Fußball-Bezirksliga Ost
VfB-Torjäger Skorobogatko traf drei Mal
VfB Linz – SG Elbert 5:0 (1:0)
Linz. Am 27. Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost fertigte der VfB Linz nach einer starken zweiten Halbzeit den Tabellenneunten SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen souverän mit 5:0 (1:0) ab. Beim fünften Heimsieg in Folge drängten die Platzherren den Aufsteiger von Anfang an in die Defensive. Die erste nennenswerte Einschussmöglichkeit besaß Valerian Skorobogotka (4.), der mit seinem 17-Meter-Distanzschuss an Elberts starken Schlussmann Kevin Jung scheiterte. Zehn Minuten später Torjubel auf dem Kaiserberg: Einen von Leonor Tolaj abgefälschten Schuss nahm Mario Seitz aus 16 Metern volley und platzierte das Leder unhaltbar in den linken oberen Torwinkel. In der Folgezeit verflachte die Partie. Die Gäste beschränkten sich aufs Torverhindern, die Platzherren agierten feldüberlegen, aber zu harmlos, um die SG-Hintermannschaft auszuhebeln. Nach der Pause erspielten sich die Becker-Schützlinge nicht nur ein optisches Übergewicht, sondern kamen auch zu hochkarätigen Chancen. In der 50. Minute schaltete Skorobogatko am schnellsten, nahm einen hohen Pass auf der Strafraumgrenze an und überwand den Gästetorwart Jung mit einem sehenswerten Lupfer zum 2:0. Es war die Vorentscheidung. In der 61. Minute bauten die Platzherren die Führung aus. Es war Tolaj, der eine Flanke von Fabian Lacher per Kopf zum 3:0 verwertete. Spätestens jetzt war der Wille der Kombinierten aus Elbert, Welschneudorf und Stahlhofen gebrochen. So war es wieder Skorobogatko (66.), der nach Flanke von Seitz völlig freistehend und unbedrängt auf 4:0 erhöhte. Der Torhunger des Torjägers war aber noch nicht gesättigt, der in der 73. Minute den 5:0-Endstand markierte. „Der Sieg ist heute auch in dieser Höhe verdient, schließlich haben wir so gut wie keine Torchance des Gegners zugelassen“, resümierte VfB-Coach Paul Becker nach dem Abpfiff und formulierte die Zielsetzung für die letzten drei Saisonspiele. „Die Mannschaft hat sich vorgenommen den dritten Platz unbedingt zu halten und dafür arbeitet sie im Training hart.“ Im Lager der Elberter blickte Trainer Michael Diehl optimistisch nach vorne: „Wir haben sieben Punkte Abstand zu den Abstiegsplätzen und noch zwei Heimspiele sowie ein Spiel in Puderbach. Ich denke, da werden wir die noch drei nötigen Punkte zum Ligaerhalt einfahren.“
VfB Linz: R. Becker, Lacher, Bernhard (75. Schwaz), Baars (65. Schäfer), Kyrion, Krupp, kizilkan, M. Seitz, Tolaj, Schuth (71. Rösler), Skorobogatko. Torfolge: 1:0 Mario Seitz (14.), 2:0 Valerian Skorobogatko (50.), 3:0 Leonor Tolaj (61.), 4:0, 5:0 Skorobogatko (66., 73.). LS
