Fußball-Regionalliga Südwest
Die Serie der TuS Koblenz hält weiter an
Ricardo Antonaci und Andreas Glockner sorgen in Kassel für den vierten Sieg in Folge
Kassel. Mit einem 2:1-Erfolg kehrte die TuS Koblenz aus Hessen zurück. Durch ein Tor von Ricardo Antonaci und durch einen verwandelten Strafstoß von Andreas Glockner siegen die Schängel vor 1820 Zuschauern im Auestadion knapp, aber durch eine starke Leistung in Halbzeit zwei durchaus verdient und feierten somit den vierten Sieg in Folge. „Ich hatte zu keiner Zeit Angst um meine Mannschaft. Wir konnten zwar in Halbzeit eins nicht alles umsetzen, was wir uns vorgenommen haben, aber das konnten wir nach der Pause ausbügeln“, freute sich Trainer Petrik Sander über den Sieg der TuS.
Die TuS begann gewohnt ruhig und abwartend und überließ dem Gegner die Initiative. So entwickelte sich ein Spiel im Mittelfeld, das anfangs kaum erwärmen konnte. Zwar hatten die Kasseler mehr Ballbesitz, aber richtig durchsetzen konnte sich keiner der Offensivkräfte. Dass den Gastgebern trotzdem die Führung gelang, lag an der Schützenhilfe von Andre Marx. Der vertändelte am eigenen Strafraum den Ball. Sascha Korb sah, dass Sebastian Patzler zu weit vor seinem Kasten stand und schlenzte das Spielgerät aus rund 25 Metern über den Koblenzer Torhüter ins Netz (12.). Fünf Minuten später die erste Gelegenheit der TuS. Ein Freistoß von Andreas Glockner strich nur knapp am Tor vorbei. Ansonsten aber passierte nicht viel. Zwar hatten die Schängel 20 Minuten vor der Pause noch eine Freistoßgelegenheit an der Strafraumgrenze, nachdem KSV-Torwart Niklas Hartmann mit einer Blutgrätsche Glockner von den Beinen geholt hatte. Der anschließende Freistoß war aber zu harmlos, um den Kasten der Hessen in Gefahr zu bringen. Erst in der Schlussphase wurden die Schängel aktiver und hatten durch Dejan Bozic in Minute 35 ihre beste Gelegenheit aus dem Spiel heraus, als er Hartmann mit einem Schuss aus halbrechter Position testete.
Nach der Pause zunächst ein ähnliches Bild. Dass die TuS doch jubeln konnte, lag an dem unermüdlich arbeitenden Kevin Lahn, der zu Glockner passte. Der flankte punktgenau auf den Kopf von Ricardo Antonaci, der nach einer Stunde zum Ausgleich einköpfte. Zehn Minuten später war erneut Lahn Ausgangspunkt für den zweiten Koblenzer Treffer. Die Koblenzer Offensivkraft war in den Strafraum eingedrungen und von Lucas Albrecht am Fünfmeterraum zu Fall gebracht worden. Schiedsrichter Marcel Schütz entschied sofort auf Strafstoß, den Glockner souverän verwandelte.
Dabei blieb es bis zum Schluss. Kassel hatte nach der Pause versucht, das Ergebnis zu verwalten und nach den beiden Koblenzer Treffern nicht mehr den Schalter gefunden, um die Partie nochmals in den Griff zu bekommen. Somit landete die TuS Erfolg Nummer vier in Serie und festigte Platz sechs in der Tabelle.
TuS Koblenz: Patzler, von der Bracke, Glockner, Stahl (90. +1 Jusufi), Lahn (83. Charrier), Grupp, Marx, Popovitis (67. Schmidt), Stark, Bozic und Antonaci. TH
