Lokalsport | 15.11.2022, 14:29 Uhr

Zweite Volleyball-Damenmannschaft des SV Wachtberg

Viertelfinalsieg im Kreispokal

Die Freude stand Spielerinnen, Trainer, Eltern und allen anwesenden Fans ins Gesicht geschrieben. Foto: privat
55

Wachtberg.Am letzten Mittwochabend spielten die Volleyballerinnen vom Meckenheimer SV gegen die zweite Damenmannschaft des SV Wachtberg im Viertelfinale des Kreispokals.

Vor gut 45 ZuschauerInnen waren die Wachtbergerinnen hochmotiviert, wechselten doch - nach dem knapp verpassten Aufstieg in die Landesliga - zu Saisonbeginn einige dem SVW bekannte und langjährig treue Gesichter zum Nachbarverein nach Meckenheim, dessen Damenmannschaft in der Landesliga derzeit den 3. Platz belegt. Die „Zweite“ der Drachenländer Volleys, die seither ausschließlich aus Jugendspielerinnen besteht, zeigte sich im Angriff auf fast allen Positionen den Meckenheimerinnen überlegen, während sich einige Ungenauigkeiten in Annahme und Abwehr einschlichen. Gerade in der Annahme präsentierten sich die Gegnerinnen hingegen sehr stark, was zu einem Volleyballspiel auf Augenhöhe führte. Über zwei Sätze hinweg war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen und der SVW zumeist mit zwei Punkten im Rückstand, der pünktlich zum Satzende aber regelhaft durch kleinere Aufschlagserien gedreht werden konnte (26:24, 25:21). Im dritten Satz konnten sich die Gegnerinnen schnell absetzen und die jungen Talente, vielleicht schon zu siegessicher, ließen deutlich nach. Das sonst so gute Zusammenspiel passte auf einmal nicht mehr so richtig und einige Abstimmungsschwierigkeiten führten zu Ungenauigkeiten in der Abwehr, die wiederum das Zuspiel erschwerten (19:25).

Der vierte Durchgang startete zunächst vielversprechend, 7:2 die Führung, doch trotz doppelter Auszeit und einem zu bindenden Schuh überholten die Nachbarinnen aus der „Apfelanbaustadt“, 7:9 aus Wachtberger Sicht. Die Meckenheimerinnen zogen weiter davon und beim Stand von 17:22 glaubten vermutlich die wenigsten noch an die Wachtberger Sensation. Die Spielerinnen, die im letzten Jahr einen beachtlichen 11. Platz bei den Westdeutschen Meisterschaften in der Klasse der unter 18-Jährigen belegten, bewiesen starke Nerven und kamen durch eine Aufschlagserie zurück ins Spiel, bis sie schließlich den dritten Matchball verwandeln konnten (27:25).

Die Freude stand Spielerinnen, Trainer, Eltern und allen anwesenden Fans ins Gesicht geschrieben.

Das macht Lust auf mehr!

„Die Früchte unserer guten Jugendarbeit zu sehen, macht mich ganz schön stolz“, so Abteilungsleiter Michael Lämmel, der alle Spielerinnen des Abends für ihren Trainingsfleiß und die gute spielerische Leistung belohnen wollte. „Wer 3:1 gegen Meckenheim gewinnt, hat sich neue Rucksäcke mehr als verdient“, kündigte er an und konnte in freudig überraschte Gesichter blicken.

Die Volleyballabteilung ist immer auf der Suche nach Verstärkung. Junge Mädchen, insbesondere der Jahrgänge 2010 und jünger, sind herzlich zum Probetraining eingeladen. Außerdem beheimatet der SV Wachtberg eine Mixed-Mannschaft im Spielbetrieb sowie eine Damenmannschaft in der Oberliga. Alle Interessierten können mehr Infos auf der Homepage (www.Volleyball.svwachtberg.de) lesen und sich unter volleyball@svwachtberg.de unverbindlich für ein Probetraining melden.

Am nächsten Donnerstag geht es jetzt schon ins Halbfinale gegen die zweite Mannschaft der SSF Fortuna Bonn, 20 Uhr in der Sporthalle am Wasserland in Bonn-Kessenich.

Die Freude stand Spielerinnen, Trainer, Eltern und allen anwesenden Fans ins Gesicht geschrieben. Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Dauerauftrag 2026
Imageanzeige
Martinsmarkt Adendorf
Angebot Goldener Werbeherbst
Kleiderstube
Produktionsmitarbeiter
Aktion Goldener Herbst KW 45
Weitere Artikel
Links: Straßenschild Rheinstraße, Mitte: Nostalgisches Bild der Rheinstraße/Vater Rhein (vom Stadtmuseum Andernach), Rechts: Frau Grafen heute
482

Andernach. Wenn Christina Grafen von ihrer Zeit in der Andernacher Rheinstraße erzählt, klingt es fast so, als würde man für einen Moment die Musik von damals wieder hören. Tanzflächen voller Menschen, mehrere Theken, an denen die Getränke ausgeschenkt wurden, ausgelassene Stimmung und mittendrin sie – meistens hinter dem Tresen, wo es selten ruhig zuging.

Von Dilara Köksal aus Andernach

Weiterlesen

v.l.n.r.: Daniel Phiesel, Christel Engeland, Stefan Raetz, Marcel Richter, Martin Warkentin
149

Rheinbach. Die Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ hat auch für 2027 wieder einen Rheinbach-Kalender herausgebracht. Die Vorstände Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und Marcel Richter: „Der Bildkalender erfreut sich auch in der 13. Auflage großer Beliebtheit und zeigt wieder interessante Rheinbacher Motive.“ Mit Martin Warkentin hat die Bürgerstiftung erneut einen jungen Fotografen aus Rheinbach gefunden, der mit einem eigenen Blick auf die Rheinbacher Motive schaut.

Von Stefan Raetz aus Rheinbach

Weiterlesen