Rot-Weiß Merl feierte den Saisonstart
Musik, Steaks, Sport und gute Laune
Merl. Mit 620 Mitgliedern in 34 Mannschaften sowohl im Fußball wie auch im Handball gehört der Sportverein Rot-Weiß Merl zu den ganz großen Vereinen in der Region. Der Auftakt in die neue Saison wollte entsprechend gefeiert werden und das tat man dann am vergangenen Samstag auf dem Vereinsgelände.
Dabei hatte Vereinsvorsitzender Frank Steinseifer noch den Abstieg der ersten Herrenmannschaft im Fußball zu verkraften, aber der direkte Wiederaufstieg wird angepeilt und überhaupt soll der Sport ja Spaß machen.
Wobei man sich über lokale Begegnungen immer sehr freut, denn Derbys sind das Salz in der Suppe.
Das wird nicht zuletzt auch an den zahlreichen Frauen- und Mädchenmannschaften sichtbar, denn der Verein setzt sehr stark auf die Jugend.
Und das auch noch international. Denn die U17 Mannschaft der Frauen war Teilnehmer bei einem Turnier in Barcelona und durfte dort gegen so starke Mannschaften wie Alemania Aachen oder auch Bayer Leverkusen antreten.
Samstag der Sportwoche steht traditionell im Sinne des Breitensportes
Aber man traf auch nette Leute aus Belgien vom „Lutlommel vv Belgie“ und pflegte entsprechende Kontakte. Die Vereinsspitze überlegte nicht lange und lud die Belgier zur Sportwoche nach Merl ein. Denn der Samstag der Sportwoche steht traditionell im Sinne des Breitensportes. Elf Mannschaften aus Merlkämpfen dann um den Wanderpokal und alle beteiligten sich. So hatte die Feuerwehr ebenso eine Mannschaft gestellt wie auch die Kreissparkasse. Auch die Handballer versuchten sich dann mal im Fußball und in 20 minütigen Matches wurde dann der Meister des Tages ermittelt. Im Finale standen sich „Ajax Dauerstramm“ und „SC Soko Istanbul“ gegenüber, wobei die Soko den Sieg davontragen konnte. Den Trikots der Spieler konnte man denn auch direkt den Merlbezug entnehmen, handelte es sich doch um Mitarbeiter des in Merl beheimateten Bundeskriminalamtes. Als Lohn gab es aus der Hand von Ortsvorsteher Michael Sell den Pokal und natürlich noch ein Fässchen Kölsch für die Siegesfeier. Für die Belgier gab es als Gastgeschenk ein drei Liter Bierglas einer bekannten bayerischen Weißbiermarke, welche auch gerne für die Bierduschen im Münchener Olympiastadion herhalten muss.
Für den musikalischen Rahmen sorgte anschließend die Band „GATE 5“, welche auf dem Gelände der Tomburgkaserne in Rheinbach entstanden ist und handgemachten Rock und Pop spielt.
Die fünf Musiker und Sängerin Barbara Gentz schafften es spielend, mit einer guten Mischung aus aktuellen Charts und Oldies die Sportler und ihre Angehörigen für den Tanzsport zu begeistern, und die eine oder andere kölsche Nummer gab es ebenfalls zu hören.
STF
Die Rheinbacher Band „GATE 5“ sorgte für die richtigen Töne.
Mit einem Bierpokal bedankte sich Ortsvorsteher Michael Sell bei den belgischen Gästen.
