Lokalsport | 05.02.2020

Jubiläum beim TuS Kettig: Nach holprigen Anfängen sind die Schützen heute gut ausgestattet

Fünf Jahre Abteilung Bogensport

Kettig. Oft wird es gesagt, und (fast) immer stimmt es: Die Zeit vergeht schnell wie im (Pfeil-)Flug. Die Abteilung Bogensport des TUS Kettig feiert im April ihr fünfjähriges Bestehen – ein guter Zeitpunkt für einen kleinen Rückblick. Die Anfänge der Abteilung verliefen im wahrsten Sinne des Wortes holperig, mussten die Sportler ihre ersten Scheiben doch auf einem von Unkraut überwucherten steinigen Gelände zwischen Disteln und Altglascontainern aufstellen. Selbst auf eine Distanz von zehn Metern kam es häufiger vor, dass sie hinter den Scheiben nach daneben gegangenen Pfeilen suchen mussten.

Fester Bogenplatz mit Pfeilfangnetzen

Doch davon ließen sie sich nicht beirren und konnten schon bald einen festen Bogenplatz auf dem Sportgelände des TuS Kettig ihr Eigen nennen, den sie in einer Gemeinschaftsaktion der Abteilung dauerhaft errichteten. Nunmehr verfügten die Bogenschützen über sechs stationäre Scheiben mit Pfeilfangnetzen, mit denen es nun keine langwierigen Suchaktionen nach verschossenen Pfeilen gab. Dies geschah gerade noch rechtzeitig zur 1.100-Jahr-Feier von Kettig, sodass sogar der Ortsbürgermeister die Anlage besichtigen und gleich ausprobieren konnte. Mit der festen Anlage konnte man nun auch auf reguläre Wettkampfentfernungen von bis zu 70 Meter trainieren, auch wenn die Schützen sich diese Entfernung erst erarbeiten mussten.

Mit Herbstbeginn wichen sie dann ins „Winterquartier“ in die Sporthalle Kettig aus. Dort trainierten sie die reguläre Hallenentfernung 18 Meter. Damit war ein kontinuierlicher Trainingsstand der Schützen rund ums Jahr gewährleistet und die Mitgliederzahl wuchs beständig. Als sich 2017 die Möglichkeit ergab, in Urmitz-Bahnhof einen weiteren Platz nutzen zu dürfen, griffen die Sportler daher begeistert zu, bot ihnen dieser neue Platz doch die Möglichkeit, alle Entfernungen gleichzeitig zu üben, was ihr „alter“ Platz nicht ermöglichte.

Erstmals Teilnahme an Meisterschaften

Zu dieser Zeit nahmen die Schützen erstmals an den Kreis- und Bezirksmeisterschaften teil und viele standen bereits auf dem Siegertreppchen. Im Winter 2017/18 qualifizierte sich zudem erstmals ein Mitglied im Bereich Recurve/Damen für die Landesverbandsmeisterschaft in der Halle. Doch auf Höhen folgen auch Tiefen, und so mussten die Bogenschützen im folgenden Jahr diesen Platz an die neu gegründete Fußballmannschaft in Urmitz abgeben.

Der Verlust des Platzes ging einher mit einem leichten Absinken der Mitgliederzahl. Davon ließ man sich nicht entmutigen und baute auf dem alten Platz drei weitere Scheiben auf, sodass jetzt – zumindest in begrenztem Maße – gleichzeitig mehrere Entfernungen trainiert werden können.

Landesrekord aufgestellt

Auch hier zahlte sich Beharrlichkeit und stetiges Training aus, im Januar 2019 konnte ein Nachwuchsschütze des TuS Kettig im Bereich Schüler A Blankbogen bei der Landesverbandsmeisterschaft (LVM), die diesmal in Mönchengladbach ausgetragen wurde, einen neuen Landesrekord erzielen.

Dieser Rekord hielt sich nicht lange, denn im Januar 2020 konnte der Nachwuchsschütze bei der LVM, die diesmal in Lindlar stattfand, den Landesrekord erneut brechen.

Ab März/April werden die Bogenschützen (je nach Wetterlage) wieder die Freiluftsaison einleiten. Wer Interesse an dieser traditionsbehafteten Sportart hat, meldet sich bei Abteilungsleiter Pierre Seyfert unter Tel. (01 73) 82 68 61 7 oder per Mail an p.seyfert-tuskettig@web.de.

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