Basketball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar - Saison 2016/17
Heimniederlage bereitet Sorgen
Nach dem 75:91 gegen die DJK Nieder-Olm rückt der Klassenerhalt in weite Ferne
Treis-Karden. Das wird ganz bitter für den TuS Treis-Karden: Im Kellerduell gegen die DJK Nieder-Olm kassierte die Mannschaft von Marek Betz eine bittere und auch unnötige 75:91 (23:20, 43:32, 57:51) Heimniederlage und rutschte in der Tabelle auf den vorletzten Platz ab. Dazu kam, dass am gleichen Spieltag die DJK Saarlouis-Roden ihre Begegnung gegen Rockenhausen gewinnen konnte und sich so noch ein wenig absetzen konnte. Nun wird es ganz schwer, den angestrebten Klassenerhalt in den letzten drei Partien noch zu erreichen. Vor allem, weil zwei der drei Gegner auch die „Creme de la Creme“ in der Liga darstellen. „Heute waren wohl unsere Nerven der größte Gegner“, gab sich Trainer Betz nach der Partie enttäuscht über die Niederlage.
Rund eine halbe Stunde hatte es nicht danach ausgesehen. Die Gastgeber hatten in den ersten drei Vierteln jeweils in Front gelegen und dabei den Vorsprung in kleinen Schritten aber kontinuierlich ausgebaut. „So ein Einbruch ist ansonsten nicht erklärbar. Eigentlich haben wir gut 30 Minuten wie aus einem Guss gespielt. Doch auf einmal riss der berühmte Faden, Nieder-Olm bekam Oberwasser und fügt uns am Ende sogar die höchste Heimniederlage der Saison zu“.
Matchwinner wurden die beiden Neuverpflichtungen William Barbar - der Amerikaner kam auf 28 Punkte - und der Kanadier Quayshaun Hamilton. Beide kamen erst während der laufenden Saison zur Mannschaft. Letzterer brillierte vor allem in der zweiten Hälfte. Hier gingen allein 24 der 59 erreichten Punkte auf sein Konto. In Halbzeit eins dagegen schaffte er es gerade einmal auf vier Punkte.
„Hamilton konnte sich erst in Szene setzen, nachdem sein Gegenspieler Philipp Friedrich, wegen des fünften Fouls, nicht mehr mitwirken durfte.“
TuS Treis-Karden: Adams (2), Biller (4), Bröhl (9), Friedrich (8), Haupt, Küpper, C. Nitzsche (22), S. Nitzsche (9), Schmengler (10), Seimet (9), Sewenig (2)
Vorschau:
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt - so auch beim TuS Treis-Karden. Die Mannschaft muss am Samstag beim Tabellenzweiten Trimmelter SV antreten. Die Gastgeber haben zwar kaum noch die Möglichkeit, den Spitzenreiter aus Bad Berzabern abzufangen, aber zu verschenken haben die Hausherren dort auch nichts, denn immerhin könnte ja noch die Reserve des ASC Theresianum Mainz den Gastgebern die Vizemeisterschaft streitig machen. Die endgültige Entscheidung wird dann aber wohl eine Woche später fallen. Dann geht es nach Rockenhausen. Die Fastbreakers stehen noch selbst mit beiden im Kampf um den Klassenerhalt. Doch selbst bei einem Sieg wird es dann kaum für den Ligaerhalt reichen, weil sich die anderen Teams noch untereinander die Punkte wegnehmen. Da bleibt, ein Sieg in Rockenhausen vorausgesetzt, nur die Hoffnung, dass der TV Bad Bergzabern seine letzte Partie nicht zu ernst nimmt. Denn nur mit einem Überraschungssieg gegen eines der beiden Top-Teams scheint der Klassenerhalt für den TuS Treis Karden in der Oberliga noch möglich.
TH
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