Ausstellung
Astudin-Retrospektive in Lahnstein
aus Lahnstein
Werkschau des Künstlerehepaares von Astudin im Nassau-Sporkenburger Hof
Lahnstein. Vor gut einem Jahrhundert verstarb eine der prägendsten Figuren der rheinischen Landschaftsmalerei in seiner Wahlheimat Lahnstein: Nikolai von Astudin. Zu Ehren seines 101. Todestages widmet die Stadt Lahnstein dem „Erneuerer der Rheinromantik“ nun eine umfassende Sonderausstellung. Vom 11. April bis zum 3. Mai 2026 verwandelt sich der historische Nassau-Sporkenburger Hof in eine Galerie, die Besucher auf eine Zeitreise durch das Rheintal mitnimmt. Die Ausstellung zeigt Bilder aus allen Schaffensperioden mit dem Schwerpunkt Rheinlandschaften.
Unter der Federführung des Stadtarchivs Lahnstein wurde eine Sammlung zusammengestellt, die die gesamte Bandbreite von Astudins Schaffen zeigt. Neben atmosphärischen Ölgemälden und feinen Aquarellen werden auch jene Ansichtskarten präsentiert, die seine Motive einst in die ganze Welt trugen.
Neben den Arbeiten des Landschaftsmalers werden auch Werke seiner Ehefrau Johanna von Astudin, geborene Meineke, zu sehen sein. Die aus Braubach stammende Künstlerin machte sich insbesondere als Pferdemalerin einen Namen. Das Künstlerpaar lebte von 1912 bis zu seinem Tod in Lahnstein und prägte in dieser Zeit das kulturelle Leben der Region.
Die Vernissage findet am Samstag, 11. April 2026 um 11.00 Uhr im Theater Lahnstein statt. Alle Kunstinteressierten und Freunde der regionalen Geschichte sind herzlich eingeladen, in die Welt der Astudins einzutauchen. Geöffnet ist am Eröffnungstag bis 20.00 Uhr.
Ansichtskarte mit einem Pferdebild der Johanna von Astudin Foto: Sammlung Stadtarchiv Lahnstein)
