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Cheerleading-Nationalmannschaft flog zur Weltmeisterschaft nach Orlando/Florida

Deutsches Team errang Weltmeister-Titel gegen zwölf weitere Nationen

Sarah Urmetzer aus Mülheim-Kärlich gehörte mit zum Team

21.07.2018 - 14:00

Mülheim-Kärlich. Die aus Mülheim-Kärlich stammende 25-jährige Sarah Urmetzer ist in Orlando Weltmeisterin im Cheerleading geworden.

Über das Leistungsturnen beim TV Mülheim kam Sarah Urmetzer 2008 mit 14 Jahren zum Cheerleading. Die CheerForce, die Cheerleading Abteilung der CTG Koblenz, wurde ab diesem Zeitpunkt zu ihrer sportlichen Heimat. Seitdem trainiert sie mit ihrem Team mindestens dreimal in der Woche bis zu drei Stunden in den unterschiedlichsten Hallen in Koblenz, um an regionalen, deutschen und auch internationalen Meisterschaften teilzunehmen. So konnten auch einige Erfolge und Titel in dieser Sportart gefeiert werden, die Elemente aus Bodenturnen, Akrobatik und Tanz verbindet und nichts mit den bekannten „Puschengirls“ beim American Football zu tun hat. Mittlerweile hat Sarah bereits an vier Europameisterschaften und sechs Weltmeisterschaften teilgenommen.

Aufregend war vor allem die Anreise zur ersten Weltmeisterschaft 2010 in Orlando, weil der eigentliche Flug durch den Ausbruch des isländischen Vulkans „Eyjafjallajökull“ gecancelt wurde. Doch das CheerForce Team, welches als Deutscher Meister ihr Land bei der WM vertreten sollte, gab nicht auf und machte mit einigen kleinen Darbietungen am Flughafen auf ihre missliche Lage aufmerksam. Darüber wurde auch damals in diversen Nachrichtensendungen berichtet. So erreichten sie, dass sie einen Tag später doch noch nach Florida fliegen konnten und wurden für die ganze Aufregung mit der Bronzemedaille belohnt.

Seit einigen Jahren wird Deutschland auf den Weltmeisterschaften nicht mehr von den amtierenden deutschen Meistern, sondern, wie im Fußball, von einer Nationalmannschaft vertreten. Um in den deutschen Nationalkader aufgenommen zu werden, muss man sich per Video bewerben und anschließend bei einem Try Out sein Können unter Beweis stellen.

So hat sich Sarah mit ihrem „Groupstunt“, indem sie mit Kristin und Ricarda ihren Flyer Leonie durch die Luft wirbelt, im August letzten Jahres beworben und sie konnten auch beim Probetraining Ende September überzeugen.

Nun begann die intensive Vorbereitung auf dieses aufregende Event, das jedes Jahr in Orlando im Disneyworld stattfindet. Der Groupstunt trainierte fleißig neben dem CheerForce-Teamtraining, sodass die Mädchen teilweise sechsmal in der Woche in der Halle standen. Dazu kamen fünf weitere Trainingswochenenden in ganz Deutschland mit dem Nationalteam. Dieses bestand aus insgesamt 27 jungen Girls aus den verschiedensten Ecken Deutschlands.

Endlich ging es dann los über den Großen Teich. In Orlando stand dann jeden Tag ein vierstündiges Training auf dem Programm, um bestmöglich vorbereitet bei der ICU Weltmeisterschaft an den Start zu gehen. In der Kategorie „Senior All Girl Elite“ traten in der Vorrunde neben Deutschland zwölf weitere Nationen gegeneinander an. Die deutschen Girls präsentierten eine fehlerfreie Darbietung und erzielten die höchste Vornote aller Teams.

Dies galt es jetzt auch beim großen Finale am nächsten Tag zu bestätigen, doch die Konkurrenz aus der ganzen Welt war groß. Aber die Germany-Girls präsentierten eine ebenso starke Leistung wie schon am Vortag und so holten sie sich vor Neuseeland und Chile den Weltmeistertitel. Die Freude war grenzenlos. Da das ganze Event über einen Livestream im Internet mitverfolgt werden konnte, war die Familie zuhause in Deutschland nahezu live dabei. Mama Maria, Papa Konny, Elli sowie ihre Geschwister Lisa und Niklas fieberten natürlich mit und freuten sich riesig mit Sarah über diesen tollen Erfolg, der unvergesslich bleibt.

Leider steht Cheerleading nicht im Sportfokus in Deutschland und wird somit finanziell nur sehr begrenzt unterstützt. So musste Sarah (unterstützt durch ihre Familie) insgesamt mehr als 2.000 Euro für Flüge, Unterkunft und so weiter aufwenden, um sich diesen sportlichen Traum erfüllen zu können. Ob dies auch im nächsten Jahr möglich wird, hängt für die vier Mädels, welche mitten in Studium und Ausbildung stecken, von Zuschüssen und Sponsoren ab. Hoffnungsvoll trainiert der Groupstunt mit dem Ziel WM 2019 fleißig weiter.

Wer sich einen Eindruck über den diesjährigen Auftritt in Orlando und die Qualität dieser Sportart machen möchte, findet dies unter www.cheerunion.org oder auch auf youtube unter: https://www.youtube.com/watch?v=ivAgCsO10r0

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Kommentare
juergen mueller:
Mit was sich die SPD auf einmal beschäftigt u.für was sie sich (angeblich) stark macht ist schon bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass es sich um Themen handelt, die mittlerweile bereits Moos angesetzt haben. Das passiert, wenn einem der Arsch mit Grundeis geht und einem die Felle davon schwimmen. Diese kommunal-, landes- u. bundesweit grassierende Seuche ist das Ergebnis einer Politik, die mit "sozial" schon lange nichts mehr zu tun hat u.das Scheitern einer Partei offenbart, die an ihrer eigenen Verlogenheit zugrunde geht. Wenn ich mir unter diesem Aspekt die Arbeit der SPD-Fraktion in meinem Heimatort Koblenz Revue passieren lasse,dann wundert mich nichts mehr,egal,ob es die Stadt selbst betrifft oder die umliegenden,eingemeindeten Ortsteile,einschliesslich Rübenach,dem ich angehöre,der,obwohl Ratsangehörige hier ansässig,sich anstehenden Problemen quasi verschließen,anstatt die hier rührige Bürgerinitiative zu unterstützen u.mit ihr an einer Lösung zu arbeiten.
Rolf Horstkamp:
weltneuheit 31. 4. Aber immer ein schöner Ausflug
Uwe Klasen:
Es sprach die Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne): "Als Null-Emissions-Landkreis ..." und bewies wieder einmal das Sie von Sachkenntnis noch weit entfernt ist. Das sie dabei in ihrer Partei damit nicht allein ist beweisen eindrucksvoll die Führungskader der Grünen immer wieder auf's neue in den Medien oder auf Veranstaltungen!
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