Kreisliga B2 - Hertha Buschhoven - Spielbericht
Hertha Buschhoven bleibt auf Kurs
Hertha Buschhoven - FC Rheinbach 4:1 (2:1)
Buschhoven. Nach den Siegen gegen die obere Konkurrenz aus Witterschlick und Merl war mit dem FC Rheinbach heute ein Team aus der Tabellenmitte zu Gast in Buschhoven.
Mit fünf Punkten Rückstand auf die Hertha fanden sich die Glasstädter vor der Partie auf Platz acht der Tabelle wieder.
Die Personalprobleme scheinen inzwischen verflogen, sowohl bei den Trainingseinheiten unter der Woche wie auch am Spieltag selbst, konnte Trainer Helmut Meller aus dem Vollen schöpfen und seine vermeintlich beste Elf aufs Feld schicken.
Die ersten Minuten der Begegnung auf holprigem Geläuf waren unansehnlich und den kalten Temperaturen angemessen unschön.
Fehlpässe und Ungenauigkeiten prägten das Bild. Spannend wurde es erst nach einer Viertelstunde, als die Rheinbacher mit einem Angriff vor das Hertha Tor kamen und der aus dem 16er geeilte Schlussmann Simon Stute den Ball vermutlich mit der Hand abwehrte.
Glücklicherweise beließ es der Schiedsrichter nur bei einer gelben Karte.
Auch in der nächsten Situation stand der Referee im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, als Stute einen Schuss nur ablenken konnte und der Ball in Richtung Tor rollte, wo Alex Beese das Spielgerät in letzter Sekunde klären konnte - strittig ob auf oder hinter der Linie.
Auch hier hatte die Hertha Glück, der Schiedsrichter lies weiterlaufen.
Das erste Tor des Tages fiel überraschenderweise auf der anderen Seite. Buschhovens aktuell bester Torschütze Timo Meller war nach einem hohen Ball schneller als der Gästetorwart und konnte anschließend den Ball ins leere Tor schieben - 1:0.
Zehn Minuten später wurde es erneut unübersichtlich im Strafraum der Buschhovener, als Schönenstein einen Gegenspieler im Zweikampf gefoult haben soll.
Diesmal pfiff der Schiedsrichter zugunsten der Rheinbacher und zeigte auf den Punkt.
Ob unberechtigt oder nicht, in der Gesamtbetrachtung aller strittigen Szenen dürfen sich die Herthaner nicht beschweren.
Kapitän Kevin Wiersberg legte sich den Ball zurecht und traf per Elfmeter, wie im Hinspiel (1:1) links unten zum Ausgleich.
Das Spiel blieb in der Folge mäßig und bis auf eine gute Gelegenheit von Thomas Schmidt ohne nennenswerte Szenen.
Es dauerte bis zur 45. Minute, als Marco Meller eine von Mike Schröder perfekt platzierte Flanke aus dem Halbfeld per Kopf ins Tor wuchtete - 2:1 zur Pause.
Die zweite Halbzeit lief keine Minute, da hatte Thomas Schmidt sogar das 3:1 auf dem Fuß, verpasste aber knapp. Die Gastgeber waren plötzlich hellwach und fanden endlich Zugriff auf das Spiel.
Die Rheinbacher wurden nun zunehmend in ihre eigene Hälfte gedrängt, was sich auszahlte.
Wieder Timo Meller, der vor dem Gästeschlussmann eiskalt blieb und zum 3:1 traf.
Obwohl noch über eine halbe Stunde zu spielen schien das Spiel bereits entschieden zu sein, spätestens als bei den Rheinbachern in der 65. Minute der Toptorjäger der B-Klasse Kevin Boldt das Feld verlies.
Buschhoven hatte weiterhin Kontrolle über das Spiel und belohnte sich dafür mit dem vierten Tor des Tages.
Ein Freistoß von der Mittellinie, getreten von Mike Schröder, fand seinen Abnehmer in Timo Meller, der den Ball per Kopf im Tor unterbrachte - Vier mal Meller: 4:1.
Die restliche Zeit passierte nichts Erwähnenswertes mehr, sodass die Buschhovener zum dritten Mal in Serie drei Punkte einfahren konnten und weiter an Witterschlick, die in Pech eine Niederlage kassierten, ranrücken konnten.
Rheinbach verharrt mit 23 Punkten aus 17 Spielen weiter im Mittelfeld der Tabelle. Die Hertha steht nun mit 31 Punkten aus 16 Spielen auf Platz vier und kann bereits am Dienstagabend (19:30 Uhr) zu Hause gegen den Zweiten aus Pech, näher an das Spitzentrio aufschließen.
Es spielten:
Stute, Schönenstein (65. Wolters), Arenz, Beese, B. Meller, Masbach, Schmitz, T. Meller (67. Brünagel), M. Meller, Schröder, Schmidt (85. Schuster)
Tore
:
1:0 T. Meller (17.),
1:1 K. Wiersberg (FE, 28.),
2:1 M. Meller (45.),
3:1 T. Meller (54.),
4:1 T. Meller (66.)
