Mike Rockenfeller startet in Daytona
„Ich bin stolz darauf, wieder mit der Corvette in Amerika Rennen zu fahren“
Neuwied. Der 34-jährige DTM Pilot Mike Rockenfeller, der 2017 eine tolle Saison in den Deutschen Tourenwagen Masters absolvierte und bis zum letzten Rennen um den Titel mitkämpfte, bestreitet vom 27. bis 28. Januar das erste Motorsporthighlight im amerikanischen Bundesstaat Florida. Mit der Corvette C7-R startet der Neuwieder beim wichtigsten und härtesten Langstreckenrennen in den USA und auch weltweit, den 24 Stunden von Daytona Beach. Auf dem 5,73 km langen Speedway, der aus einer Mischung von stark überhöhten Steilwandkurven und dem circa vier Kilometer langen Oval und den Streckenpassagen im Infield besteht, machen den Circuit einmalig in der Welt. Mit über 300 km/h rasen die Boliden in den überhöhten Steiwandkurven dicht an der Begrenzungsmauer entlang.
„Ich mag die Strecke ,auf der ich im letzten Jahr auf der Corvette den Sieg in der Klasse errungen habe. und das ich in der 20. Jubiläumssaison dabei sein kann, macht mich stolz. In den letzten Jahren habe ich meine Zeit bei Corvetteracing genossen, denn wir haben immer sehr gute Ergebnisse erzielt. Das ich auf so einem tollen GT Auto in Daytona fahren darf, macht mich glücklich. Es ist ja nicht nur das Rennen in Daytona, das ich fahren werde, sondern auch den Klassiker 12 Hours of Sebring und das „Petit Le Mans“ in Road Atlanta, ebenfalls in Amerika. Der Wettbewerb in den einzelnen Klassen ist in den USA bei den Herstellern immens hoch. In unserer Klasse GTLM sind Marken wie Ford, Porsche, Ferrari und auch Aston Martin präsent, dadurch kommt es zum härtesten Wettbewerb weltweit bei den amerikanischen Langstreckenrennen,“ so Rockenfeller.
Vier Klassen starten bei diesem Klassiker in Daytona: Die Prototypen in der Klasse der Marken Mazda, Ligier, Cadillac, Nissan, die wohl am Ende den Gesamtsieg unter sich ausmachen. Mit 600 PS Leistung und Spitzengeschwindigkeiten von 330 km/h sind es die schnellsten Rennwagen im großen Starterfeld. In der Prototypen Challenge PC sind es die flachen Rennflundern vom Typ Oreca FLM 09, die im Vorderfeld auch ein gehöriges Stück um den Sieg fahren können. Die Klasse GTLM ist die Klasse, in der Rockenfeller auf der Corvette an den Start gehen wird. Dort wird ein spannender Vierkampf an der Spitze erwartet, vor allen Dingen Ford und Ferrari sind sehr starke Gegner. Mit 500 PS Leistung erreichen sie in Daytona auch gute 290 km/h. zum Schluss die Grand Tourismo Daytona GTD Auto wie Audi R8 LMS, Acura NSX, Mercedes oder auch Lamborghini.
„Daytona kann nicht früh genug kommen, freut sich der Neuwieder auf den Saisonauftakt Ende Januar 2018“. Seit 2016 bestreitet „Rocky“ für die Werkscorvette den 24 Stundenklassiker rund um die Uhr. „Der Wettbewerb in unserer klasse gehört zum Besten weltweit, sehr hart und dazu ein enges Racing mit der Konkurrenz. Die Motivation ist immer da, um die Rennen zu gewinnen.“ Außer Rockenfeller startet auch der mehrmalige Le Mans Sieger Marcel Fässler für das Team Corvette. Apropos Le Mans, das gewann der Neuwieder im Jahr 2010 für Audi und auch in Daytona siegte Rockenfeller auf einem DP Porsche. Eine weitere Besonderheit dieses Rennens ist die Tatsache, dass die Dunkelheit früh anfängt am Jahresbeginn und die wesentlich kühleren Temperaturen in der Nacht. Wie wichtig dieses Motorsportereignis in den USA ist, zeigt die Tatsache, dass mit dem zweifachen Formel 1 Weltmeister Fernando Alonso und dem kanadischen Formel 1 Piloten Lance Stroll gleich zwei Piloten aus der F1 am Start sind. Aber auch Piloten aus der NASCAR, den Indycars, den großen GT Championaten und der World Endurance Championchip WEC sind in Daytona am Start. „Es ist schon toll, in einem so großen Autorennen dabei sein zu dürfen und dann für das Haus Corvette zu starten. Es wird bei über 60 Startern ein schwieriges Rennen, in 24 Stunden kann soviel passieren. Doch wir haben im letzten Jahr gezeigt was unsere Autos und wir Piloten in Daytona 2018 erreichen können.“
DEB
Mike Rockenfeller.
