Spielbericht des Rot Weiß Queckenberg
Queckenberg stolpert in Volmershoven
Volmershoven. Nach über vier Monaten beendete der SV Rot Weiß Queckenberg seinen verlängerten Winterschlaf und reiste am Sonntag zum Tabellenachten nach Volmershoven-Heidgen. Doch das Trainerteam warnte seine Schützlinge vor dem unbequemen Gegner. Immerhin gewann dieser seine beiden Rückrundenpartien und hatte dabei mit Rot Weiß Merl III ein Spitzenteam der Liga mit 5:1 nach Hause geschickt.
Der RWQ war von Beginn an auf Offensive ausgerichtet. Bereits nach zwei Minuten musste ein Abwehrspieler der Reserve des heimischen SC auf der Linie für seinen geschlagenen Keeper klären und verhinderte so einen Traumstart für die Rot Weißen. Auch im weiteren Spielverlauf vergaben Haas, Mundorf, Nordt beste Gelegenheiten, um ihre Farben in Führung zu bringen. Es mangelte im ganzen Spielverlauf wirklich nicht an klaren Einschussmöglichkeiten; allein die Chancenverwertung ließ sehr zu wünschen übrig. Zu allem Überfluss versagte der souveräne Schiedsrichter einem Wisniewski-Treffer die Anerkennung, da der Wirbelwind im Abseits gestanden haben soll. Als sich dann auch noch die Nachlässigkeiten im Spielaufbau häuften, witterte der Gegner plötzlich seine Chance. In der 75. Minute spielten die Queckies zum wiederholten Male einen kreuzgefährlichen Querpass in der eigenen Hälfte. Ein SC-Stürmer erahnte die Situation, sprengte dazwischen und konnte schließlich nur per Foul aufgehalten werden. Der anschließende Freistoß vor den Strafraum mündete in einen verunglückten Torschuss, doch dieser fand noch einen Abnehmer, und urplötzlich lag die Kugel im Gerhard-Kasten.
Jetzt zog sich der Gastgeber immer mehr zurück und lauerte auf Konter. Die Queckenberger rannten nun wütend jedoch meist kopf- und erfolglos an.
So entschied ein absolut vermeidbares Tor die Partie und beendete die beeindruckende Serie der Queckies von elf Spielen ohne Niederlage. Der RWQ muss sich in den nächsten Partien erheblich steigern, wenn er sein Saisonziel verwirklichen möchte.
Vorschau: Die erste Gelegenheit bietet sich am Mittwoch, wenn man auf heimischer Asche den Tabellendritten aus Merl empfängt. Voraussetzung ist jedoch, dass die Stadt Rheinbach die unendliche und mittlerweile höchst peinliche Flutlichtfrage behebt.
Aufstellung: Gerhard - Abeling, Haas, Becker - Wyrzykowski, Buchwald, Uygur, Geimer, Nordt - Mundorf, Wisniewski.
Verstärkung: Akin, Raffino
Eiserne Reserve: Gümüs, Rücker, Web
