Lokalsport | 03.07.2023

Enrico Förderer war im Rahmen des zweiten Rennwochenendes des GTC Race am Lausitzring am Start

Zeitstrafe schmälert Freude über ein gutes Rennwochenende nicht

In der Startaufstellung zum Sprint Rennen. Fotos: privat

Leuterod. Zum zweiten Rennwochenende des GTC Race zog es das Team von Schnitzelalm Racing aus Niederzissen an den Lausitzring. Bei strahlendem Sonnenschein fand auf dem 3478m langem Kurs die zweite Veranstaltung des ADAC Racing Weekends statt. Für den jungen Rennfahrer Enrico Förderer war dies eine besondere Herausforderung, da er noch nie zuvor auf dieser Strecke unterwegs war.

„Da dies ja meine erste Rennsaison ist, habe ich keinerlei Erfahrung, bis auf den Hockenheimring. Deshalb konnte ich mich nur im Simulator darauf vorbereiten. Mein Teamchef Thomas Angerer ist sowieso überzeugt davon, dass dies die beste Vorbereitung ist. Wenn man allerdings nicht aufs Budget achten muss, kann man sich natürlich optimal auf den jeweiligen Strecken einfahren. Da ich diese Möglichkeit leider nicht habe, bleibt mir nur die Vorbereitung im Simulator“ berichtet Enrico.

In den freien Trainings zeigte sich dann schnell, dass sein Teamchef recht behalten sollte, denn er konnte sich hierbei unter den Top Ten, zeitweise auch unter den Top Five wiederfinden.

Bereits nach zwei Trainings startete das Ein-Stunden-Rennen powered by Pirelli. Den Start fuhr dieses Mal sein Fahrerkollege Jay-Mo Härtling, der ihm den Wagen nach harten Zweikämpfen auf Platz 8 übergab. Stolz fuhr der 16-Jährige dann 30 Minuten später über die Ziellinie, denn er konnte nach zwei sauberen Überholmanövern den Mercedes AMG GT4 auf Platz 6 fahren. Diese gute Platzierung bescherte dem Duo auch gemeinsam mit den weiteren Teamkollegen Platz 1 in der Meisterschaftswertung.

Gut vorbereitet ging er dann am Sonntag in das Qualifying für sein eigenes 30-minütiges Sprintrennen. „Das lief gar nicht nach Plan. Mit Platz 12 von 20 Autos bin ich nicht wirklich zufrieden. Ich konnte einfach keine gute Runde zusammenfahren“ erzählt Enrico. Im zweiten Sprintrennen seiner bisherigen Karriere konnte er dann jedoch sein großes Potenzial zeigen. Mit imposanten Überholmanövern schaffte er es, bis zum Fallen der Zielflagge auf Platz 6 vorzufahren. Zeitweise fuhr er die gleichen Rundenzeiten wie die Spitze und kämpfte sich immer näher an seine Konkurrenten heran. Die Safety-Car Phase machte eine weitere Verbesserung dann jedoch zunichte, da diese erst zwei Runden vor Ablauf wieder aufgehoben wurde und er somit nur noch schaffte, einen weiteren Piloten zu überholen. Leider übersah er dabei, dass an einem Posten noch gelb geschwungen wurde, was eine spätere Zeitstrafe nach sich zog und er nur noch als 16. Gewertet wurde. „Das war wirklich sehr schade. Ich hatte mich, genau wie mein Team so sehr über diesen 6. Platz gefreut. Leider war ich zu fixiert auf den Gegner vor mir, da ich ihn schon kurz vor der Safety-Car Phase überholen wollte und dann froh war, dass ich doch noch eine Gelegenheit dazu bekam. In diesem Eifer habe ich dann tatsächlich übersehen, dass an einem Posten die gelbe Flagge geschwenkt wurde. Mein Teamchef Thomas Angerer war dennoch sehr stolz auf meine Leistungen und vor allem meine gute und schnelle Entwicklung“, resümiert der Leuteroder.

Auch wenn er dieses Mal ohne Pokal nach Hause fahren musste, konnte er viel Erfahrungen sammeln und die Meisterschaftsführung, sowie die guten Zusprüche anderer Leute schmälerte zumindest ein wenig die Enttäuschung über die Zeitstrafe.

Ganz besonders freute er sich, dass sein Helm eine neue Lackierung bekam. Zum Gedenken an seinen verstorbenen Opa, zeigt sein Helm Fotos aus vergangenen gemeinsamen Zeiten auf den Rennstrecken.

Enricos Weg unterstützen weiterhin: Clean-XL GmbH & Co. KG aus Leuterod, Strategon GmbH aus Bad Nauheim, Fit-up Sportcenter aus Montabaur, Hölzgen Betonsteinfabrik GmbH aus Leuterod, AXA Versicherung Alex Leis aus Ransbach-Baumbach, Rinas Haarwerk aus Montabaur, Restaurant Da Bruno & B&W Automobiltechnik auf Wirges, Jund & Wittlich Steuerberaterpartnerschaft aus Dierdorf und Dama Solutions aus Frankfurt.

Enrico Förderer mit neuem Helm.

Enrico Förderer mit neuem Helm.

In der Startaufstellung zum Sprint Rennen. Fotos: privat

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