SV Rheinbreitbach, Abteilung Tischtennis
Im Aufstiegsrennen kam das Aus
Rheinbreitbach. Da waren es mit Waldbreitbach und Weißenthurm/Kettig nur noch zwei Titelkandidaten. Nach zwei Niederlagen in Folge haben sich die Tischtennisspieler des SV Rheinbreitbach in der Kreisliga wohl endgültig aus dem Kreis der Aufstiegsaspiranten verabschiedet. Kam die deutliche 3:9-Heimniederlage gegen Weißenthurm/Kettig nicht ganz unerwartet, so war das 5:9 im Nachbarschaftsduell gegen Ockenfels schon ein wenig überraschend.
„Natürlich ist die Saison noch nicht zu Ende“, so SVR-Mannschaftskapitän Martin Jünger. „Aber bei jetzt drei Punkten Rückstand auf das Führungsduo müsste schon ein kleines Wunder geschehen“, sieht das SVR-Urgestein die Situation realistisch. Immerhin bleibt mit der zweiten Mannschaft im Kampf um den Aufstieg ein heißes Eisen im Feuer. Das Quartett um Mannschaftskapitän David Riddering gewann in der 2. Kreisklasse in Leubsdorf mit 8:4 und festigte den zweiten Tabellenplatz.
Auch in der Kreisliga geht ohne Training nichts. Das mussten die SVR-Cracks schmerzlich bei der überraschenden 5:9-Niederlage in Ockenfels erfahren. Besonders Niels Assenmacher, nach langer Pause erstmals wieder mit von der Partie, fand nie zu seinem gewohnten Spiel und kassierte im unteren Paarkreuz zwei Niederlagen. Einen schwarzen Tag erwischte auch Rheinbreitbachs Spitzenspieler Jünger, der im Einzel gegen Michael Job und Hans-Günter Schmitz den Kürzeren zog und ebenfalls sieglos blieb.
Nicht unverdient
Auch wenn viele Spiele auf des Messers Schneide standen (so gewannen die Hausherren gleich fünf Spiele hauchdünn im Entscheidungssatz), war der Sieg letztlich nicht unverdient.
Wenig zu holen gab es für den SVR gegen Weißenthurm/Kettig. Konnten die Rheinbreitbacher das Hinspiel noch knapp zu ihren Gunsten entscheiden, so waren sie gegen die in der Winterpause noch einmal verstärkten Gäste absolut chancenlos. Einzige Ausbeute blieben ein gewonnenes Doppel von Jörg Westhofen/Wolfgang Schwarz sowie zwei Einzelsiege von Westhofen und David Unkels. Auch wenn mit Waldbreitbach ein Titelaspirant noch in Rheinbreitbach gastiert, dürfte die zweite Niederlage binnen Wochenfrist bei nunmehr drei Zählern Rückstand auf das Spitzenduo das Aus im Aufstiegsrennen bedeuten.
Daran änderte auch der anschließende 9:7-Heimerfolg gegen die Windhagener Reserve wenig, mit dem die SVR-Cracks immerhin ein wenig Schadensbegrenzung betreiben konnten. Für Rheinbreitbach spielten Westhofen/Schwarz (2) und Unkels/Bierbaums im Doppel sowie Westhofen (1), Schwarz (2), Unkels (1), Assenmacher (1) und Bierbaums (1).
Besser machte es die zweite Rheinbreitbacher Vertretung in der 2. Kreisklasse. Beim 8:4-Erfolg in Leubsdorf sah es zunächst allerdings nicht nach einem klaren Erfolg aus, denn völlig überraschend sicherten sich die Gastgeber beide Eingangsdoppel. In den Einzeln war dann für die Leubsdorfer nicht mehr viel zu holen. Während sich Reinhard Ahlke und Klaus Riddering im oberen Paarkreuz schadlos hielten, unterlagen Arne Beines und David Riddering überraschend gegen Beatrix Ahrens. Durch den Erfolg bleiben die Rheinbreitbacher Tabellenzweiter und haben bei noch drei ausstehenden Spielen den Relegationsplatz weiter fest im Blick.
Mit viel Ersatz
Stark ersatzgeschwächt musste in der 3. Kreisklasse die dritte Rheinbreitbacher Mannschaft gegen Tabellenführer Erpel antreten. Beide Zähler bei der 2:8-Heimniederlage holte Patrick Knopp. Nicht viel besser erging es der Jugendmannschaft in der 1. Kreisklasse, die aufgrund zahlreicher Ausfälle nur mit drei Spielern antreten konnte. Dennoch zogen sich Timm Kuppi, der seine beiden Einzel gewann, Sarah Thelen und Tim Schander bei der 3:8-Niederlage achtbar aus der Affäre.
