Wachtberger Kulturwochen
Ausstellung
Wachtberg. Die Skepsis überwog, als Marlies Frech im Berkumer Rathaus bereits vor Monaten dazu aufrief, sich an den 14. Wachtberger Kulturwochen im Juli zu beteiligen. Die Gruppe um Gudrun Rosenberg entschied sich – zunächst mehr aus Solidarität – zur Anmeldung. Und jetzt: Pure Vorfreude darauf, im Rosenbergschen Kulturgarten an der Ließemer Straße in Gimmersdorf wieder Stände, Stellwände und Staffeleien aufbauen zu können. Man setzt darauf, dass die lang andauernde Pandemie nicht wieder wie im letzten Jahr einen Strich durch die Rechnung machen wird. Am Samstag, dem 10. Juli von 12 bis 18 Uhr, und am Sonntag, dem 11. Juli von 13 bis 18 Uhr zeigen in liebenswerter Gartenatmosphäre Ulrike Brücken selbst entworfenes Schmuckdesign, Hans-Jürgen Döring Malerei im Spannungsfeld zwischen Form und Farbe, Enno Frandsen Aquarelle, Zeichnungen und Portraits,
Josef Kemp kunstvolle Drechslerarbeiten, Ortrun Lohse-Schlössler Gemälde unter dem Arbeitstitel „Aussichten“, Heiner Pilger Malerei in Aquarell und Acryl sowie seine beliebten Postkarten und Gudrun Rosenberg herrlich skurrile Köpfe und andere Plastiken.
Mit einer Sonderausstellung wollen die „Kulturgärtner“ zudem an die verstorbene Anne-Rose Kontetzki würdigen, die mit großartiger Druckgrafik und gekonnten Tonmodellierungen über zehn Jahre zum Ausstellerteam gehörte. Die Ausstellung wird am Samstag, dem 10. Juli, um 13 Uhr offiziell eröffnet durch die stellvertretende Vorsitzende des Wachtberger Kulturfördervereins Kukiwa, Dr. Nicole Wagner.
Ab 15 Uhr begleitet Thomas Lennarz die Veranstaltung am Klavier musikalisch in bewährter Manier, während am folgenden Sonntag um 15 Uhr der Wachtberger Tenor Nico Heinrich mit „Liedern am Teich“ einen besonderen musikalischen Leckerbissen präsentiert.
