Lokalsport | 01.03.2016

HV Vallendar, Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar

Legendäres Derby steigt am Freitag

Legendäres Derby steigt am Freitag

Vallendar. Eine ärgerliche Niederlage mussten die Handballer des HV Vallendar am frühen Sonntagabend bei der HSG Rhein-Nahe Bingen verkraften. Beim direkten Tabellennachbarn verlor die Mannschaft vom Rhein mit 14:22. Die Vorzeichen für die Begegnung in Bingen standen nicht gut für die Löwen des HVV, denn neben den Langzeitverletzten Merlin Busse und Sven Schleier gesellten sich noch diverse kranke Spieler hinzu. Tim Meder kämpfte mit einer Erkältung, ein Einsatz machte aber keinen Sinn. Youngster Kilian Graulich reiste erst gar nicht mit, er lag mit Fieber im Bett. Hinzu kam noch, dass der junge Torben Waldgenbach nach knapp 15 Minuten in der Luft gestoßen wurde und dabei so unglücklich auf den Rücken fiel, dass auch er nicht mehr ins Geschehen eingreifen konnte. Positiv zu vermerken ist jedoch, dass sich Lucas Gerdon nach einem Riss im Innenband wieder auf dem Weg der Besserung befindet. Er wurde bei zwei Strafwürfen eingesetzt und trainiert wieder mit der Mannschaft.

Dabei starteten die Löwen gut ins Spiel, schnell setzte sich die Mannschaft von Wolfgang Reckenthäler auf 4:1 ab, doch konnte fortan keinen roten Faden mehr finden. Lukas Hertz rackerte sich auf der Mitte unermüdlich ab, doch fehlte dem HVV an diesem Abend die Struktur und auch das Wurfglück.

Auch die Abwehr wirkte nun angreifbar, vor allem das starke Zusammenspiel von Rückraum und Kreis konnte nicht unterbunden werden, was in den meisten Fällen zu Toren oder Strafwürfen für die Hausherren führte. Beim Stand von 7:10 aus Vallendarer Sicht ging es schließlich in die Pause. In der Kabine zeigte sich Trainer Reckenthäler gar nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Die Deckung arbeitete gut, jedoch fehlte der Spielfluss im Angriff. Der zweite Durchgang verlief zunächst ausgeglichen, der Vorsprung der HSG blieb konstant. Im Anschluss leisteten sich die Löwen einige ärgerliche Fehler in der Defensive und gerieten so weiter in Rückstand. Im Angriff scheiterten sie immer wieder an Bingens starkem Schlussmann. Phillip Müller traf gleich zweimal unglücklich ans Aluminium. Eine Viertelstunde vor dem Ende hatte sich die HSG bereits entscheidend abgesetzt. Unschön, in einer ansonsten fairen Partie, war ein Foul des Bingeners Max Grethen an Müller, der im Gegenstoß und frei vor dem Tor hart von der Seite gestoppt wurde. Die beiden Unparteiischen beließen es bei einer Zeitstrafe, die Rote Karte wäre angemessen gewesen. Die Proteste der Vallendarer wurden mit zwei Zeitstrafen gegen die Bank quittiert. Das Spiel war für die Löwen nun endgültig gelaufen. Sie mussten sich mit 14:22 geschlagen geben. Stefan Baldus meinte: „Manchmal gibt es solche Spiele, bei uns war heute einfach der Wurm drin. Dieses Spiel müssen wir jetzt ganz schnell abhaken und uns komplett auf das Derby am Freitag konzentrieren.“ Spielmacher Lukas Hertz ergänzte: „An Einsatz und Engagement hat es uns nicht gemangelt, irgendwie haben unsere Beine heute nicht gemacht, was der Kopf wollte. Jetzt bereiten wir uns intensiv auf Mülheim vor, wir wollen in heimischer Halle ein Feuerwerk abbrennen und das Derby gewinnen.“ Am Freitag, 4. März, steigt um 19.30 Uhr das legendäre Derby gegen den TV 05 Mülheim in der Sporthalle auf dem Mallendarer Berg. Hier wollen die Löwen unbedingt gewinnen und sich zwei weitere wichtige Punkte sichern. Alle Zuschauer werden gebeten, auch die Parkplätze auf der Rückseite der Halle (Roter Platz) zu nutzen und sich frühzeitig in der Löwenhöhle einzufinden, um Schlangen an den Kassen zu vermeiden. Dieses Spiel ist ein Highlight für alle Handballfans, es wird mit einer vollen Halle gerechnet. Es spielten für den HV Vallendar: Burgard und S. Stein (beide im Tor), Hertz, Lohner, D. Stein, Waldgenbach, Müller, Woods, Baldus, Schäfer, Gerdon, Meder (nicht eingesetzt).

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