Tischtennis-Rheinlandliga:
Ein Blick in die Bilanzen
SG Sinzig/Ehlingen muss Nachsitzen
Kreis Ahrweiler. Nachsitzen ist für die Tischtennis-Cracks der SG Sinzig/Ehlingen in der 1. Rheinlandliga angesagt. Der Klassenerhalt kann nur noch in der Relegationsrunde am Samstag, 30. April gesichert werden. In Kirn heißen die Gegner dabei TTC Zugbrücke Grenzau III und TTSG Wittlich.
Dabei zeichnete sich der Gang in die Relegation für den Aufsteiger in der Vorrunde noch längst nicht ab. Denn mit 9:9 Punkten belegte die Mannschaft einen guten fünften Tabellenplatz. Doch in der Rückrunde ließen die Leistungen nach. Mit 5:13 Zählern waren sie das zweitschlechteste Team der Liga. Und noch etwas wurde bei der SG Sinzig/Ehlingen analysiert. Das schlechte Abschneiden gegen die Absteiger TTC Grün-Weiß Zewen und Eintracht Mendig. Denn gegen diese Teams laut die Sinziger Bilanz 2:6 Zähler. „Da haben wir entscheidende Punktelieder liegen lassen“, meinte Mannschaftsführer Philip Guse schon vor geraumer Zeit. Die Doppel aber auch die Formschwäche des unteren Paarkreuzes des mit Jonas Sonntag und Jonas Morschhausen waren letztlich die Ursache für den Gang in die Relegation.
Ein Blick in die Bilanzen belegt dies. Sehen lassen kann sich die Bilanz des noch jungen Sinziger Spitzenspielers Nils Damke. Der brachte es in der Vorrunde auf 11:7 Erfolge und spielte in der Rückrunde 9:8. Die Gesamtbilanz von 20:15 Erfolgen macht in zum fünftbesten Spieler der Liga. Und dies heißt in der Eliteliga des Verbandes etwas. Den wohl unangenehmsten Job im Team hatte Christian Ehlers als Nummer zwei am Spitzenpaarkreuz zu erledigen. Seine Gesamtbilanz von 11:22 kann sich letztlich bei der extrem starken Konkurrenz sehen lassen. Richtig gut schlug sich Mannschaftsführer Philip Guse am mittleren Paarkreuz. Seine 22:12 Erfolge sind eine wirklich vorzeigbare Bilanz. Dies gilt auch für die 17:13 Siege seines Paarkreuzkollegen Marcel Hippchen.
Sorgenkind der Sinziger war vor allen Dingen in der Rückrunde das untere Paarkreuz. Jonas Morschhausen und Jonas Sonntag spielten je 9:19. Allerdings stammten die meisten Erfolge aus der Vorrunde. Und auch in den Doppeln sieht es längst nicht so aus, wie es sich in Sinzig ausgerechnet wurde. Dennoch können sich die 11:10 Siege von Christian Ehlers/Nils Damke oder die 8:8 Erfolge von Jonas Sonntag Jonas Morschhausen durchaus sehen lassen. Im gesamten gesehen spielte der Aufsteiger wie eine Wundertüte, aus der vor allen Dingen in der Rückrunde aber mehr und mehr negative Überraschungen herauskamen.
In den vergangenen Jahren war die SG Sinzig/Ehlingen von Aufstieg zu Aufstieg und von Erfolg zu Erfolg geeilt. Jetzt gab es die ersten Rückschläge. Dies galt auch für die Reserve die in der Bezirksliga, die in diesem Jahr eine extreme Spielstärke aufwies, an ihre Grenzen kam. Um einen einzigen Zähler verpassten sie die mögliche Relegation um den Klassenerhalt. Die SG Akteure spielte nicht wirklich schlecht, aber lediglich Nachwuchsmann Niklas Schmickler gelang mit 17:13 Erfolgen eine positive Bilanz. Routinier Jürgen Füllmann bekam die Leistungsstärke der Liga am oberen Paarkreuz zu spüren und spielte 16:20. Einige Lichtblicke gab es immerhin in den Doppeln. Denn Tobias Terschanski/ Henrik Witsch brachten es auf 12:6 Siege und Dennis Möhren/Niklas Schmickler spielten 9:5. BL
