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Fußball-Kreisliga C Ahr

Löwen können auch in der Fremde siegen

SV Oedingen - Grafschafter SG II 2:3

Löwen können auch in der Fremde siegen

Sascha Kusch (rechts) erzielte die Führung gegen den SV Oedingen, während Philipp Schäfer zum momentan besten GSG-Angreifer avancierte.

09.11.2018 - 16:21

Grafschaft/Oberwinter. Erstaunte Blicke und große Verwunderung gab es am Montag vergangener Woche auf Seiten der Grafschafter SG. Nicht über den Sieg des HSV gegen den 1. FC Köln waren die Grafschafter erstaunt, sie sahen den ersten Meisterschaftsauswärtssieg der Löwen-Reserve der laufenden Saison. Bis in die Haarspitzen motiviert reisten die Spieler um das Trainergespann Thun, Wagner und Jerrentrup zum Auswärtsspiel gegen den SV Oedingen nach Oberwinter. Grund für die Motivation waren nicht zuletzt die vergangenen Partien des Grafschafter SV II gegen den SV Oedingen. Beide Mannschaften gingen an die Grenzen des Erlaubten und auch hin und wieder darüber hinaus. Also mächtig Zündstoff für ein spannendes Flutlichtspiel.

Während die Gäste mit einer defensiven Taktik in das Spiel gingen, wollten die Hausherren früh ihr Revier markieren. Die Oedinger Offensive versuchte immer wieder, ihren wuchtigen Stürmer Wilko Feeken in Szene zu setzen. Eben jener Feeken hatte auch die erste Tormöglichkeit der Begegnung. Nach einer flachen Hereingabe von der rechten Seite wurde der Heimangreifer überrascht und vergab in aussichtsreicher Position mit dem Schienbein die Führungsmöglichkeit. Diese Aktion war gleichzeitig auch die einzige ernst zu nehmende Chance der Hausherren in der ersten Spielhälfte. Meist verteidigte die Grafschafter Defensive ihr Tor wie eine Löwenmutter ihr Junges. Die starke Leistung der Abwehr krönte Jannik Schneider in der 25. Spielminute. Seine perfekt getimte Flanke aus dem rechten Halbfeld erreichte den in den Strafraum eilenden Sascha Kusch präzise auf dem Kopf, der gegen die Laufrichtung des Torhüters die Führung erzielte. Die Schockstarre der Gastgeber konnte Philipp Schäfer weitere fünf Minuten später ausnutzen. Mit einem Ballgefühl à la Lionel Messi dribbelte Schäfer fünf Hausherren im gegnerischen Strafraum aus und platzierte das Spielgerät sicher im Netz. Selbstbewusst, aber keineswegs arrogant, agierten die Löwen weiter bissig und versuchten, sich den SV Oedingen parat zu legen. Die Chance auf das 3:0 hatte Alexander Rath in der 36. Spielminute. Dem allerdings eher kraftlosen Torschuss des gelernten Innenverteidigers ging ein Fehlpass der Oedinger Defensive voraus. Bis zur Pause musste der überaus souverän leitende Schiedsrichter Rolf Schellberg keine weiteren Treffer mehr notieren. Christian Wagner und David Kriechel versuchten zwar mehrfach, aus der Distanz den berühmten „Deckel draufzumachen“, schienen aber zu wenig Zielwasser getrunken zu haben.

Sechs Minuten nach Wiederanpfiff konnte Schäfer seinen zweiten Treffer markieren. Kusch fasste sich nach einer Balleroberung aus 20 Metern ein Herz, doch Heimtorhüter Mario Grubert konnte den Ball abwehren. Diese Ballabwehr landete allerdings auf dem Fuß von Schäfer, der ohne Mühe zum 3:0 einschob. Fortan setzte der SV Oedingen immer mehr Angriffsaktionen. Diese blieben aber bis zur 81. Spielminute ohne Erfolg. Ein starker Freistoß von Hans Gräfe fand neun Minuten vor Ende des Spiels den Weg in den Torwinkel. Natürlich wurden die Angriffsbemühungen der Oedinger nun immer intensiver, und die Gäste aus der Grafschaft konnten keine Entlastungssituationen mehr schaffen. In der 88. Spielminute musste GSG-Torhüter David Volz erneut hinter sich greifen. Heimstürmer Jan Huefnagels nagelte den Ball aus der Distanz auf das Gehäuse von Volz, der bei diesem abgefälschten Torschuss wieder chancenlos blieb. An der letzten Situation des Spiels waren beide Torhüter beteiligt. Heimkeeper Grubert suchte den Weg in Volz‘ Strafraum, um den letzten Eckball der Partie im Tor unterzubringen. Volz konnte diesen Versuch allerdings parieren, und der Nachschuss von Benedikt Gemein befindet sich nun, so wie Leon Schneiders Elfmeterversuch aus dem letzten Heimspiel, irgendwo auf der Erdumlaufbahn.

Mit diesem Sieg fahren die auswärts nun nicht mehr „jungfräulichen“ Löwen am Freitag, 16. November, zum FC Niederlützingen. Anpfiff zum ersten Rückrundenspiel ist um 19.30 Uhr.

Grafschafter SG II: David Volz, Oliver Bachem, Mario Pluschke, Sebastian Kernenbach, Jannik Schneider, Angelo Fernandez (60. Kevin Prior), David Kriechel, Sascha Kusch, Christian Wagner, Alexander Rath (46. Omidollah Ahmadi), Philipp Schäfer (85. Nils Henscheid).

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Kommentare
Uwe Klasen:
Eine Studie der Universität für Bodenkultur (Boku) in Wien ist, wie viele weitere, neuere, Studien, zu dem Schluss gekommen, dass für glyphosathältige Pflanzenschutzmittel (Zitat) „kein erhöhtes Risiko für diesen Wirkstoff im Vergleich zu anderen zugelassenen Herbiziden“ abgeleitet werden könne. Es gebe auch „keine gesicherten Belege dafür, dass Glyphosat die Artenvielfalt stärker beeinflusst als andere Maßnahmen zur Unkrautregulation.“ Rückstandsdaten von Lebensmittelproben hätten gezeigt, dass von den untersuchten Produkten „keine Gefahr für die menschliche Gesundheit “ ausgehe.
juergen mueller:
Beendet?Nein, ist sie nicht.Die europäische Richtlinie gibt konkrete Vorgaben zum Ort und Abstand verkehrsnaher Messstationen zur nächsten Kreuzung.Fahrbahnrand,zu Gebäuden oder in der Nähe von Hindernissen vor.Vor allem ältere Messstationen weichen von den vorgegebenen Kriterien häufig ab,da diese bereits lange vor der jetzigen neueren Rechtsprechung aufgestellt wurden.Eine Versetzung der Altstationen ist nicht zielführend.Im übrigen weist der TÜV selbst auf "kleine" Abweichungen der Stationierung hin - und "klein" ist ja relativ.Desweiteren war der TÜV-Auftrag von vorneherein limitiert.so wurde die Vorgabe,nicht zu "kleinräumig" zu messen nicht geprüft.So hat der TÜV festgelegt,dass,was so nirgendwo in Verordnungen/Gesetzen geschrieben steht "einige Meter Abstand - gleich 2 Meter Abstand zu Hindernissen" sind,also eine im Sinne einer guten Durchmischung ungünstigsten Interpretation,die nur der POLITIK zugute kommt.Und das,Frau Höfken,nennen SIE Schutz der menschlichen Gesundheit?
juergen mueller:
Nein Frau Höfken,nichts ist beendet.Sie polarisieren,geben Ihre eigene Meinung wieder,die in nicht wenigen Punkten ganz einfach nicht der Wahrheit entsprechen,einer Wahrheit,die Sie ebenfalls nach Gutdünken als solche missbrauchen.Schutz der menschlichen Gesundheit.Diese Formulierung ist genauso missbrauchsbehaftet wie der Wortgebrauch "korrekt u.repräsentativ".Alternativ die Luft in den Städten verbessern?Atmen Sie mal tief durch in Koblenz,Mainz,Ludwigshafen,Stuttgart etc.Hier in KO-RÜBENACH soll ein Gewerbe-/Industriegebiet erweitert u.damit ein Kalt-Frischluftgebiet zerstört werden,dass gerade für die STADT Koblenz von immens wichtiger Bedeutung ist (auch wenn das durch Gutachten minimalisiert wird).Und MAINZ?Ihre Tatsachenverfälschung zieht auch hier nicht.Und ausserdem,Sie haben als Politikerin,den langjährigen Betrug z.B.der Autoindustrie genauso mitzutragen - entziehen Sie sich nicht Ihrer Verantwortung,die Sie gegenüber der Bevölkerung haben.
S. Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, ich finde es schade, daß Sie sich mit Ihrer Meinung nicht an Fakten orientieren. Tatsache ist, daß jegliches kommunalpolitisches Engagement freiwillig, als Ehrenamt neben Arbeit, Ausbildung oder Schule geleistet wird. Es handelt sich um einen nicht unerheblichen Zeitaufwand, der leider nur selten gewürdigt wird. Ich finde es bewundernswert, daß sich junge Leute dafür einsetzen, die Zukunft mitzugestalten. Es ist immer leicht, irgendwo 'dagegen zu sein' oder Kritik zu äußern - freiwillig in der raren Freizeit neben Ausbildung oder Beruf nach Lösungen zu suchen ist nach meiner Meinung schon lobenswert.
Sabine Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, es wäre schön, wenn Sie auf Basis von Fakten urteilen würden. Das kommunalpolitische Engagement findet neben der Arbeit oder Ausbildung statt - häufig abends oder an Wochenenden. Ich rechne es allen hoch an, die neben der beruflichen oder schulischen Belastung auch noch bereit sind, Weichen für die Zukunft zu stellen, und die Zukunft so mitzugestalten.
Uwe Klasen:
„Wir wollen unsere Zukunft selbst gestalten“ --- Na denn, geht Arbeiten und entrichtet eure Steuern und Abgaben wie alle Arbeitnehmer, mit dem Rest könnt ihr eure Zukunft nach Lust und Laune gestalten!
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