Lokalsport | 13.04.2016

Fußball-Bezirksliga Ost

VfB-Trainer Becker: „Ein hartes Stück Arbeit“

SG Osterspai/Kamp-Bornhofen - VfB Linz 1:3 (1:0)

Kamp-Bornhofen. Am 24. Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost setzte sich der VfB Linz bei der SG Osterspai/Kamp-Bornhofen nach einer kampfbetonten Partie mit 3:1 (0:1) durch. „Es war ein hartes Stück Arbeit“, bekannte VfL-Trainer Paul Becker, dessen Mannschaft sich gegen einen ehrgeizigen und bissigen Gegner sowie auf dem holprigen Rasenplatz schwer tat. Die abstiegsgefährdeten Gastgeber warteten mit einer kompakten Defensivtaktik auf, lauerten auf Konter und gingen in der 18. Minute durch Adrian Knop in Führung. „Stockfehler bestrafen die schnell“, beschrieb VfB-Coach Becker die Qualitäten des Gegners, der nach einem Linzer Ballverlust im Mittelfeld einen schulmäßigen Konter abspulte. Osterspais Spielführer Antony Henrykowski bediente mit einem Steilpass den SG-Torjäger Adrian Knop, der noch den VfB-Keeper Sebastian Seitz umspielte und zum 1:0 vollendete. „In der ersten Hälfte haben wir das geschafft, was wir uns vorgenommen hatten“, erzählte der einheimische Trainer Nico Helbach. „Vor allem den Gegner vom eigenen Strafraum fernhalten.“ Diese Überlegung wurde kurz nach der Halbzeit über den Haufen geworfen, als der Linzer Valerian Skorobogatko (48.) nach Vorlage von Alexander Kastert den 1:1-Ausgleich markierte. Trotzdem verlief die Begegnung weiterhin offen, zumal sich die Gäste selbst durch einen Platzverweis schwächten. Arjan Kuqi hatte sich nach einem Foulspiel und anschließendem Protest per Ballwegwerfens Gelb/Rot eingehandelt (71.). Trotz Unterzahl dominierten jetzt die Gäste die Partie und setzten die Gastgeber mächtig unter Druck. „Man hat nicht gemerkt, dass die Linzer einen Mann weniger hatten“, unterstrich Helbach. In der 75. Minute gingen die Becker-Schützlinge durch Skorobogatko nach Vorlage von Mario Seitz mit 2:1 in Führung. Den Sieg endgültig unter Dach und Fach brachte der eingewechselte Fatos Hoxhaj (90.), der nach Vorarbeit von Michael Krupp zum 3:1-Endstand einnetzte. Laut Helbach war der kurzfristige Ausfall der Offensivkräfte Florian und Thomas Lemler nicht zu kompensieren. Helbachs Trainerkollege Becker lobte die kämpferische Steigerung seiner Mannschaft nach dem Wechsel.

VfB Linz: S. Seitz, Kyrion, Lacher, Baars, Kastert, Kizilkan, Kuqi, Krupp, Tolaj (62. M. Seitz), Ramovic (76. Hoxhaj), Skorobogatko (88. Schäfer. Torfolge: 1:0 Adrian Knop (18.), 1:1, 1:2 Valerian Skorobogatko (48., 75.), 1:3 Fatos Hoxhaj (90.). Schiedsrichter: Vincent Hardt (Altendiez). Besonderes Vorkommnis: Gelb/Rote gegen Arjan Kuqi (71., Linz) wegen Foulspiels und Unsportlichkeit.

Vorschau

Am Sonntag empfängt der VfB Linz um 15.30 Uhr den vorletzten VfL Bad Ems. Die Gäste gehören zu dem halben Dutzend Mannschaften, die gegen den Abstieg kämpfen. Mit 69 Gegentoren besitzen die Kurstädter die schwächste Abwehr der Liga. Im Hinspiel landeten die Linzer einen deutlichen 5:2-Sieg. Fazit: Die Becker-Elf benötigt einen Dreier, um den dritten Tabellenplatz gegenüber dem VfB Wissen zu verteidigen, der Aufsteiger aus Bad Ems kann mit einem Erfolgserlebnis die Abstiegsplätze verlassen.

LS

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