Lokalsport | 21.09.2016, 12:38 Uhr

Wachtberger Motorsportler am Nürburgring

„Grüne Hölle“ zeigte sich von ihrer harten Seite

Gleichmäßigkeitsprüfung auf der legendären Nordschleife

Trotz technischen Gebrechen fuhr der Lehmann-Golf in die Top 100. Ruben Schäfer
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Wachtberg. Kürzlich hat erneut eine Abordnung der Wachtberger Motorsportler an der Gleichmäßigkeitsprüfung GLP auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings teilgenommen. Neben dem bekannten Senior-Team Theisen/Schäfer auf dem Miele-Miesen Ford-Cougar war diesmal auch wieder ein Nachwuchsteam dabei. Auf dem Lehmann-Präsentationssysteme-Golf GTI wechselten sich der 18-jährige Nick Theisen und Philip Lemmerz (19) ab. Wechselhafte Wetterprognosen sorgten am Abend zuvor noch für fragende Gesichter, die Eifel meinte es aber zunächst gut mit den Wachtbergern.

Sonnenschein und leichter Nebel sorgten für beste Startbedingungen. Auf dem Lehmann-Golf startete Fahrer Nick Theisen und konnte auf der recht leeren Strecke ausgezeichnet Erfahrungen sammeln. Philip Lemmerz übernahm dann den zweiten Turn.

Bei ebenfalls wenig Verkehr spulte der Nachwuchsfahrer wichtige Testkilometer ab. Kurz vor Ende zeigte der Golf jedoch merklichen Leistungsverlust, das Team konnte mit sehr besonnener Fahrweise das Fahrzeug aber noch ins Ziel bringen. Schlimmer erwischte es Norbert Theisen und Norbert Schäfer auf dem Miesen-Ford; hatte das Fahrzeug noch vor zwei Wochen bei sengender Hitze tadellos funktioniert, setzte nun ebenfalls kurz vor Ende merklicher PS-Schwund ein. Schäfer entschied sich darauf hin, das Fahrzeug aus dem Rennen zu nehmen.

„Schade drum, aber wir wollen ja bei den kommenden Läufen noch sicher mit unserem Miesen-Ford dabei sein“, erklärte er im Ziel.

Dass das Nachwuchsteam bei seiner Premiere auf dem Auto trotz der Schwierigkeiten noch in unter die besten 100 Teams fahren konnte, war immerhin ein Trost. Nun wird an beiden Autos Spurensuche betrieben, damit das Team spätestens beim Finale der GLP am Samstag, 1. Oktober wieder Vollgas geben kann.

Der Marina-Miesen Ford war zunächst zügig unterwegs.

Der Marina-Miesen Ford war zunächst zügig unterwegs.

Trotz technischen Gebrechen fuhr der Lehmann-Golf in die Top 100. Fotos: Ruben Schäfer

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