unterlag dort dem späteren Sieger Intersport Krumholz, während der VfB Polch überraschend den Fußballverband Rheinland bezwang. Letztlich belegten Polch und Mülheim-Kärlich die Plätze vier und sechs – ein starkes Ergebnis in einem großen Teilnehmerfeld.

Peter Löcher vom Vorstand der SG 2000 Mülheim-Kärlich lobte den besonderen Charakter des Turniers: „Diese Größe, diese Harmonie und der inklusive Charakter – das gibt es wahrscheinlich nur beim Deutschen Eck Cup.“ Als Funktionär im Fußballverband Rheinland kennt er zahlreiche Turniere, doch dieses Format hebt sich seiner Meinung nach deutlich ab.

Turnierleiter Jürgen Hörter übernahm die Organisation mit Bravour – vom Eintreffen der Mannschaften über die Auslosung bis hin zur technischen Abwicklung der Spielpläne. Für seinen erkrankten Vorgänger Stefan Urmitzer, der das Turnier zuvor 13 Mal geleitet hatte, gab es einen langen Applaus und Genesungswünsche.

Martina Böth-Baulig, Beigeordnete der Stadt Mülheim-Kärlich, übernahm die Siegerehrung. Sie sprach allen Helferinnen und Helfern der SG 2000 ein Lob aus: „Hier greift immer wieder ein Rädchen ins andere, das ist faszinierend.“

Ein weiterer Höhepunkt war die Spendenübergabe. Der Erlös des Turniers in Höhe von 5.000 Euro geht an die Initiative „Starke Kinder gehen keinem ins Netz“ – ein Projekt der Löwenzahn-Stiftung, das sich gegen Gewalt an Kindern im Internet engagiert.

Mit diesem Erfolg startete die SG 2000 in die Feierlichkeiten zum 25-jährigen Vereinsjubiläum. Weiter geht es mit dem Familientag am 17. August. Höhepunkt ist die Jubiläumsparty am 13. September in der Kurfürstenhalle unter dem Motto „Trage dein Lieblingstrikot“. BA

Der Erlös des Turniers in Höhe von 5.000 Euro geht an die Initiative „Starke Kinder gehen keinem ins Netz“ – ein Projekt der Löwenzahn-Stiftung, das sich gegen Gewalt an Kindern im Internet engagiert.

Der Erlös des Turniers in Höhe von 5.000 Euro geht an die Initiative „Starke Kinder gehen keinem ins Netz“ – ein Projekt der Löwenzahn-Stiftung, das sich gegen Gewalt an Kindern im Internet engagiert.

Beeindruckend war auch die Leistung der Inklusionsteams. Zwei schafften es bis ins Viertelfinale. Fotos: SG 2000 Mülheim-Kärlich 1921 e.V.

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