Powerboat Racingteam Moselstern
Pleiten, Pech und Pannen
Zweites Saisonrennen in Kriebstein hielt einige Überraschungen bereit
Löf. Top-motiviert fuhr das Team nach Kriebstein. Doch nach dem ersten freien Training, wo man auf Platz acht lag, fiel der Mannschaft ein Folgeschaden aus dem Unfall in Brodenbach auf, der sie das ganze Wochenende nicht mit voller Leistung fahren ließ. Damit nicht genug, kam zur Mitte des ersten Sprintrennens der Trimmbolzen abhanden, und das Boot war nicht mehr in hoher Geschwindigkeit lenkbar. Es wurde nach dem zweiten Sprintrennen, wo das Team als 13. von 15 ins Ziel fuhr, bis abends um 23 Uhr daran gearbeitet, einen Ersatz für den verlorenen Bolzen zu bauen. Durch eine Weltklassearbeit der Mechaniker konnte das Boot wieder repariert werden. Am Sonntagmorgen ging das Team beim ersten Hauptrennen von Platz 13 an den Start. Nach dem Start fuhr ein Konkurrent sofort ins Boot. Doch das war nicht genug. In Kurve drei hatte sich ein Boot vor ihnen eingegraben, und sie mussten ausweichen. Dabei fuhr Christian Tietz, der nichts gesehen hatte, durch die Wasserfontäne gegen den Motor des Bootes und halb über die rechte Seite, wobei er sich in der Motorschale mit einem Loch verewigte. Am Ende wurde es ein zehnter Platz. In Hauptrennen zwei konnte sich die Mannschaft auf Platz neun schieben und liegt insgesamt auf Platz neun von 15 Fahrern im Kampf um die Deutsche Meisterschaft. Es war ein Rennwochenende, das von Pech und technischen Problemen übersät war. Das Team ist aber schon dabei, die neuen und alten Blessuren zu beheben, um wieder die volle Leistung aufrufen zu können. In drei Wochen, vom 27. bis 28. August, geht es in die Hauptstadt nach Berlin, wo das erste Weltmeisterschaftsrennen ansteht.
Positiv am Kriebsteiner Rennen war, dass das Team viel Erfahrung in der Zweikampf-Führung gesammelt hat und den verborgenen Schaden aus Brodenbach ausfindig machen konnte, der jetzt behoben wird. Weitere Infos unter www.moselstern-racing.de.
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