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BC Remagen bei Vorbereitung für 2. Bundesliga-Saison

Jetzt fliegen sie wieder, die weißen Federbälle

30.06.2020 - 12:00

Remagen. Eines vorweg: Die Remagener Badmintonspieler schlagen auch in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga auf. Ein wenig Glück war schon mit im Spiel, denn vor dem letzten Spielwochenende stand man auf dem letzten Platz. Aber da wäre sicher noch was gegangen. Denn nach dem Rückzug gleich zweier Teams aus der 1. Liga hätte der vorletzte Platz noch zum Klassenerhalt gereicht. Mit einem Sieg gegen Fischbach wäre man an den Pfälzern, die nur ein Pünktchen Vorsprung hatten, vorbeigezogen. Und selbst im allerletzten Match gegen Offenburg standen die Chancen gar nicht so schlecht. Die Taktik war schon zurechtgelegt, als dann am Tag zuvor die Nachricht kam: Wegen Corona wurde der gesamte Spieltag abgesagt. Nach einigen Wochen des Bangens dann die erlösende Nachricht: Die noch ausstehenden Spiele werden nicht nachgeholt, es steigt aber auch keiner ab. Um den qualifizierten Teams den Aufstieg zu ermöglichen, werden die beiden 2. Bundesligen in der kommenden Saison auf elf Teams aufgestockt. Somit bleibt der BCR in der zweithöchsten deutschen Spielklasse. Allerdings wird es jetzt nicht einfacher. Um die ursprüngliche Staffelgröße wieder zu erreichen, müssen am Ende evtl. mehr Mannschaften absteigen. An Badminton-Training war in der letzten Zeit denn auch kaum zu denken. Zwar haben sich die Spieler anderweitig fit gehalten, aber das kann natürlich nicht die Arbeit mit dem Schläger ersetzen. Nach einigen zwischenzeitlichen Lockerungen konnte in den letzten Wochen zunächst nur mit dem Einzel-Training begonnen werden, inzwischen darf auch wieder Doppel gespielt werden.

Die Nutzung der Sporthalle ist aber nach wie vor nur eingeschränkt möglich. Umkleiden und Duschen stehen noch nicht zur Verfügung, Ein- und Ausgang sind getrennt, es müssen Ablageplätze für die Sporttaschen gekennzeichnet werden, selbstverständlich wird Desinfektionsmittel bereitgehalten und für jedes Training muss ein Hygiene-Beauftragter bestellt sein, der das Ganze auch überwacht. Alles etwas umständlich, aber man kann nun endlich wieder aufs Feld. Trainieren die einzelnen Spieler aufgrund von Studium und Beruf zwar auch in Beuel, Köln oder Kassel, so wollte man doch auch wieder einige gemeinsame Trainingseinheiten absolvieren. Dank der Zustimmung der Stadt Remagen konnte die Rheinhalle am letzten Wochenende von Freitag bis Sonntag gebucht werden. Verstärkt mit einigen Spielern aus den befreundeten Vereinen aus Beuel und Köln floss bei sommerlichen Temperaturen ordentlich der Schweiß. Nun gilt es, auch während der in Kürze beginnenden Sommerferien dranzubleiben. Der Kader ist mit den Mund-Zwillingen Tobias und Thilo, Max Stage, Sarah Kämpf und Theresa Ebertz nahezu unverändert geblieben: Lediglich Thomas Fuchs wechselt zurück nach Marktheidenfeld, für ihn rückt nach Schulter-OP Rekonvaleszent Timm Griesbach wieder ins Team. Nicht einfach gestaltet sich die Suche nach weiteren Spielern. Im Damenbereich wurden alte Kontakte wieder aufgefrischt, so dass man zwar einen „Goldfisch“ an der Angel hat, ganz sicher ist das aber auch noch nicht.

Hier können mit Annika Konder, Johanna Herbst und Annica Rohbeck drei Mädels aus der 2. Mannschaft bei Bedarf aushelfen. Nach dem Wechsel von Vincent Wansorra zum Regionalligisten Andernach und dem berufsbedingten Abgang von Timm Gründer und Mirko Kopf von Team 2 ist man nun noch auf der Suche nach einem weiteren Herrn, der bei Ausfall eines Stammspielers das Bundesliga-Team verstärken kann. Der erste Spieltag ist nach jetzigem Stand auf den 3. Oktober terminiert, ob mit oder ohne Zuschauer, kann zurzeit noch nicht gesagt werden. In Remagen hofft man natürlich wieder auf die immer sehr zahlreiche Unterstützung der Fans.

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Kommentare
S. Schmidt:
Es gab noch nicht einmal ein Waldsterben 1.0, immer dieser Lobbyismus, hier spricht nur die Gier nach noch mehr Steuergeld. Den Wäldern ginge es Prima, wäre diese nicht Gnadenlos auf Profit (Holzernten) ausgelegt. (Ur)-Wäldern machen Trockenzeiten und Schädlinge bedeutend weniger aus!
Gabriele Friedrich:
Wenn der Mann eine Sauftour durch Melsbach gemacht hat, war er in Kneipen und man kennt sich.Also haben andere ihn auch fahren "lassen". Das ist heute kein Kavaliersdelikt mehr. Ein Taxi gerufen, Schlüssel abgenommen- so macht man das. Schön doof- trotzdem.
Gabriele Friedrich:
Ich wäre dagegen. Zum einen, weil die Jugendlichen noch gar nicht reif genug sind und zum anderen weil die meisten nicht mal genug Kenntnis über unser Land haben. Fragen Sie mal Jugendliche nach unseren Sozialgesetzbüchern oder wie viel Bundesländer es gibt, oder von welcher Stelle das Kindergeld überwiesen wird.Die meisten wissen einfach NICHTS ! NEIN- zum frühen Wahlrecht, auch weil viele mit zweifelhafter Gesinnung die AfD wählen könnten. Ich glaube, es hackt gewaltig im Land. Die Stimme der Jugend, kann man auch so hören- im Positiven wie auch Negativem. Und in der Politik haben wir schon genug Bübchen, Milchgesichter und Trampel.... weil es nun mal so ist !
Wally:
Lassen wir doch einfach bei der Geburt schon wählen und dann für die Zeit bis zur Volljährigkeit festschreiben.
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