Handball-Rheinlandliga erlebt spannendes Handballspiel in der Bendorfer Sporthalle

Sieg der Gastgeber

Turnerschaft Bendorf - Handball Mülheim-Urmitz II endet mit einem 33:31 (18:13)

Sieg der Gastgeber

Lars Rieder im Angriff. Foto: Jürgen Grab

30.11.2022 - 15:14

Bendorf. Wenn auch, so berichtet eine Tageszeitung, Dustin Keip vom gastgebenden TS Bendorf die Ruhe bewahrte und seinem Team immerhin sieben Tore bescherte und auch der frühere Urmitzer Lars Pitzen acht Treffer zu verzeichnen hatte, so war es doch am Ende eines abwechslungsreichen Handballspiels eine äußerst spannende Partie mit unterschiedlichen Spielhälften. Denn nach stetiger Führung der Gastgeber kam Nils Becker von HB Mülheim-Urmitz II in der Endphase des Spiels zu einem gelungenem Wurf und erzielte in der 58. Minute das 31. Gästetor, so dass es nur noch 32:31 für die Heimmannschaft hieß und sich Mülheim-Urmitz II durchaus noch Hoffnungen auf ein Unentschieden machen konnte. Doch dann war es der ehemals auch einmal beim SV Urmitz spielende Philipp Majewski, der in Minute 59:16 das 33:31 für seine Bendorfer Mannschaft markierte und damit den schwer-erkämpften Sieg in heimischer Halle sicherstellte.

Bemerkenswert an diesem Handball-Lokalderby war u.a. die Tatsache, dass mit Lars Pitzen (8) ein anderer ehemaliger Urmitzer zum erfolgreichsten Bendorfer Spieler wurde, wobei mit Dustin Keip, Andreas Dahmen und eben Philipp Majewski weitere Spieler beim TS Bendorf mitwirkten, die ebenfalls bereits einmal bei Mülheim-bzw. bei Urmitz mitgespielt haben.

Wenn auch Coach Frank Knipp vom HB Mülheim-Urmitz zumindest den Ausgleichstreffer gerne gesehen hätte, so war er doch, zumindest mit der zweiten Halbzeit, durchaus zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die immer mit ihrem variantenreichen Spiel „am Ball“ blieb und selbst höhere Ergebnisabstände mit bis zu fünf Toren (29. Minute =17:12 und 25:20 in der 43. Minute) aufholen konnte und immer wieder durch die Treffer von Lars Rieder (insgesamt waren es 9) und Nils Becker (ebenfalls 9 Tore) sich alle Chancen offen hielten, um evtl. doch noch zumindest ein Remis erreichen können. „Trotz dieser Niederlage bin ich nicht unzufrieden mit meiner Mannschaft, mit der ich im Training gerne (gemeinsam mit meinen Co-Trainern Peter Wolf und David Mohrs) immer wieder neue Varianten und Spielsysteme ausprobiere“, betonte der äußerst agile Coach Frank Knipp, der diesmal leider auf Markus Häring verzichten musste, der dem Spiel von HB Mülheim-Urmitz II garantiert gut getan hätte.

Frank Knipp will in seinem Fazit keinesfalls den Schiris Schuld an dieser Niederlage zuweisen, doch „in jedem Fall haben sie uns in einigen Fällen benachteiligt, was unserem Spiel natürlich nicht unbedingt förderlich war. Mein Team hat sich vornehmlich in den zweiten 30 Minuten durch ihren stetigen Einsatz und etlichen schönen Treffern ein besonderes Lob verdient, konnte aber leider nicht den Lohn für ihr aufopferungsvolles Spiel in Empfang nehmen“, kommentierte der Trainer den Spielablauf. Bendorfs Trainer Lucas Litzmann war mit dem knappen Sieg seiner Mannschaft mehr als zufrieden, musste sie doch bis zur letzten Sekunde um den Sieg bangen, der gegen die zweite Mannschaft der HB Mülheim-Urmitz am seidenen Faden hing.

Für das Team von Frank Knipp spielten: Fabian Stumpf, Luca Hofstetter, Mike Schäfer (4), Lukas Helf (3), Finn-Luca Bauer (1), Nils Becker (9)m Tim Breisig, Justus Hoffend (1, Mika Helf (1), Lars Rieder (9/4 Siebenmeter, Levent Boos, Kris Junemann (1), Benjamin Oster (1), Jona Rietz (1).

Vorschau: Am kommenden Sonntag spielt HB II zuhause um 17 Uhr gegen den TV Bad Ems, der mit 9:9-Punkten als Tabellensechster zum Tabellenneunten HB Mülheim-Urmitz reist, der 6:14 Punkte aufweist. Natürlich ist das Knipp-Team auf jeden unterstützenden Zuschauer angewiesen, der seine Mannschaft „anfeuert“ und vielleicht sogar mit in die „Defense“-Rufe der trommelnden Jugendlichen einstimmt.

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Kommentare
germät:
"Armes Deutschland" wäre zu einfach und zu billig als Überschrift für solche Taten. Einfach nicht mehr nachvollziehbar. Früher wurden noch die Opferstöcke aufgebrochen, heute ist da aber nichts mehr zu holen!...
juergen mueller:
Das trifft voll u. ganz zu "germät". Würde ich mir sehr gerne anschauen. Jedoch, da wir aus Alters- u. Krankheitsgründen kein Auto mehr haben wird dies nicht möglich sein. Für jeden Kunstinteressierten wird es eine Freude u. Bereicherung sein. ...
germät:
"Künstler mit langem Atem"!...
juergen mueller:
Kunst u. Kultur ist ein wichtiges Gut - sagt der OB, Herr Langner. Damit hat er recht. Aber Sagen kann man viel. Und das machen Politiker nun einmal ... viel. Der Garten HERLET ist ein KULTURGUT, was die Stadt jedoch einen Sch ... zu interessieren scheint. Man setzt seinen Fokus weiterhin auf profitorientiertes,...
juergen mueller:
Der Garten HERLET - ein KULTURGUT, was bewahrt werden u. nicht touristisch orientiertem Profitdenken geopfert werden sollte. Ich will jetzt nicht den Finger in die Wunde legen. Aber Kultur zu fördern, zu erhalten, ist doch das vermeintliche (ich könnte auch sagen, angebliche) Bemühen der Stadt, in...
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