Fußball-Bezirksliga Mitte - Saison 2018/19 - aktuell
Stolperstein Cosmos Koblenz
Cosmonauten besiegen Metternich mit 1:0 und feiern den dritten Sieg in Folge
Koblenz. Cosmos Koblenz ist aktuell die Mannschaft der Stunde in der Bezirksliga. Nach fünf Begegnungen wurde das Team, bei einer Ausbeute von Null Pluspunkten, als heißer A-Klassenkandidat gehandelt. Doch was folgte, waren drei Siege in Serie. Das beeindruckende dabei war, dass die beiden letzten Gegner ATA Urmitz und jetzt auch Germania Metternich bis zu diesem Duell noch ungeschlagen blieben. Vor allem für die Germanen ist diese Niederlage bitter, denn die Konkurrenz aus Kirchberg konnte nachlegen und hat aktuell einen Vorsprung von neun Punkten auf seinen ersten Verfolger.
Den ersten Auswärtssieg feierte der FV Rübenach mit dem 1:0 in Oberwesel und steht nun in der oberen Tabellenhälfte. Und auch Anadolu Spor holte sich in Müllenbach den wichtigen Zähler für das Punktekonto.
Vesalia Oberwesel - FV Rübenach 0:1 (0:0)
Oberwesel. Eine insgesamt schwache Begegnung ohne viele Höhepunkte sahen die Zuschauer in der Partie zwischen Vesalia Oberwesel und dem FV Rübenach. Am Ende konnten zumindest die Gäste aus dem Schängelland jubeln, da sie mit dem knappen 1:0 die ersten Auswärtspunkte in dieser Spielzeit sich gutschreiben konnten. Das Tor des Tages erzielte Malte Lenzgen (63.) nach einer guten Stunde. Björn Kremer hatte sich hier über die linke Seite durchgesetzt und seinen Mitspieler mit feinem Zuspiel in Position gebracht. Ansonsten waren aber die spielerischen Höhepunkte sehr spärlich gesetzt. So bleiben die beiden Ampelkarten für die Hausherren die einzigen Punkte, die noch erwähnenswert sind.
Während der Platzverweis für Jonas Strunk in der Nachspielzeit, er stellte sich bei einem Freistoß seines Teams vor den Rübenacher Torwart Kemper und sah somit die Ampelkarte wegen Unsportlichkeit, sorgte der Platzverweis für Julian Stüber für Unmut. Für Vesalen-Coach Peter Ritter ein ganz normaler Zweikampf, den aber zumindest der Assistent an der Linie anders wertete. Schiedsrichter Jan Lehmann (Hahnstätten) folgte seinem Kollegen und zeigte eben die Ampelkarte. Benedikt Lauer sah dies ähnlich. Ich kann den Unmut verstehen. Dies war in dieser Situation ganz bitter“, stellte sich der Gästetrainer seinem Kollegen zur Seite um aber sehr schnell zum Auftritt seiner Mannschaft zukommen. „Insgesamt eine zerfahren Partien in der aber beide Teams trotzdem einen enormen Aufwand betrieben haben, um zum Erfolg zu kommen“. Und diesen hatte unter dem Strich der FV Rübenach.
FV Rübenach: Kemper, Kremer, Hipke, Alsbach, Marzi (81. Zuka), Schenk, Geisen, Schmitz, Tillmanns, Fischer (87. Nickenig), Lenzgen.
Cosmos Koblenz - Germania Metternich 1:0 (0:0)
Koblenz. Die Überraschung des Tages gab es allerdings bei der Partie zwischen Cosmos Koblenz und Germania Metternich. Cosmos siegte durch einen Kopfballtreffer von Herve Gilles Loulouga (53.) und feierte damit seinen dritten Sieg in Serie. Bemerkenswert denn vor drei Wochen lag das Team noch am Tabellenende. Doch dann folgten eben Siege gegen Urmitz und am Wochenende auch Metternich. Beides Team die bis zu diesem Zeitpunkt noch ungeschlagen geblieben waren.
„Der Sieg von Cosmos geht in Ordnung“, gestand Dominik Treis nach Spielende ein. Durch diese Niederlage vergrößerte Kirchberg, die gewann gegen die SG Braunshorn mit 8:0, auf neun Punkte. „Wir haben vor allem nach der Pause kämpferisch überzeugt“, freute sich Cosmos Spielertrainer Tayfun Kayaalp über den erneuten Dreier seines Teams gestand aber auch ein, dass sein Team in Halbzeit „auch das Quäntchen Glück“ auf seiner Seite hatte.
Cosmos Koblenz: Y. Dreidoppel, Ücgoz, Kayaalp, Buenue, K. Dreidoppel (75. Khorndee), Petrovici, Aziz, Loulouga, Kerschbaum, Yarim (85. Yildiz), Fink (80. Savchev).
Germania Metternich: Vack, Merten, Kühl-Decker, Wans, Endres, Stiefenhofer, Foehl (80. Rittgen), Kast (60. Lommer), Toumpan (80. Heyer), Simsek, Stieffenhofer.
SG Müllenbach - Anadolu Spor Koblenz 1:1 (0:0)
Müllenbach. Eigentlich hätte man sich die ersten 85 Minuten der Partie in Kaisersesch schenken können. Das einzig Positive in diese Phase waren nur die schönen spätsommerlichen Temperaturen. Anadolu war fast während der gesamten Partie meist optisch überlegen, aber insgesamt sprangen hierbei nur ein paar Halbchancen heraus. Müllenbach zielte auf der anderen Seite dafür zweimal zu genau und traf hier jeweils nur das Aluminium.
So kamen dann die letzten acht Minuten wovon der Zuschauer getrost noch fünf für die berühmte Bratwurst nutzen durfte. Als dann Yannik Bach in Minute 90 für die Hausherren aus dem Nichts die Führung erzielte, schien Anadolu Spor plötzlich doch noch mit leeren Händen nach Hause zu fahren. Das was aber für Unruhe sorgte, war die Tatsache das Anadolu Spor nicht einwechseln durfte. Fatih Uranbeyi hatte sich verletzt und sollte ersetzt werden. Doch der Spieler, der dafür vorgesehen war, hatte keine Schienbeinschoner übergestreift, sodass Schiedsrichter Alexander Müller (Müller) ihm den Einsatz verwehrte. Und ausgerechnet diesen Freiraum über diese Seite nutzten die Hausherren zum 1:0. Doch zwei Minuten später stand es dann doch wieder Remis. Mumin Aga hatte sich vehement durchgesetzt und war mit Wucht in den Strafraum eingedrungen. Hier war er dann mit Torwart Patrice Sesterhenn zusammengerasselt und Müller entschied in der Nachspielzeit auf Foulelfmeter den Aga (92.) zum Ausgleichstreffer nutzt.
Anadolu Spor Koblenz: Aydemir, Miles (27. Cobanoglu), Yuksel, H. Uranbeyi, Lazarevic, Carman, Ayari, Boyraz, F.Uranbeyi, Aga, Jeha. TH
