LG Rhein-Wied
Rhein-Wieder knacken erste Normen für die Hallen-DM
Region. Die Leichtathleten der LG Rhein-Wied haben an vielen Schauplätzen erfolgreich abgeschnitten, Siege gelandet, persönliche Bestzeiten aufgestellt und erste Normen für die deutsche Hallenmeisterschaft erreicht.
Beim Argenthaler Quarzit Adventstrail fühlte sich Arne von Schilling pudelwohl. Bei der zehnten Auflage lief der M50er beim Auf-und-Ab über die Soonwaldhöhen im Hunsrück mit 1:12:06,2 Stunde die schnellste Zeit über Langdistanz von 17,6 Kilometern. Deutlich ebener war das Terrain beim Zeller Raiffeisenbank-Adventslauf in Zell, beim Dorflauf im hessischen Villmar und beim Bad Emser Silberaulauf. In Zell belegte Moritz Beinlich in einem stark besetzten Feld den vierten Rang über fünf Kilometer (15:31 Minuten). Marlene Henne behauptete sich in Bad Ems bemerkenswert auf der Kurzstrecke der U14 und U16. Sie mischte die Spitze der Jungs auf, war das schnellste Mädchen und folglich auf Siegerin ihrer Altersklasse W14 (8:26 Minuten). In Villmar waren Denni Neumann und Ruben Auer zufrieden mit ihren Laufleistungen. Sie belegten jeweils Rang zwei in ihrer Altersklasse – Neumann bei den Männern (35:10 Minuten), Auer bei dem M30-Senioren (33:07).
Großartig in die Hallensaison sind die Rhein-Wieder Sprinterinnen gestartet. Schon beim nationalen Hallensportfest in Ludwigshafen erreichten Jessica Roos, Maren Schumacher, Kira Roscher und Carolina Menrath ein erstes großes Saisonziel. Mit ihrer Zeit von 1:39,08 Minute fiel die A-Norm für die deutsche Hallenmeisterschaft vom 27. Februar bis 1. März 2026 in Dortmund. Lennert Kolberg landete in Ludwigshafen seinen ersten Hallensieg des Winters: 22,57 Sekunden über 200 Meter waren mit Abstand die beste Leistung. Im 60-Meter-Finale standen 7,16 Sekunden und Position zwei zu Buche. Daran knüpfte dieses Quartett beim Advent-Indoor-Meeting in Düsseldorf nahtlos an. Kolberg steigerte sich am Rhein auf 7,11 Sekunden über 60 Meter (5.) und 22,48 Sekunden über 200 Meter (3.). Für Dennis Wollgast reichte es zwar nicht für vordere Ränge, aber mit zwei Hausrekorden (60 Meter: 7,53 Sekunden; 200 Meter: 24,56 Sekunden) konnte auch er von einem erfolgreich verlaufenen Wettkampf sprechen. Die schnellen Frauen dominierten in den beiden Sprintkonkurrenzen die Felder. Roos (7,52 Sekunden) gewann die 60 Meter vor Schumacher (7,59) und Roscher (7,92).
Roos bereits im Vorlauf mit 7,50 Sekunden nahe am Hausrekord und DM-B-Norm gelaufen. Schumachers Endlaufzeit war ihre bislang beste in der Halle. Auch Carolina Menrath steigerte im Vorlauf ihre Bestzeit auf 8,20 Sekunden. Viermal Rhein-Wied stand auf der 200-Meter-Strecke ganz vorn: Schumacher (24,24 Sekunden) vor Roos (24,33) – beide mit Hausrekord und DM-B-Norm) – und Menrath sowie Roscher (beide 25,81). Als Hochstarter des Jahrgangs 2010 verkaufte sich Finley Stricker in der U18 über 200 Meter gut. 23,62 Sekunden brachten ihm den dritten Platz. Klassensiege sammelten Lotta Götz beim Xmas-Cup in Dortmund über 400 Meter der U18 (59,04 Sekunden), Carolina Menrath an gleicher Stelle über die selbe Distanz bei den Frauen (58,33) und beim U14/U16 Talents Meeting in Troisdorf Clara-Sophie Keller. Das W13-Talent lief die 60 Meter Hürden erstmals unter zehn Sekunden (9,90). Lotta Götz war zuvor bereits in Luxemburg mit vielversprechend in die Hallensaison gestartet. Sie brachte zwei persönliche Bestleistungen (150 Meter: 19,27 Sekunden, 3. Platz; 300 Meter: 41,92 Sekunden, 2. Platz) mit.
Großartig in die Hallensaison sind die Rhein-Wieder Sprinterinnen gestartet. Schon beim nationalen Hallensportfest in Ludwigshafen erreichten Jessica Roos, Maren Schumacher, Kira Roscher und Carolina Menrath ein erstes großes Saisonziel. Mit ihrer Zeit von 1:39,08 Minute fiel die A-Norm für die deutsche Hallenmeisterschaft vom 27. Februar bis 1. März 2026 in Dortmund. Foto: privat
