Lokalsport | 24.10.2017

TTC Zugbrücke Grenzau in der Tischtennis-Bundesliga

TTC bereitet sich auf das Auswärtsspiel in UInterfranken vor

TTC Zugbrücke Grenzau – TSV Bad Königshofen am Samstag, 28. Oktober, 19 Uhr

Grenzaus Spitzenspieler Kou Lei: Er laboriert seit der Eurpoameisterschaft in Luxembourg an einer Schulterverletzung. Wolfgang Heil

Bad Königshofen. Höchste Zeit für das erste Erfolgserlebnis: Der TTC Zugbrücke Grenzau ist in der Tischtennis-Bundesliga auswärts beim Aufsteiger TSV Bad Königshofen gefordert. Die Partie in Unterfranken am Samstag, 28. Oktober, beginnt um 19 Uhr. Die Westerwälder hoffen, in Bestbesetzung anreisen zu können. Der zuletzt angeschlagene Kou Lei konnte beim World Cup in Lüttich in der Gruppenphase eine Partie gewinnen.

„Wir haben sehr ausführlich über die aktuelle Situation gesprochen“, sagt TTC-Cheftrainer Dirk Wagner mit Blick auf seine nominelle Nummer eins aus der Ukraine, die zuletzt weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben war - auch bedingt durch eine Verletzung in der Schulter. „Die hat auch beim World Cup manchmal leichte Probleme bereitet, dennoch konnte Kou Lei in Lüttich auch trainieren und spielen“, sagt Wagner, der selbst in Belgien mit vor Ort war.

„Die Schulter ist aber nur der eine Faktor, der andere ist die mentale Verfassung. Die Gesamtsituation wirkt zerfahren, das bereitet ihm zusätzlichen Stress. Es ist nun unheimlich wichtig, Ruhe in die Situation zu bekommen, damit sich alle auf ihr bestes Tischtennis konzentrieren können“, so der Cheftrainer.

Mit Blick auf die Schulter hat Kou Lei nun von Medizinexperten Ratschläge bekommen, wie man die Situation gut im Griff halten kann. „Kou Lei hat zudem verstanden, wie wichtig er für uns ist“, sagt Wagner. „Wir haben noch einmal deutlich gemacht, was wir von ihm erwarten und wie er sich präsentieren muss. Wir hoffen, dass sich die Situation jetzt verbessert.“

Zumal ein TTC in Normalform ganz sicher auf Augenhöhe nach Bad Königshofen reist und dort die ersten Punkte der Saison einfahren könnte. Der Aufsteiger und der Bundesliga-Dino stehen derzeit punktgleich (0:8) am Tabellenende, auch der TTC Schwalbe Bergneustadt wartet noch auf das erste Erfolgserlebnis. Weil Grenzau (1:12) aber im Vergleich mit Bad Königshofen (5:12) und Bergneustadt (5:12) das schlechteste Spielverhältnis hat, steht man derzeit am Tabellenende.

Spitzenspieler beim Aufsteiger ist der Japaner Mizuki Oikawa, der bisher eine Bilanz von zwei Siegen und sechs Niederlagen vorweisen kann. Sportliches Aushängeschild ist das Eigengewächs Kilian Ort: Der Deutsche stand auch schon in der A-Nationalmannschaft und hat im bisherigen Saisonverlauf ein Einzel gewonnen und vier verloren.

Dritter Mann im Bunde ist der Slowene Darko Jorgic (Bilanz 2:2). Die Nummer vier, der Kroate Filip Zeljko, kam in der Bundesliga bisher noch nicht zum Einsatz.

Mit Blick auf das eigene Team hofft Wagner in Bad Königshofen auch bei Kirill Gerassimenko und Constantin Cioti auf das erste Erfolgserlebnis. Beide konnte bisher trotz zum Teil sehr guter Leistungen noch kein Einzel gewinnen.

„Wir haben in jedem Spiel die Hoffnung, dass es klappt. Kirill muss sich vor kaum einem Spieler der Liga verstecken. Aber es gibt eben auch keinen Gegner, der ihm seinen ersten Einzelsieg garantiert. Und Constantin hat zuletzt auch unter der Unruhe gelitten. Ihn nervt das einfach, dass wir uns mit zu vielen Befindlichkeiten beschäftigen mussten. Aber der Blick geht jetzt nach vorne und wir fahren optimistisch nach Bad Königshofen. Natürlich rechnen wir uns dort eine Chance aus, wenn alle Spieler fit sind.“

Grenzaus Spitzenspieler Kou Lei: Er laboriert seit der Eurpoameisterschaft in Luxembourg an einer Schulterverletzung. Foto: Wolfgang Heil

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