Pommerhof ist noch keine Festung
Plaidt. Am vierten Spieltag der Bezirksliga Mitte versuchten die Nachwuchskicker der JSG Plaidt ihr Punktekonto gegen den FC Rot-Weiß Koblenz aufzustocken. Mehr Stabilität in der Defensive sollte erstmals eine klare „Doppelsechs“ verschaffen.
In der Anfangsphase des Spiels neutralisierten sich beide Mannschaften nahezu. Der gewählte Defensivansatz des Trainergespanns zeigte Wirkung. Die Gäste aus Koblenz spielten gefällig aus der eigenen Hälfte, konnten aber gegen die aufmerksame und kampfstarke Defensive der Plaidter wenig Torgefahr kreieren. In der 22. Spielminute zeigte der junge Schiedsrichter auf den ominösen Punkt zu Gunsten der Schängel. Der Gefoulte trat selbst an und setzte das Spielgerät neben den linken Pfosten. Die Heimmannschaft nutzte das Momentum und erspielte sich nun durch hohe Ballgewinne nennenswerte Torchancen. In der 29. Spielminute gelang mit einem schlauen Torabschluss sogar der vielumjubelte Führungstreffer.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit erhöhten die Gäste ihre Offensivbemühungen, diese prallten jedoch zunächst an der weiterhin konzentriert arbeitenden Defensive der Hausherren ab. In der 37. Spielminute vernaschte der zur Halbzeit eingewechselte Außenstürmer der Koblenzer zwei Verteidiger, der scharf geschlagene Ball rutschte zum am zweiten Pfosten lauernden Stürmer durch, so dass dieser problemlos zum Ausgleich einschieben konnte. Von nun an diktierten die Gäste das Spielgeschehen. In der 46. und 50. Spielminute entschieden zwei mehr oder weniger identische Treffer das Spiel. Konnte der Schlussmann der Pellenzbande die ersten Abschlüsse jeweils parieren, setzten die handlungsschnelleren Gäste nach und staubten letztlich zweimal ab. Von diesem Doppelschlag erholten sich die nach dem Ausgleichstreffer zu passiv spielenden Gastgeber nicht mehr.
Somit stehen die Kicker der JSG Plaidt nach einer ordentlichen Leistung erneut mit leeren Hände da.
Für die JSG Plaidt liefen auf: Leon Stein, Mika Schulze, Jannis Schmidt, Alex Grams, Max Klammer, Julian Dirscherl, Finjas Zimmermann, Hannes Platen, Johannes Müller, Nils Müller, Luca Brinkrolf, Julian Glogger, Maxi Theis, Jule Olck.