Koblenzer Pokalgeschichten - Saison 2018/19 - aktuell
Rot-Weiß zieht ins Achtelfinale
Oberligist besiegt Germania Metternich souverän und reist und zum A-Ligisten
Koblenz. Rheinlandpokal und Kreispokal. Zweimal war Güls der Spielort für diesen Wettbewerb endgültig die jeweiligen Pokalrunden abzuschließen. Im Rheinlandpokal siegte Rot-Weiß gegen Metternich deutlich mit 4:0. Metternich musste nach Güls ausweichen, da der eigene Platz über kein Flutlicht verfügt und der Ausweichplatz umgebaut wird. 24 Stunden später stand Rot-Weiß, dieses Mal mit der Reservemannschaft, erneut in Güls auf dem Platz. Der BSC Güls war der Gegner der A-Klassenvertretung aus der Vorstadt. Rot-Weiß siegte auch hier und ziehen in die dritte Runde des Koblenzer Kreispokals ein.
Germania Metternich - RW Koblenz 0:4 (0:2)
Güls. Es war ein souveräner Auftritt von Rot-Weiß Koblenz mit einem verdienten Sieger. Auch wenn das 4:0 am Schluss vielleicht etwas zu hoch ausgefallen. Die erste Überraschung gab es schon zu Spielbeginn. Fatih Cift ließ sich auf keine Faxen der Fußballbranche ein. Er gab der Begegnung den gleichen Stellenwert wie einem Meisterschaftsspiel und ließ die Rotationsvariante in der Schublade. „Wir erleben oft genug, wie schnell man im Pokal scheitern kann und wollten kein Risiko eingehen“, gab Cift klar zu verstehen das er dem Pokal schon seine entsprechende Bedeutung. Der Coach hatte mit seinem Club ja schon beide Varianten erlebt, im Positiven, mit dem Pokalsieg gegen die TuS, wie auch im Negativen, als Rot-Weiß 2016 in Vallendar beim damaligen B-Ligisten scheiterte.
So stand in Güls die besten Elf auf dem Platz, um auch sofort das Kommando zu übernehmen. Die Belohnung folgte Mitte der ersten Hälfte als Henrik Hillen (23.) kurz vor der Strafraumgrenze abzog und somit den Führungstreffer erzielte. Der Oberligist blieb am Drücker und konnte bereits zehn Minuten später die Führung ausbauen. Jetzt war es Derrick Miles, der souverän abschloss.
Damit war die Partie praktisch entschieden. Auch weil die Cift-Schützlinge nach der Pause konzentriert weiterspielten und nicht, wie üblich, einen Gang zurückschalteten. So fielen zwangsläufig weitere Treffer. Jodi Arndt (63.) und Miles (78.) erhöhten auf 4:0 und sorgten für einen klaren Sieg der Rot-Weißen. „Wir haben uns im Rahmen unserer Möglichkeiten gut verkauft“, war Metternichs Trainer Dominik Treis trotz der doch deutlichen Niederlage zufrieden.
Germania Metternich: Vack, Menten, Kühl-Decker, Stiefenhofer, Weis (80. Heyer), Oellinger (62. Oellinger), Lommer, Foehl, Toumpan (75. Kast), Simsek, Stieffenhoffer.
Rot-Weiß Koblenz: Oost, Meinert, Kraemer (79. Weber), Arndt, Fritsch (76. Reinhardt), Miles, Weidenbach, Schmidt, Masala, Engel (68. Jusufi).
BSC Güls - Rot-Weiß Koblenz II 0:5 (0:1)
Güls. Souverän war auch der Auftritt der Koblenzer Rot-Weiß Reserve, die unter der Woche die zweite Runde des diesjährigen Kreispokals abschloss und in Güls glatt mit 5:0 siegte. Julian Holzem (16.) bracht seine Mannschaft mit dem frühen Treffer, bereits nach einer Viertelstunde auf die Siegerstraße.
Nach der Pause sorgte dann die Oberligareserve innerhalb von einer Viertelstunde für klare Verhältnisse. Maziyar Timur (47., 55.) und Clemens Nytz (52.) schraubten das Ergebnis auf ein deutliches 4:0 und sorgten frühzeitig für die Entscheidung. Den Schlusspunkt setzte dann Nazhan Alsultan (82.) mit dem fünften Treffer an diesem Abend. Somit steht die Reserve von Rot-Weiß Koblenz nun in Runde drei und muss nun hier am Dienstag, 9. Oktober (19.30 Uhr) zum TuS Niederberg reisen.
BSC Güls: Hommen, Schmidt, Müller, Purper, Geil (67. Juchem), Tilli, Dickmann, Grimm (46. Hassler), Manstein, Grosche, Felgner (60. Nabi).
Rot-Weiß Koblenz II: Wallura, Sabadasch, Schaab, Holzern, Fetz (55. Wild), Pretz, Nytz, Timur (65. Brötz), Dizin, Hofmann (72. Alsultan), Freisberg. TH
