Lokalsport | 25.04.2023, 08:03 Uhr

SV Alemannia Adendorf – 1. FC Bad Godesberg II 10:2 (4:1)

Kantersieg im Heimspiel

Philipp Woll mit Saisontreffer 12 und 13. Foto: privat
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Adendorf. Nach den letzten beiden Niederlagen konnte die junge Mannschaft des SVA ihre Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Aufstiegsrunde in der Kreisliga C wohl endgültig begraben.

Dennoch war die Motivation weiterhin hoch, was auch an der vollen Ersatzbank zu erkennen war. Mit dem 1. FC Godesberg war diesmal ein Gegner aus dem unteren Mittelfeld der Tabelle zu Gast.

Nach 16 Minuten stand es bereits 3:0 für die spielfreudige Alemannia. Fabian Kuhnle (7.), Roman Wiese (11.) mit einem tollen Alleingang und Yannick Schmitz (16.) nach schöner Vorarbeit durch Fabian Kuhnle sorgten für die beruhigende Führung, die sich durch ein unnötiges Eigentor der Godesberger (32.) sogar noch auf 4:0 erhöhte. Danach spielte der SVA aber zunehmend unkonzentriert und musste in der 40. Minute den ersten Gegentreffer kassieren. Dass das Gegentor nach einer Ecke fiel, wunderte niemanden, der die Schwäche der Alemannia kennt.

Auch nach der Pause ging es zum unüberhörbaren Unmut des Trainer-Tandems Ralf und Dieter Nolden sehr zerfahren weiter. Zwar gelang Roman Wiese ein zweites Tor (55.), aber die Godesberger konnten durch den zweiten Treffer von Dorian Immach wieder verkürzen. Irgendwie gelang es der Mannschaft nach den Einwechselungen von Philipp Woll und Abdo

Khalil, wieder zu einem präziseren Passspiel zu finden. Die Folge waren dann fünf weitere Treffer durch Philipp Woll (70., 84.), Yannick Schmitz (71.), Mervin Schuster (77.) und Felix Jung (82.) gegen die resignierende Gästemannschaft.

Der Endstand von 10:2 ist der einzige zweistellige Sieg, der einer Mannschaft in dieser Saison in der Staffel 3 der Kreisliga C gelungen ist. Der SVA hatte zwar schon im Herbst 2022 ein 11:3 erzielt, das aber wegen des Rückzugs des Godesberger FV III annulliert wurde. Trotzdem bleibt der SVA mit 69 Treffern aus 20 Spielen weiterhin die mit Abstand torgefährlichste Mannschaft der Staffel. Wenn sich die Abwehr als sattelfester erwiesen hätte, wäre wohl auch deutlich mehr als der momentane 6. Tabellenplatz drin gewesen.

Philipp Woll mit Saisontreffer 12 und 13. Foto: privat

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