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BBV-Trainer Martin Wolfsteiner hat ehrgeizige Ziele

Zurück in die Zukunft

Zurück in die Zukunft

Martin Wolfsteiner möchte sich besonders um den Nachwuchs kümmern. Foto: privat

18.05.2019 - 13:28

Lahnstein. Beim BBV Lahnstein hat Trainer Martin Wolfsteiner mit der ersten Mannschaft kürzlich das Training aufgenommen. Der 38-jährige IT-Projektleiter hat durchaus ehrgeizige Ziele. In Meckenheim aufgewachsen, kam er nach seinem Abitur in Rheinbach als Student nach Koblenz, spielte für den VfB Lützel in der Oberliga und später verletzungsbedingt beim DJK Bendorf. Angetrieben von seiner intrinsischen Motivation kehrte er nach Lützel zurück. Nach seinem Universitätsabschluss als Diplom-Informatiker wechselte er aus familiären Gründen nach Lahnstein. Dort spielte er zuerst mit älteren Spielern erfolgreich in der dritten Mannschaft, ehe er in die zweite wechselte und hier half, die jungen Nachwuchsspieler auszubilden. Auch als diese Mannschaft im letzten Jahr zur dritten Mannschaft wurde, hielt er an der Ausbildung des Nachwuchses fest. Immer wieder half er bei Training und Spielen aus. Als der Trainer gesundheitlich verhindert war, übernahm er bereits die Verantwortung und leitete das Team. Darüber hinaus engagiert er sich für den Verein, indem er jeden Samstag um 10 Uhr die U6 Kindergruppe des Vereins in der Rhein-Lahn-Halle, bei der natürlich die eigenen Kinder begeistert dabei sind, leitet. „Nachdem der Vorstand sich von Herrn Lui getrennt hat, hat er mich gebeten bei der Neuausrichtung des Vereins zu helfen und die Neuorganisation der Mannschaften voranzutreiben. In der jüngeren Vergangenheit hat der Schwerpunkt zu sehr auf den Mehrheitsinteressen der älteren Spieler gelegen. So konnte es auch passieren, dass der Nachwuchs in die dritte Mannschaft geschickt wurde, das wollen wir jetzt ändern. In den 80 Jahren ist der Verein mit U18 Spielern in die Oberliga aufgestiegen, hat im Jugendbereich überregional Erfolge gefeiert. An diese Erfolge wollen wir anknüpfen. Wir, ich und der gesamte Vorstand, setzen wieder verstärkt auf die Jugend. Ich bin sehr zuversichtlich, dass dieses Konzept langfristig zum Erfolg führen wird“, führt Matin Wolfsteiner aus. „Aktuell wird die Mannschaft noch einmal sehr verjüngt. Mit allen habe ich schon zusammen gespielt, dies ist etwas Besonderes. Zudem wird die Mannschaft mit erfahrenen Neuzugängen wie Christian Lange und Robert Jarmanovic verstärkt. Im Moment haben wir mit dem ehemaligen schwedischen Nationalcenter, Arvid Isaksson einen richtigen Kracher im Training dabei, der vorerst als Trainée in Koblenz weilt. Ein 2,10 m großer Spieler, der sich nicht zu schade ist, junge Spieler zu unterstützen, ist für uns ein wahrer Glücksfall.

Ob von außen noch Verstärkung kommt, wird sich noch klären.“ Zum Abschluss betont Martin Wolfsteiener: „Ich möchte deutlich machen, dass wir hier beim BBV Lahnstein mit Spaß und viel Engagement im Ehrenamt dabei sind. Leider ist das heute viel zu selten, obwohl ständig darüber gesprochen wird. Ich will dem Basketball das zurückgeben, was er mir gegeben hat - kollektive Freude am Spiel.“

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Kommentare
K. Schmitt:
48 Sitze hat der Stadtrat, die absolute Mehrheit bilden davon... die 5 Sitze der AfD, weil ja bloß keiner so abstimmen darf wie diese. So sieht demokratische Mathematik 2020 aus.
S. Schmidt:
Michael tritt sofort zurück! Deine Abwahl wurde durch die Stimmen der AfD verhindert, dies geht gar nicht. Na ja, vielleicht sorgt Angela dafür („Das Ergebnis muss rückgängig gemacht werden“)!
Ihr Name:
Pfff absolut dumm.... Und wie hier wieder über die Leute abgelästert wird. Ihr habt se doch echt nicht mehr ale
Joshua Hartung:
Kunst findet immer im Auge des Betrachters statt.
juergen mueller:
Ich finde es bemerkenswert, WER alleine befindet, WANN Kunst im öffentlichen Raum duldbar ist und wann NICHT, auch unter dem Gesichtspunkt, nur weil man in einem Kulturausschuss seinen Platz hat, man darüber entscheiden kann, was Kunst ist und was nicht (was ich an der Qualifikation alleine anzweifle, denn dazu gehört weit mehr, als einen Sitz in einem Gremium zu haben, dass von Kunst im sprichwörtlichen Sinne keine Ahnung hat.
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