Lokalsport | 25.05.2019

Sportlerin des AC Mayen erfolgreich in Oschersleben

Platz zwei in der Meisterschaft trotz Patzers im Training

Simone Busch aus Hardert startete beim GLPpro Preis der Stadt Magdeburg

Auch wenn Simone Busch (Mitte) im Training nicht in der Spur blieb, war es insgesamt doch ein erfolgreiches Wochenende für die Rennfahrerin aus Hardert. Foto: privat

Oschersleben/Hardert. Simone Busch konnte durch ihren siebten Platz in der Gleichmäßigkeit auf den zweiten Platz im Gesamtklassement der Formel-Ford-Meisterschaft nach vier Läufen vorrücken. Im Training durch einen Fahrfehler in einen Unfall verwickelt, konnte nach einiger Nachtarbeit Buschs Reynard SF 86, wieder vollkommen rennfertig an den Start gebracht werden. Simone Busch: „Die Situation habe ich leider nicht richtig eingeschätzt, ich war im Zweikampf mit Tim Roser und bin auf einen langsameren Konkurrenten aufgelaufen, dieser war auf der Racingline, und ich habe versucht, ihn außen herum zu überholen. Neben mir war aber bereits der Tim, und ich wollte nicht zu stark in ihn rein ziehen und habe dann mit meinem Hinterrad das Vorderrad des langsameren Konkurrenten touchiert. Dadurch bin ich abgehoben und habe mir die Aufhängung hinten rechts abgerissen. Gott sei Dank hatten wir alle Teile dabei und haben die hintere rechte Ecke des Fahrzeugs wieder komplett hergerichtet. Das Auto war sogar so gut, dass ich im Wertungslauf meine Trainingszeit noch unterbieten konnte. Der Unfall reißt natürlich ein ziemliches Loch in mein Budget, da Aufhängungsteile für den Reynard Spezialteile sind und daher leider auch sehr teuer.“

Sie erzählt weiter: „Im Wertungslauf selbst habe ich mich dann, nach dem Start mit dem Auto, sofort wohlgefühlt und konnte mich auf Position sechs im Feld etablieren. Ich hatte einen tollen Konkurrenten in Frank Roser in einem Formel Ford, mit dem ich im ständigen Positionswechsel fightete. Leider war Frank Roser dann am Ende vorne. In der letzten Kurve nutzte er seine Chance. In der Gleichmäßigkeitswertung belegte ich leider nur Platz 7, konnte aber trotzdem in der Meisterschaftszwischenwertung auf den zweiten Platz vorrücken. Das bringt uns unserem Ziel, einen Platz unter den ersten Drei anzuvisieren, ein Stück näher. Es hat einfach riesigen Spaß gemacht, dieses Wochenende, trotz meines Fehlers im Training, mit meinen Freunden und Sportkameraden in Oschersleben um die Wette zu fahren. In diesem Rahmen möchte ich auch unbedingt Ernst Hänni dankend erwähnen, der mir ein wichtiges Ersatzteil geliehen hat.“

Der nächste Wertungslauf findet im Juli am Lausitzring statt.

Auch wenn Simone Busch (Mitte) im Training nicht in der Spur blieb, war es insgesamt doch ein erfolgreiches Wochenende für die Rennfahrerin aus Hardert. Foto: privat

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