Lokalsport | 29.10.2013

Hertha Buschhoven bei Altendorf - Ersdorf (0:4)

Herber Rückschlag im Spitzenspiel

Buschhoven unterliegt beim SC Altendorf-Ersdorf deutlich

Buschhoven. Mit null Punkten, vier Gegentoren und einer Menge Enttäuschung im Gepäck, traten die Buschhovener um kurz nach fünf ihre Heimreise an. Eine an Harmlosigkeit und Unkonzentriertheiten nicht zu überbietende Vorstellung endete nach 90 Minuten mit einem völlig verdienten 4:0 Erfolg für die Gastgeber, die sich dadurch in der Tabelle an der Hertha vorbei auf Rang drei verbessern. Erfreut nahmen die Herthaner bei ihrer Ankunft den neuen Platzbelag zur Kenntnis. Schön zu sehen, dass die Entwicklung der Platzumrüstung von Asche zu Kunstrasen, die sich in Buschhoven noch immer in der Planungsphase befindet, auch vor diesem Platz nicht Halt gemacht hat. Stürmisch war in der Anfangsphase nur der Wind. Ansonsten prägten viele Fehlpässe und Ungenauigkeiten das Spiel, während Schiedsrichter Biallas mit einer unkonsequenten und fehlerbehafteten Zweikampfbewertung zur Unansehnlichkeit der Partie zusätzlich beitrug. Die Zuschauer, die sich trotz des herbstlichen Wetters für Kreisligaverhältnisse zahlreich auf der Anlage eingefunden hatten, sahen die erste Großchance auf Seiten der Swisttaler Gäste. Eine Hereingabe von der rechten Seite brachte Stefan Quast per Kopf frei stehend auf das Tor, wo Torwart Stefan Mersch aus kürzester Distanz abwehren konnte. Um es vorwegzunehmen, es blieb die größte Chance für die Hertha. Auf der Gegenseite waren die Gastgeber keinesfalls überlegen, allerdings wirkte das Team von Trainer Halfen wacher, motivierter und weniger behäbig, als die Elf von Hertha-Coach Meller. Dementsprechend nicht unverdient gingen die Altendorf-Ersdorfer nach einer halben Stunde auch in Führung. Ein Tor als Resultat eines schnellen Angriffs über links, einer guten Hereingabe in die Mitte und eines Fabiano Curci, der den Ball aus kurzer Distanz nur noch einschieben brauchte. Torwart Klaus Pfeifer war es zu verdanken, dass der Rückstand bis zur Pause knapp blieb. Aus kurzer Distanz parierte er gegen den starken Philipp Hartung mit einem tollen Reflex.

Systemumstellung für mehr Stabilität

Noch vor der Pause versuchte Trainer Meller seiner Mannschaft mit einer Auswechslung und Systemumstellung mehr Stabilität zu verleihen, was mit Blick auf die zweite Halbzeit wirkungslos blieb. Warum die Hertha am heutigen Sonntag, mit Ausnahme von Klaus Pfeifer, einen derart lausigen Tag erwischte ist unerklärlich, zumal der Gegner schlagbar schien, da er selber keine herausragende Leistung bot. Auch im zweiten Durchgang blieb dasselbe Bild, die Hertha konfus und grob fahrlässig und die Heimmannschaft bemüht und ihren Offensivbemühungen nun immer zwingender. Kurz nach der Pause erhöhten Sebastian Schwab und Robert Rothe auf 3:0, das Spiel war damit nach weniger als einer Stunde entschieden. Altendorf-Ersdorf verpasste es in der Folge das Ergebnis in schwindelerregende Höhen zu schrauben. Erst rettete Sebastian Meller stark für den geschlagenen Pfeifer, in einer späteren Aktion parierte Pfeifer selber gut und schließlich verpasste ein Spieler der Gastgeber das leere Tor frei stehend aus wenigen Metern. Immerhin für zehn Minuten gelang es den Gästen Mitte der zweiten Halbzeit Druck aufzubauen und sich aus der Lethargie ihres Spiels zu befreien. Mehrere Schussversuche von Martin Masbach, Mike Schröder fanden aber nicht den Weg ins Tor, was das Spiel unverdienterweise wohlmöglich noch einmal spannend gemacht hätte. Auch aus der Unsicherheit von Keeper Mersch nach Distanzschüssen konnte die Hertha kein Kapital schlagen. So beendete Fabiano Curci mit seinem zweiten Tor den Ersdorfer Torreigen, als er einen Konter nach toller Vorarbeit vom jungen und spielstarken Kapitän Philipp Hartung zum 4:0 erfolgreich abschloss. Auch das Fehlen von Stammkräften wie Roschan Monsef, Bernhard Schmitz, Marco Meller, Timo Meller oder Markus Masbach darf nur bedingt eine Entschuldigung für das heutige Auftreten sein. Zum Einen, weil Buschhoven auch in den letzten Wochen schon nur sehr durchwachsene Auftritte bot, zum Anderen weil eine Mannschaft mit dem Anspruch eines Aufstiegsanwärters auch mit dem Rest des breiten Kaders gegen Gegner in einer Form wie Altendorf-Ersdorf heute, zumindest mithalten sollte. Der Schlusspfiff war für Buschhoven dann nicht mehr als eine Erlösung von einem Spiel, das es unter der Woche detailliert aufzuarbeiten und dann schnellstmöglich zu vergessen gilt, um sich in einer Woche gegen Godesberg mit der nötigen Moral, Stabilität und Konzentration im Kampf um die vorderen Plätze zurückzumelden. Es spielten: Pfeifer – Hennes (70. Wüst), Schuster (40. Brünagel), B. Meller – Arenz, Mart. Masbach –

Weber, Schröder, Schmidt, Quast (67. Schallenberg) – Schönenstein. Tore: 1:0 Curci (30.), 2:0 Schwab (48.), 3:0 Rothe (55.), 4:0 Curci (80.).

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