Lokalsport | 17.07.2023

227 Kilometer, 5500 Höhenmeter: Der Ötztaler Radmarathon ist die reine Quälerei im Hochgebirge - und legendär unter Hobbysportlern

Lass diesen Traum ein Ende finden

Mario Cornelius (li.) und Christian Wilkening. Quelle: RSC Untermosel

VG Rhein-Mosel. Ich hatte einen Traum, so der offizielle Slogan des Veranstalters für den Ötztaler Radmarathon. Gut trainiert und hart im Nehmen sollte man sein, wenn man sich diesem Radmarathon stellen will. Er gilt als extrem schwierig, führt aber dafür durch eine einzigartige Berglandschaft im Herz der Alpen.

227 Kilometer Strecke, 5.500 Höhenmeter, bis zu 18 Prozent Steigung – das sind die Eckdaten des äußerst anspruchsvollen Ötztaler Radmarathons. Er gilt als einer der sportlichen Höhepunkte für die besten Hobbyradsportler der Welt. 4.000 Teilnehmende aus vielen Ländern waren in Sölden am Start, bejubelt von tausenden Zuschauern. Mario Cornelius und Christian Wilkening, Radsportler des RSC Untermosel, haben sich diesen Traumerfüllt.

Nach dem Startschuss um 6.30 Uhr führt die Route nach Norden durch das Ötztal bis nach Ötz, wo es links weggeht, hoch zum Kühtai-Sattel, dem ersten Anstieg des Tages. Der Berg ist zunächst vom Profil unscheinbar, doch es gilt lange Steilpassagen von bis zu 18 Prozent sowie ein insgesamt unrythmisches Profil zu überwinden. Bei der folgenden Abfahrt werden Geschwindigkeiten von über 90 km/h erreicht. Nun geht es nach Innsbruck und es folgt der Brennerpass, der zwar nicht steil, aber mit seinen 40 km Länge oft unterschätzt wird. Hier gilt es in Gruppen zu fahren, um nicht unnötige Energie zu verschwenden. Nach fast 140 km geht es in den Jaufenpass. Hier teilt sich das Feld meist endgültig auf und es zeigt sich, wer mit seinen Kräften gehaushaltet hat. Nach der Abfahrt vom Jaufenpass fahren die Fahrer:innen sofort in den letzten Anstieg des Tages, das Timmelsjoch, auch „il mostro“, „das Monster“ genannt. Es folgen die letzten 1750 hm bis auf 2509 m, auf einer Länge von 28 km, die den Athleten noch einmal alles ab verlangen. Wer jedoch diese letzte Hürde und die erdrückende Hitze überstanden hat erfüllt sich am Zielbogen in Sölden seinen Traum.

Christian Wilkening finishte mit einer Zeit von 09:56:07 Stunden und Mario Cornely erreichte das Ziel in 11:04:17 Stunden.

RSC Untermosel

Mario Cornelius (li.) und Christian Wilkening. Quelle: RSC Untermosel

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