Katastrophenschutz informiert
Blackout: Was geht, wenn nichts mehr geht?
aus Lahnstein
Lahnstein. Ein interessantes Thema steht im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe „Was ich schon immer mal fragen wollte…“ bei der Kolpingfamilie Lahnstein, St. Martin. Im Pfarrzentrum am Europaplatz im Stadtteil Oberlahnstein heißt es am Dienstag, 9. Juni 2026 um 19 Uhr: „Blackout – Was geht, wenn nichts mehr geht?“
Zu Gast beim Vorsitzenden Markus Schild ist die Referentin Larissa Klee vom Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz, welches am 1. Januar 2025 in Koblenz eröffnet wurde. Wie ist es um die sogenannte kritische Infrastruktur, abgekürzt KRITIS, bestellt? Was gehört alles dazu? Sind wir ausreichend gefeit vor Cyberangriffen, veralteten Systemen oder extremen Wetterereignissen?
Was sollte für den Ernstfall vorgehalten werden? Reichen Ravioli- und Linseneintopf, wie es der Landwirtschafts- und Ernährungsminister vorgeschlagen hat? Wo ist mein nächster Bunker? Wie überhaupt geht Katastrophenschutz? Wie immer gilt die Devise: Es gibt keine dummen Fragen und schlauer werden wir nur durch und mit der Begegnung.
Der Besuch der Veranstaltung ist ohne jegliche Voranmeldung möglich, Kosten entstehen keine und natürlich sind auch Nichtmitglieder wie immer herzlich willkommen.
Die Idee zu dieser Fragestunde reifte beim mehrtägigen Stromausfall in Berlin zum Jahresbeginn und basiert sicherlich auch auf der Feststellung, dass unser aller Friede schon einmal sicherer war.
