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HSG Römerwall – erste Herrenmannschaft

Ersatzgeschwächte HSG ohne Chance in Mertesdorf

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Römerwall 34:21 (19:10)

04.12.2018 - 15:28

Bad Hönningen/Rheinbrohl. Nach der knappen Niederlage im Heimspiel gegen die HSV Rhein-Nette reiste die erste Herrenmannschaft der HSG Römerwall zum Spitzenteam und aktuellen Tabellendritten HSG Mertesdorf/Ruwertal.

Zusätzlich zur eindeutigen Tabellenkonstellation waren die Vorzeichen für die Mannschaft von Spielertrainer Tim Binnes insofern nicht gut, dass zahlreiche Spieler für das Spiel ausfielen und somit der Kader nur zehn Personen umfasste.

In den ersten Minuten der Begegnung hinterließen die anwesenden Römerwaller zumindest offensiv einen guten Eindruck und gestalteten die Partie bis zum 4:3 nach sechs Minuten ausgeglichen.

Danach sorgten eigene Fehlwürfe und ein zu passives Abwehrverhalten gegen den besten Angriff der Rheinlandliga für einen schnellen Rückstand von fünf bis sieben Treffern. Auch eine Auszeit änderte kaum etwas am Spielgeschehen, weshalb die Ruwertaler bis zur Pause sogar bis auf neun Tore davonzogen (19:10).

Angesichts der auf einigen Positionen fehlenden Wechseloptionen beim Team aus Rheinbrohl und Bad Hönningen und der großen Qualität der Gastgeber war die Partie bereits entschieden.

Dennoch war in der zweiten Hälfte erkennbar, dass die Einstellung bei der Mannschaft vom Römerwall stimmte. Der Lauf der Gastgeber wurde im Vergleich zur ersten Hälfte zumindest abgebremst, in den letzten zehn Spielminuten konnte der Abstand trotz merklich schwindender Kräfte konstant gehalten werden.

Letztlich stand eine klare 34:21-Niederlage für die HSG Römerwall zu Buche, die gegen das in der Breite und Spitze stark besetzte Team aus Mertesdorf zwar wahrscheinlich nicht vermeidbar war, aber dennoch mit einer besseren ersten Halbzeit hätte geringer ausfallen können.

Für die HSG spielten:

Fabian Unkel (Tor), Raphael Binnes (1), Tim Binnes (6), Melvin Liepold (2), Sebastian Rolser (2), Nils Röser (1/1), Lucas Siedenkamp, Dominik Stuntz (3/2), Philipp Stuntz (4) und Jannik Walter (2).


Vorschau


Am kommenden Samstag, 8. Dezember, empfängt die erste Herrenmannschaft der HSG Römerwall den Tabellennachbarn TuS 05 Daun. Nach nunmehr einigen sieglosen Partien möchte die HSG in ihrem letzten Spiel in 2018 möglichst noch einmal ein Erfolgserlebnis feiern, weiß aber um die Schwere der Aufgabe gegen einen Gegner, der in dieser Saison bereits mehrfach Spitzenteams an den Rande einer Niederlage gebracht hat.

Bei dieser „Mission Heimsieg“ ist das HSG-Team natürlich auch auf die Unterstützung durch möglichst zahlreiche Zuschauer auf der Tribüne angewiesen.

Anwurf in der Sporthalle St. Katharinen ist um 19 Uhr.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat Andreas Biebricher:"Die ... Grünen ... maßen sich an, alleine zu definieren, was richtig ist, was man sagen darf und was nicht, kurz: was politisch und moralisch korrekt ist. Andersdenkende werden in die Ecke gestellt und stigmatisiert. Das ist intolerant und undemokratisch." --- Wie Recht Herr Biebricher damit hat! Und meine Anerkennung, den Mut zu haben dies so klar zu formulieren!
juergen mueller:
Dieses Thema geht uns ALLE an und ich stelle einfach mal in den Raum, dass die überwiegende Mehrheit der Ratsmitglieder, u.damit meine ich in erster Linie diejenigen der CDU,Freie Wähler sowie natürlich die AfD, die sich in Sachen Integration ja bereits einen Negativ-Namen gemacht hat u.macht im Aufsuchen einer Badeanstalt eine Minderheit ausmacht.Deshalb wäre eine Bürgerbefragung das Ziel gewesen.Das was hier mal wieder "im kleinen Rahmen" beschlossen wurde nenne ich intolerant u.undemokratisch.Die Aufklärungsarbeit von CDU-Biebricher ist widersprüchlich u.spiegelt seine alleinige Auffassung/Meinung dar,die zumindest mich nicht im geringsten interessiert,da sie kein Maßstab für die der Bürgerschaft darstellt.Politisch wurde sich (auch) mal wieder selbst übertroffen,indem Bade- u.Schulordnung Gegensätze aufzeigen,die inakzeptabel sind.Das was Sie,Herr Biebricher, hier predigen hat mit Offenheit,Respekt,Toleranz u.Aufeinanderzugehen nicht das Geringste zu tun.Das ist pure Polemik.
Uwe Klasen:
Mit den Worten einer (berühmten) Zeitgenossin: "Nun sind sie halt da! - Wir schaffen das!"

„Verschwunden – Letzte Spur Lahnstein“

JAHN, SABIENE :
Danke der Redakteurin für diesen guten Beitrag, der detailverliebt die Stimmung des Abends wiedergibt. Eine schöne Sprache hat sie. Ein kleiner Fehler ist leider unterlaufen. Nicht in Lahnstein fließen Rhein und Mosel zusammen, sondern in Koblenz. Das aber schmälert nicht den ansonsten gut recherchierten Beitrag. Glückwunsch Lahnstein, es war ein schöner Anlass in dieser tollen Stadt zu gastieren. Feiert froh durch das neue Jahr, Euerm Jubiläumsjahr! Beste Grüsse, Sabiene Jahn
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