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250 Besucher bei Info- und Erlebnismesse „Ferien am Ort“ in Gau-Odernheim

Viel Lob für „unvorstellbares Engagement“ der Vereine

Viel Lob für „unvorstellbares
Engagement“ der Vereine

Hellauf begeistert von der Kreativität der Vereine: Ralph Alt, stellvertretender Vorsitzender der Sportjugend RLP (3.v.r.), am Stand des VfL Sponheim. Foto: M. Heinze/LSB

09.11.2018 - 10:51

Gau-Odernheim. Auch ohne Smartphone, Spielekonsole und Co. können jede Menge tolle Dinge erlebt und dabei der eigene Horizont erweitert werden. Die Besucher der Info- und Erlebnismesse „Ferien am Ort“ können ein Lied davon singen. Bei der bunten Abschlussveranstaltung in der Gau-Odernheimer Petersberghalle mit zahlreichen Mitmachangeboten fand auch die mit Spannung erwartete Siegerehrung der famosesten Projekte statt.

16 Vereine packten die Chance beim Schopf und stellten vor Ort ihr Sommerprogramm vor. Mit dem Motto „Heimatentdecker“ stand ein spannender Themenkomplex im Mittelpunkt der Ferienaktionen, bei denen den Kindern und Jugendlichen kein festes Programm vorgesetzt wurde - vielmehr erhielten sie die Möglichkeit, das Programm aktiv mitzugestalten. Durch die Partizipation und Mitbestimmung wurden Bewegungsfreiräume für Kinder und Jugendliche geschaffen, mithin wurde ein aktiver Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung eines jeden einzelnen geleistet. Und neben dem Spaß stand immer die spielerische Vermittlung nachhaltiger Lebensstile im Mittelpunkt. So etwa beim VfL Sponheim, der sich mit dem Umweltschutz zuhause beschäftigte und etwa aus alten Korken Schlüsselanhänger zauberte. Oder beim Schützenverein „Tell“ Hundsangen aus dem Westerwald, der eine Fußball-Arena voll herzhafter Leckereien wie Trauben, Kohlrabi oder Radieschen konstruierte.

Gekürt wurden die Landessieger in vier Kategorien. In Kategorie 1 (ein- bis dreitägige Aktionen) setzte sich der TuS Horn (zwischen Simmern und Kastellaun im Hunsrück gelegen) durch, in der Kategorie 2 (vier- und fünftägige Aktionen) sahen die 27 Jurymitglieder den VfL Nochern (bei St. Goar) und den TV Klein-Winternheim (zwischen Mainz und Nieder-Olm) ganz vorne, in der Kategorie 3 (sechs- bis siebentägige Aktionen) machte der TSV Carlsberg 1900 (zwischen Grünstadt und Kaiserslautern in der Pfalz) das Rennen und in der Kategorie 4 (Aktionen mit einer Dauer von mehr als sieben Tagen) setzte sich der TSV 1885 Annweiler am Trifels durch. Damit standen je zwei Vereine aus der Pfalz und dem Rheinland sowie ein Klub aus Rheinhessen ganz oben auf dem Treppchen.


Staunen über die scheinbar grenzenlose Kreativität


Ralph Alt, stellvertretender Vorsitzender der LSB-Sportjugend, dankte allen 153 Vereinen für ihr „unvorstellbares Engagement“ im Rahmen der 775 Aktionstage bei „Ferien am Ort“, die diesmal unter dem Motto „Heimatentdecker“ standen. „Die scheinbar grenzenlose Kreativität hat die ehrenamtliche Jury der Sportjugenden Rheinland, Rheinhessen sowie Rheinland-Pfalz nicht selten zum Staunen gebracht“, sagte der 51 Jahre alte Winninger. „Hier war deutlich erkennbar, wie unterschiedlich und dennoch gleich das Thema Heimat von den Kindern und Jugendlichen im Verein erlebt und umgesetzt wird.“ EDEKA Südwest habe all dies möglich gemacht und sich bei den drei Schulungen in Mombach, Wolfstein und Anhausen mit einer Ernährungsberatung eingebracht, 10.000 T-Shirts für die Kinder finanziert und obendrein noch Preise im Gesamtwert von 5.000 Euro gestiftet. Dem zuständigen Referenten der LSB-Sportjugend, Sportwissenschaftler Dr. Ohle Wrogemann, sind vor allem die pädagogischen Ziele wichtig, die von den Vereinen so „besonders“ umgesetzt werden. Dazu gehört der Aufbau von Persönlichkeit und gutem Sozialverhalten „durch eine gezielte spaßbetonte Wertevermittlung der Vereinsbetreuer durch ausgewählte Sport- und Spielangebote, aber auch durch Vorbildverhalten im sozialen Umgang miteinander“. Ein besonderes Heimatgefühl mit Vereinsbezug aufzubauen und zu gestalten, das sei den Heimatentdeckern der teilnehmenden Sportvereine in allen Regionen des Landes mit Bravour gelungen. Schon jetzt sei jeder gespannt auf die Ferien am Ort im Jahr 2019, die unter dem Motto „Wald bewegt“ stehen werden.Pressemitteilung

Landessportbund

Rheinland-Pfalz

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Patrick Baum:
Ein vorbildlicher Landrat, der Dr. Saftig. Der krasse Gegensatz dazu ist Uwe Junge, der Landesvorsitzende der AfD Rheinland-Pfalz, dem eine Privatfeier wichtiger war, als die konstituierende Sitzung des Kreistags Mayen-Koblenz. Dr. Saftig hat Verantwortungsbewußtsein, Uwe Junge hat dieses Verantwortungsbewußtsein nicht.
juergen mueller:
Zuerst hieß es, Hofmann-Göttig verzeichnet bei seinem Amtsantritt als OB gegenüber seinem Gehalt als Staatssekretär ein Minus.Das war schon die erste Lüge und kostete die Stadt bzw. den Steuerzahler ca. 700 000 Euro,auf denen sie dann auch sitzen geblieben ist.Nun wiederum 130 000 Euro,die Hofmann-Göttig durch eine falsch erteilte Genehmigung der ADD nunmehr ebenfalls mit Unterstützung seines Nachfolgers,der offensichtlich das Prüfen weiterer juristischer Schritte für nicht notwendig erachtet,behalten darf.Eine Krähe hackt bekanntlich der Anderen kein Auge aus u.KOBLENZ hat`s ja.Wie ein Hohn liest sich da ein Artikel der RZ:"Wer sich in der Lokalpolitik engagiert,tut dies wohl kaum wegen des Geldes".Nur zur Info.Es soll doch tatsächlich Koblenzer Ratsmitglieder geben,die inklusiv ihrer vielfältigen Nebenfunktionen wie z.B. Vorstand/Aufsichtsrat/Verwaltungsrat mit "Nebeneinkünften im 5stelligen Bereich" - u.damit meine ich über 20 000 Euro - auskommen müssen u.das seit Jahrzehnten !!!
Uwe Klasen:
"Eine neue Attraktion: Mit 100 km/h über den Rhein fliegen" --- Gute Idee, warum nicht, macht bestimmt viel Spaß und Koblenz könnte man sich komplett neu erschließen.
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