SG Kempenich/Spessart/Rieden/Volkesfeld

Rückkehr ins Kreisliga-Oberhaus

Rückkehr ins Kreisliga-Oberhaus

Trainer Patrick Melcher (li.), Co-Trainer Sebastian Bell (re.) sowie Betreuer Jürgen Haubrich (Mitte) begrüßten zu Beginn der Vorbereitung die Neuen im Team: Marc Brust, Christopher Kimmich, Maik Schricker und Jakob Schumacher (v.li.).Foto: privat

12.08.2019 - 11:26

Kempenich. Es geht los - der Ball läuft wieder. Die erste Mannschaft der SG Kempenich/Spessart/Rieden/Volkesfeld hat die diesjährige Sommervorbereitung hinter sich gelassen und mit den Pokal-Spielen hat bereits die Pflichtspiel-Saison 2019/20 begonnen. In der kommenden Woche startet man dann die lang ersehnte Rückkehr ins Kreisliga-Oberhaus.

Nach einer sehr kurzen Sommerpause (Kreismeisterschafts-Endspiel) nahm die Mannschaft bereits in der ersten Juli-Woche das Training wieder auf. Mit Stefan Krupp, der aufgrund seines Studiums eine Auszeit nimmt, hat die Mannschaft einen Leistungsträger der letzten Saison verloren. Auch Julian Rech (Arbeitsbedingt) und Florian Melcher stehen nicht mehr im Kader der kommenden Saison. Da zudem noch vereinzelte Spieler mit Verletzungen zu kämpfen haben (Christian Groß, David Grones, Jörg Schäfer, Tobias Doll), bestand Handlungs-Bedarf. Mit Maik Schricker konnte ein alter Bekannter reaktiviert werden. Mit dem ehemaligen Spieler der alten SG Wehr/Rieden/Volkesfeld bekommt die Mannschaft einen Mann mit Stallgeruch und A-Klassen Erfahrung in seine Reihen. Vom TuS Mayen holte man die beiden Riedener Jakob Schumacher und Marc Brust zurück in die Heimat. Beide Spieler wurden in der vergangenen Saison Meister der A-Jugend Bezirksliga und schafften mit ihrem Team den Aufstieg in die Rheinland-Liga. Ebenfalls aus der A-Junioren Bezirksliga, aber vom JFV Zissen wurde Christopher Kimmich zurück zu seinem Heimatverein nach Kempenich geholt.

In den wichtigen ersten Einheiten mit sehr hoher Trainingsbeteiligung wurden zunächst die konditionellen Grundlagen geschaffen. In insgesamt 14 Trainingseinheiten sowie fünf Testspielen und zwei Turnieren stimmten die Trainer Patrick Melcher und Sebastian Bell die Truppe auf die neue Saison ein. „In den Trainingseinheiten wurde gut gearbeitet und alle haben ordentlich mitgezogen“, resümierte Spielertrainer Melcher die Vorbereitung. Da das Trainergespann selten alle Mann an Bord hatte - sei es durch Arbeit, Urlaub oder verletzungsbedingte Ausfälle - steht die erste Elf noch nicht final. „Wir benötigen sicherlich noch die ein oder andere Trainingseinheit in den nächsten Wochen“, so Co-Trainer Sebastian Bell. Und Melcher ergänzt: „Teilweise machen wir es schon sehr gut, jedoch mangelt es in manchen Situationen noch an der nötigen Torgefahr und der nötigen Abgeklärtheit in der Defensive. Aber die Mannschaft ist jung und muss sich noch finden. Wir sind guter Dinge dies in den nächsten Wochen zu optimieren.“

Zusammenfassend lässt sich eine ordentliche Vorbereitung bilanzieren. In Testspielen und Turnieren wurden teils gute bis ansprechende Leistungen gezeigt. Sie lieferten dem Trainerteam eine Menge an Informationen und waren reich an Erkenntnissen für die kommende Spielzeit. Ein Ausrufezeichen konnte man im Rheinlandpokal setzten, als man in der ersten Runde den Rheinlandliga-Absteiger TuS Oberwinter im Elfmeterschießen mit 13:12 bezwang und über weite Strecken der regulären Spielzeit ein ebenbürtiger Gegner war. Der Kader ist mit nominell 24 Spielern in der Breite für die anstehenden Aufgaben gerüstet. Die Truppe freut sich auf die neue Saison im Kreisliga-Oberhaus und möchte abermals mit viel Elan und Leidenschaft den Klassenerhalt so früh wie möglich sichern. „Wenn wir die Leistung auf den Platz bekommen und das Potenzial abrufen, zu dem wir fähig sind, ist ein einstelliger Tabellenplatz drin“, gibt Melcher die Marschroute für die neue Saison vor.

Ausblick: Am 20. August startet die SG Kempenich/Spessart/Rieden/Volkesfelfd in die neue Meisterschaftsrunde der Kreisliga A. Im Rudi-Klein-Stadion in Kempenich empfängt man um 19:30 Uhr die Spfr. Miesenheim.

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Franz-Josef Dehenn:
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juergen mueller:
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aus Oberwinter:
Die von "näher dran" wissen, was da so seit Jahren und Jahrzehnten so (schief) gelaufen ist. Mit Corona hat das nicht viel zu tun. Die Berichterstattung wird oberflächlich gehalten um gewissen Personen nicht zu nahe zu treten. Diese Katastrophe war vorauszusehen - aber nicht abwendbar....
K. Schmidt:
Warum wird in dem Bericht so oft auf Corona hingewiesen? Oberwinter hat über 3.700 Einwohner, plus Potential aus den Nachbarorten. Wenn dann ein Verein dort nur 15 Mitglieder hat, hat das mit Corona doch nix zu tun. Es gibt Traditionsvereine, die zeitgemäß fortbestehen können. Schützenvereine gehören...
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