Lokalsport | 08.01.2019

Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar - Saison 2018/19 - aktuell

Die TuS startet in das Jahr 2019

Das Hallenturnier in Mülheim-Kärlich und vier Tests stehen auf dem Spielplan

Auch Michel Stahl traf regelmäßig in der Hinrunde ins Schwarze.Foto: TH

Koblenz. Fußballstart in das Jahr 2019. Eines der ersten Teams aus dem Schängelland ist die TuS Koblenz, die bereits wieder am Mittwoch in die Vorbereitungsphase startete. Unter anderem auch weil am Samstag, 9. Februar schon wieder, mit der Neuauflage der Begegnung beim VfB Dillingen, das erste Pflichtspiel ansteht. Bis dahin hat Trainer Anel Dzaka einige interessante Duelle zusammengestellt.

Den Auftakt macht der Sesterhenn-Pokal. Hier startet die TuS mit ihrer Oberligamannschaft in den Wettbewerb. Ein Umstand was die Veranstalter besonders freut, weil dies nicht nur für ein volles Haus sorgt, sondern auch für ein stimmungsvolles Ambiente. Zuletzt war dies 2006 der Fall, hier gehörten mit Anel Dzaka und Peter Auer noch zwei Mitglieder des Trainerteams zum Spielerkreis des damaligen Regionalligisten, wo die Schängel am Ende auf Platz zwei landeten. Turniersieger war am Ende übrigens der FV Engers, der die TuS im Finale mit 8:6 im Neunmeterschießen bezwungen hatte.

Die Mannschaft vom Wasserturm kann sich im Laufe des Turniers genauso unter der Gegnerschaft befinden wie Stadtrivale Rot-Weiß Koblenz. Aber eben erst ab dem Viertelfinale. In der Gruppenphase stehen mit der SG Mendig/Bell der SG Andernach, der SG Mülheim/Kärlich und der SpVgg Wirges ausschließlich Mannschaften aus der Rheinlandliga auf dem Programm.

Die Wirgeser gehören für die TuS übrigens zum Standardprogramm bei dem Mülheimer Turnier. Bisher kreuzten sich die Wege der Schängel mit dem Team aus dem Westerwald bei jeder Turnierteilnahme.

Testspiel gegen die U21 des 1. FC Köln

Eine Woche später soll dann auf dem grünen Rasen das Leder wieder rollen. Mit einem Spiel bei der U21 des 1. FC Köln startet die Mannschaft von Anel Dzaka in der Freiluftsaison. Bis zum Punktspielauftakt in Dillingen stehen dann noch drei weitere Testspiele auf dem Programm. Mit den Spielen gegen den luxemburgischen Zweiligisten Union Mertert-Wasserbillig - Samstag, 26. Januar - und dem BC Ahrweiler - Sonntag, 3. Februar - sollen auch zwei Duelle am Oberwerth ausgetragen werden. Allerdings eben auf einem der Nebenplätze rund um das Stadiongelände. Die dritte Begegnung ist unter der Woche terminiert. Am Mittwoch, 23. Januar soll bei der SG Neitersen gespielt werden.

Allerdings ist diese Begegnung genauso wenig bei fussball.de eingepflegt, wie der Restspielplan der Oberliga. Hier hat sich das Organisationsteam des Regionalverbandes Südwest nicht mit Ruhm bekleckert. So wurde der letzte Oberligaspieltag auf das letzte Maiwochenende terminiert. Just an diesem Termin ist aber auch der „Finaltag der Amateure“. Anstatt frühzeitig auf diese Doppelbesetzung zu reagieren werden nun die betroffenen Vereine in Terminstress gebracht. Bei der TuS, die ja bei einem Erfolg in Eisbachtal das Finale erreicht hätte, würde dies bedeuteten, dass man drei Tage vor dem Endspiel noch zum Derby nach Emmelshausen reisen müsste. So zumindest der Plan Mitte Dezember, bevor der Verband eben den Spielplan aus dem Netz zog.

Aber auch bei allen drei Verbänden hat man noch nicht in Sachen Neuplanungen reagiert. Im Rheinland stehen mit den Sportfreunden Eisbachtal, dem FSV Salmrohr und dem SV Mehring drei Teams aus der Rheinlandliga im Halbfinale. Darüber hinaus ist auch noch der Endspielort Ahrweiler terminlich belegt, weil eben der ABC hier seine Heimspiele austrägt.

So kann nur gehofft werden, dass zumindest der Termin zum Jahresauftakt am Samstag, 9. Februar bestehen bleibt. Hier könnte die TuS dann mit einem Erfolg nicht nur ihre tolle Serie weiter ausbauen, sondern in der Tabelle sogar auf Platz fünf vorarbeiten. „Wir wollen nach Möglichkeit da weitermachen wo wir im vergangenen Jahr aufgehört haben“, gibt Anel Dzaka klare Ziele aus. Aber er wird seine Mannschaft nicht mit unnötigen Platzierungsvorgaben unter Druck setzen. „Wir denken von Spiel zu Spiel. Auch wenn sich die Mannschaft in letzten Jahr überraschend schnell gefunden hat, sind wir noch immer in einer Entwicklungsphase. Das Team muss weiter zusammenwachsen. Es sind viele junge Nachwucherspieler dabei. Und das braucht seine Zeit“.

TH

Auch Michel Stahl traf regelmäßig in der Hinrunde ins Schwarze.Foto: TH

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