Lokalsport | 02.03.2026

Fußball-Rheinlandliga, 21. Spieltag: Der SV Eintracht Mendig setzte sich gegen Mitaufsteiger SG Arzfeld mit 3:1 (1:0) durch

„Es kann manchmal sehr schnell gehen“

Niklas Heinemann (links) und Jason Weber (rechts) freuen sich über den Treffer von Brice Braquin zum zwischenzeitlichen 3:0.

Mendig. Der SV Eintracht Mendig hat das wichtige Heimspiel gegen Mitaufsteiger SG Arzfeld mit 3:1 (1:0) für sich entschieden: Durch diesen Erfolg am 21. Spieltag der Fußball-Rheinlandliga baute die Mannschaft von Trainer Damir Mrkalj den Abstand auf den ersten Abstiegsplatz auf drei Punkte aus.

„In der vergangenen Woche waren wir nach der unnötigen Niederlage beim FV Rübenach der große Verlierer, nun sind wir der vermeintlich große Sieger. Es kann manchmal sehr schnell gehen“, zog Mrkalj nach der Partie vor 300 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz an der Brauerstraße ein erstes Fazit. „Es war gut für uns, dass wir uns vor den Spielen beim Ahrweiler BC und gegen die SG 2000 Mülheim-Kärlich einen kleinen Puffer verschaffen konnten.“

Wie schon beim FV Rübenach brachte Linksverteidiger Nikolas Groß sein Team früh in Führung (4.), einen Eckball von Kapitän Niklas Heinemann musste er aus kurzer Distanz nur noch einnicken. Auf der Gegenseite sorgten immer wieder die langen Einwürfe für Gefahr, einen davon drückte Jakob Lempkes mit seinem Bauch um Zentimeter am linken Pfosten vorbei (27.). Torhüter Nico Fogolin wäre machtlos gewesen. Robin Rohr, die etatmäßige Nummer eins, wäre nach seiner Fünf-Spiele-Sperre zwar einsatzberechtigt gewesen, doch beim ihm wurde ein leichter Bandscheibenvorfall diagnostiziert. Eine MRT-Untersuchung in dieser Woche soll Klarheit über die Ausfallzeit bringen. Zudem musste Übungsleiter Mrkalj auf Leonard Zerwas verzichten, der einen kurzfristigen Ski-Urlaub angetreten hatte.

Nach Wiederanpfiff stellte Schiedsrichter Oliver Sons aus Koblenz SG-Stürmer Musa Bah mit Gelb-Rot vom Platz (52.). In der ersten Halbzeit hatte Bah nach einem Foul an Heinemann die Gelbe Karte gesehen, nun unterstellte ihm der Unparteiische eine Schwalbe. Zehn Minuten später erhöhte Brice Braquin mit einer Einzelaktion auf 2:0. Auf Vorarbeit von Heinemann traf der französische Stürmer auch zum 3:0 (75.), die Messe schien gelesen. Danach entwickelte sich eine kuriose Schlussphase. Justin Marie verkürzte zunächst auf 3:1 (85.), Torhüter Fogolin sah dabei nicht gut aus. Vorn vergaben die eingewechselten Jason Weber und Joel Maas riesige Möglichkeiten. Mit einer großartigen Fußabwehr verhinderte Fogolin das 3:2 (89.), bei einer fünfminütigen Nachspielzeit hätte es noch richtig spannend werden können.

„Mendig ist der verdiente Sieger und war schon in Hälfte eins die bessere Mannschaft. Wir haben erst nach der Gelb-Roten Karte in Unterzahl ins Spiel gefunden“, zeigte sich der Arzfelder Co-Trainer Joschka Trenz als fairer Verlierer. Mrkalj war trotz des Erfolgs ein wenig angefressen: „In der Endphase haben wir die Partie unnötig noch einmal angezündet. Wir haben immer die falschen Entscheidungen getroffen und sind regelrecht in eine Torschuss-Panik verfallen. Wir hätten auch mit 5:1 oder 6:1 gewinnen können.“

SV Eintracht Mendig: Nico Fogolin, Michael Koch, Pascal Zimmer (83. Stephan Gies), Alexej Eberhardt (70. Kodai Stalph), Nikolas Groß, Matthias Wengenroth, Niklas Heinemann, Max Bernads (60. Jason Weber), Carsten Thelen (67. Adrian Medic), Tim Montermann, Brice Braquin (79. Joel Maas).

SG Arzfeld: Florian Moos, Julian Propson, Marius Lempges (79. Thomas Blehm), Martin Schmitz, Jakob Lempges (59. Florian Arens), Dennis Ewen (59. Tom Biewald), Johannes Morgens, Bastian Propson, Fynn Juchmes (70. Justin Marie), Musa Bah, Robin Antony.

Schiedsrichter: Oliver Sons (Koblenz).

Zuschauer: 300.

Torfolge: 1:0 Nikolas Groß (4.), 2:0, 3:0 Brice Braquin (62., 75.), 3:1 Justin Marie (85.).

Besonderheit: Gelb-Rote Karte gegen Musa Bah (52., SG Arzfeld) wegen Foulspiels und einer Unsportlichkeit.

Nächste Aufgabe für den SV Eintracht Mendig: am Sonntag, 8. März, um 14.30 Uhr beim Ahrweiler BC.

Nächste Aufgabe für die SG Arzfeld: am Samstag, 7. März, um 16 Uhr gegen die Spvgg Wirges.

SK

Niklas Heinemann (links) und Jason Weber (rechts) freuen sich über den Treffer von Brice Braquin zum zwischenzeitlichen 3:0. Foto: SK

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Anne: Ein Faustschlag mitten ins Gesicht und ein Dolchstoß mitten ins Herz aller Flutopfer…nicht nur der Toten und deren Angehörigen und Freunden, sondern insbesondere der unzählig vielen traumatisierten Menschen...
  • Betroffener: Wiedermal ein Totalversagen der Justiz und es werden Täter geschützt ! Inzwischen darf man sich wirklich fragen ob diese Justiz überhaupt noch der Gerechtigkeit und dem Volk dient oder einfach nur noch die Politiker zu schützen versucht !
  • Anne: Es ist das kalte Grauen. Wahrscheinlich denkt sich der Täter in Anlehnung an den Mordprozeß im Fall Anna K. aus Gimmigen mit einem ähnlich milden Urteil davon zu kommen. In was für einer Zeit leben wir...
  • Graf: Ja, sehr GUT Ukraine, ist doch bekannt , dass koruptestes Land in Europa ist. Mit den Politiker, sind unsere bezahlt worden? Wunderbar !
Image
Sonderseite Jahn Eleven
Sonderseite Jahn Eleven
Sonfderseite Jahn Eleven
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
sprudelndes Sinzig
Sachbearbeiter/in (w/m/d)
Sachbearbeiter/in (w/m/d)
Empfohlene Artikel
Pünktlich um 15:00 Uhr auf Grün und schickte das Feld der 159 Fahrzeuge auf die 24-stündige Hatz durch die grüne Hölle. Fotos: BURG
217

Nürburgring. Über 350.000 Zuschauer, 41 GT3-Boliden im Feld der insgesamt 159 gestarteten Fahrzeuge sowie sieben Tage lang Volksfeststimmung rund um die Nordschleife: Die 24 Stunden am Nürburgring boten auch 2026 wieder ein Motorsportfest der Extraklasse. Abgerundet wurde das Geschehen durch ein breites Rahmenprogramm rund um das Hauptrennen. Das enorme Zuschauerinteresse beruhte in diesem Jahr jedoch nicht nur auf dem Programm, sondern hatte auch einen prominenten Namen: Max Verstappen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Rock am Ring 2026: Riesen-Überraschung für die Fans!
1632

Mit diesem Star-Gast hätte wohl niemand gerechnet:

Rock am Ring 2026: Riesen-Überraschung für die Fans!

Nürburgring. Mit dieser Begegnung hatten wohl die wenigsten Festivalbesucher gerechnet: Mitten im Trubel von Rock am Ring 2026 tauchten plötzlich Robert Geiss und Carmen Geiss auf. Das prominente TV-Ehepaar sorgte damit für eine echte Überraschung auf dem Gelände am Nürburgring.

Weiterlesen

Rock am Ring 2026: Mehnersmoos rockt den Ring!
1004

Am Ring geht es weiter im Programm:

Rock am Ring 2026: Mehnersmoos rockt den Ring!

Nürburgring. Mehnersmoos ist ein deutsches Rap-Duo aus Frankfurt am Main. Die Gruppe besteht aus den Rappern Frederik Moos und Tobias Mehner. Der Bandname setzt sich aus ihren Nachnamen „Mehner“ und „Moos“ zusammen.

Weiterlesen

Orignale Linkin Park-Klampfe - die gibt es nur in der besonderen Ausstellung! Foto: Axel Live Pictures
338

Ringrocker sollten sich diese Ausstellung nicht entgehen lassen:

Rock am Ring 2026: Heißer Tipp abseits der Bühnen!

Nürburgring. Pünktlich zu Rock am Ring 2026 erwartet die Festivalbesucher eine besondere Überraschung: Die US-Rockband Linkin Park bringt eine zeitlich begrenzte Sonderausstellung exklusiv an den Nürburgring. Die Ausstellung gewährt seltene Einblicke in die Geschichte einer der erfolgreichsten Rockbands der vergangenen Jahrzehnte und präsentiert zahlreiche Originalstücke aus verschiedenen Schaffensphasen der Gruppe.

Weiterlesen

Imageanzeige
Image Anzeige
100 Jahre KGO
Wir helfen im Trauerfall
Azubispots Koblenz, Herr Hastrich
Richtfest Jahn Eleven
Sonderseite Jshn Eleven
Kooperation
Sprudelndes Sinzig
Sprudelndes Sinzig
Sprudelndes Sinzig
Sonderseite Jahn Eleven
Sonderseite Jahn Eleven
Titelanzeige
sprudelndes Sinzig
Sprudelndes Sinzig
Sprudelndes Sinzig