SG Westum/Löhndorf in der Kreisliga A Rhein-Ahr
Nach zähem Ringen gewonnen
Spiel gegen die SG Wehr/Rieden endete 2:1 (1:1)
Westum. Die Partie gegen die SG Wehr war alles andere als eine leichte Aufgabe. Die rund 120 Zuschauer sahen von Beginn an eine Gästeelf, die bereits in der Gastgeberhälfte versuchte, die Räume zuzumachen.
So hatte die Gastmannschaft bereits in der vierten Minute eine Torchance; doch der Lupfer aus 21 Metern flog am herauseilenden Patrick Schüller und am Tor weit vorbei. Mit hohem läuferischem Aufwand wurde die SG Westum/Löhndorf gezwungen, keine Abspiel- und Ballannahmefehler zu machen. Dies gelang in der Regel ganz ordentlich. Der erste, bis in den 16er durchgespielte Angriff brachte auch gleich die 1:0-Führung für die Schäfer-Elf. Bei einem bestechenden Direktpassspiel zwischen Marcel Ossendorf, Christian Fuchs und Christian Morgenschweis wurde letztgenannter im Strafraum freigespielt. Er ließ dem gegnerischen Keeper aus neun Metern keine Chance und lochte gekonnt ein.
Was folgte, war dem Grunde nach eine Feldüberlegenheit der SG Wehr. Rund sechs Minuten bekam die Heimmannschaft das Leder nicht mehr gekonnt aus der eigenen Hälfte.
Die Folge der Bemühungen führte in der 21. Minute zum 1:1-Ausgleich aus sieben Metern.
Auch hier führte ein Zuspiel in die Schnittstelle der heimischen Abwehr zu einem Tor. Fortan nahm die Partie an Intensität zu, bei welcher die Gäste aufgrund der besseren Zweikampfbilanz und der geschickteren Raumaufteilung oftmals das bessere Ende für sich hatten. Westum/Löhndorf agierte dafür effektiver, so hätte Julian Schmitz im Anschluss an eine Musterkombination mittig vor dem Tor aus 13 Metern das 2:1 markieren können, doch leider traf er nur die Haltestange des Tornetzes.
Kaum Torraumszenen vor der Pause
Bis zur Pause änderte sich an der Spielweise nichts mehr; Wehr machte Druck, Westum/Löhndorf hielt diesem stand und blieb immer gefährlich. Torraumszenen indes blieben Mangelware.
Die Spielweise in Abschnitt zwei änderte sich dahingehend, dass die Partie an Kampf, an Gegenwehr und an Wucht zunahm. Die Zweikämpfe wurden härter und es wurde klar, dass die heimischen SG-Spieler dagegenhalten mussten, um zu bestehen.
Foul-Elfmeter verwandelt
Und sie taten es. Die Ahrtaler waren beim Spiel in die Spitze gefährlicher. Christian Morgenschweis konnte in der 59. Minute nach Zuspiel von Christian Fuchs vom gegnerischen Torwart nur noch elfmeterreif gefoult werden.
Martin Münch trat an und verwandelte sicher zum 2:1. Auch danach blieb Westum/Löhndorf vor dem Tor der Gäste aussichtsreicher. Martin Münch hätte in der 72. Minute einen weiteren Treffer erzielen können, sein geschlenzter Torabschluss aus spitzem Winkel aus elf Metern verfehlte aber am langen Pfosten das Gehäuse.
Um jeden Ball gekämpft
Doch auch wenn die Gastmannschaft aus dem Spiel heraus keine Torchancen kreierte, ließ sie nie locker und blieb bis zum Schluss gefährlich. Eine nennenswerte Torschussmöglichkeit aus dem Spielfluss heraus ließ Westum/Löhndorf indes nicht zu. Die heimischen Kombinierten zeigten Einsatz und Willensstärke und überstanden so die verbleibende aufregende Zeit.
Sie gingen nach zähem Ringen um jeden Ball, jeden Meter, jedes Laufduell und jeden Zweikampf verdient als Sieger vom Platz. Das Ergebnis entspricht dem Spielverlauf; Westum/Löhndorf war aufgrund seiner spieltechnischen Vorteile und seiner Effizienz dieses eine Tor besser.
SG Westum/Löhndorf spielte mit: Patrick Schüller, Kevin Marienfeld, Dominik Schäfer, Roderick Speich, Carsten Ritterrath, Lukas Nachtsheim, Julian Schmitz, Marcel Ossendorf, Christian Fuchs, Christian Morgenschweis, Martin Münch, Tom Weber, Derek Ababio und Pascal Dahr.
Vorschau
Am sechsten Spieltag muss die SG Westum/Löhndorf bereits am Samstag, 24. September um 16.30 Uhr auswärts bei den Sportfreunden aus Miesenheim antreten (die SG Westum/Löhndorf II empfängt in Löhndorf am Freitag, 23. September um 19.30 Uhr die SG Ahrtal/Dümpelfeld).
Die Gastgeber dürften deutlich stärker einzuschätzen sein, als es der Tabellenstand ausweist. Insofern sollte die Schäfer-Elf auf der Hut sein und von Beginn an konzentriert zu Werke gehen.
Stimmen allerdings die Einstellung und der Einsatz wie zuletzt, könnte auch in der Pellenz gepunktet werden. Trainer, Mannschaft und die Vereine würden sich freuen, wenn die Bemühungen von einem zahlreichen Anhang begleitet würden.
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