Lokalsport | 24.03.2026

SC 13 wird Favoritenrolle gerecht

Trotz personeller Engpässe zeigten sich die Einheimischen von Beginn an als klar spielbestimmende Mannschaft.

Bad Neuenahr. Der SC 13 Bad Neuenahr hat seiner Favoritenrolle gegen den Tabellenletzten SV Ober-Olm eindrucksvoll gerecht werden und einen deutlichen 6:1-Heimsieg einfahren können.

Trotz personeller Engpässe zeigten sich die Einheimischen von Beginn an als klar spielbestimmende Mannschaft.

Die erste Halbzeit fand ausschließlich in der Hälfte der Gäste statt. Mit hohem Pressing und aggressiver Spielweise setzte der SC 13 den SV Ober-Olm früh unter Druck.

In der 13. Minute fiel die verdiente Führung: Ann-Kathrin Goltermann setzte ihren ersten Versuch trocken ins Eck zum 1:0. Auch danach blieb Bad Neuenahr klar überlegen, doch den Angriffsbemühungen fehlte die Zielstrebigkeit. Erst in der Schlussphase des ersten Spielabschnitts belohnte sich das Team aus der Kurstadt weiter. In der 40. Minute sorgte Kristin Rubröder für das Highlight des Spiels: Mit einer starken Einzelleistung umkurvte sie gleich drei Gegenspielerinnen im Strafraum und schob überlegt ins lange Eck zum 2:0 ein. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Yaren Sürül nach einem Querpass von Maya Sakamoto auf 3:0 (45.).

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Kurstädterinnen dominant. In der 47. Minute führte eine scharfe Hereingabe von Magdalena Lang in den Fünf-Meter-Raum zu einem Eigentor der Gäste – 4:0. In der Folge plätscherte die Partie etwas vor sich hin. Zwar hielt der Druck der Gastgeberinnen an, doch die dicht gestaffelte Defensive von Ober-Olm verhinderte zunächst weitere Treffer.

In der Schlussphase wurde es dann wieder deutlich: Yaren Sürül schnürte nach einem Abpraller ihren Doppelpack (77.), ehe Paula Gau per Kopf nach Flanke von Berna Tokmak auf 6:0 erhöhte (80.). Den Schlusspunkt setzte jedoch der SV Ober-Olm: In der 90. Minute erzielte Aicha Dali den Ehrentreffer, nachdem sie Torhüterin Wenzl überspielte.

Neben dem klaren Sieg gab es auch personelle Lichtblicke: Paulina Braun feierte ihr Regionalliga-Debüt, während Franziska Wendel nach ihrer Babypause erstmals wieder auf dem Platz stand.

Trotz personeller Engpässe zeigten sich die Einheimischen von Beginn an als klar spielbestimmende Mannschaft. Foto: Guido Koelzer

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