Rock-Kultur in Leutesdorf
Gemeinsam feiern für Kinder- und Jugendsport
Leutesdorf. Am 22. August ist es wieder soweit: Leutesdorf feiert den Kultur-Mythos Woodstock. Zum zweiten Mal lädt die Initiative „Rock ´n Roll Elferrat“ zum Festival-Spaß vor dem „Leutesdorfer Hof“ am Rheinufer. Im Mittelpunkt von „Woodstock 56 – Begegnung der Kulturen“: Handgemachte Live-Musik und Performance aus den Sparten Blues, Rock, Folk, Pop und Bühne. Künstlerinnen und Künstler mehrerer Generationen und mit unterschiedlicher Herkunft präsentieren ihr Können.
Der Reingewinn des Ehrenamts-Projekts geht an den SV Grün-Weiss Leutesdorf e.V.: Vorstandschefin Jasmin Höch (28) will damit die Nachwuchsarbeit des Sportvereins intensivieren. „Unsere Schnupperwochenenden waren schon ein großer Erfolg. Ziel ist es jetzt, alle Sparten des Vereins zu stärken und insbesondere so viele Kinder für Fußball zu begeistern, dass wir irgendwann wie früher mit Jahrgangsmannschaften am Spielbetrieb teilnehmen können. Schließlich hat der SV Leutesdorf den vielleicht schönsten Rasenplatz im Kreis Neuwied zu bieten.“
Der Rock `n Roll Elferrat ist von Jasmins Plänen begeistert: „Auch wir wollen mit unserem Musik-Angebot so viele Menschen wie möglich in Bewegung bringen – Rock und Fußball gehören zusammen! Deshalb unterstützen wir Jasmins Vorhaben sehr gern.“ Im Vorjahr „erspielte“ das Leutesdorfer Festival runde 1.000 Euro, die als Spende an die einheimische Kindertagesstätte gingen. Die Organisatoren wollen die Spendensumme diesmal möglichst erhöhen. „Deshalb haben wir das Programmangebot für 2025 deutlich vergrößert, aber alle Preise stabil gehalten. So hoffen wir, noch mehr Fans als 2024 zu begeistern.“
So treten am Abend ab 20 Uhr gleich zwei erfahrene Cover-Bands auf: die Rock- und Hard-Rock-Cover-Band „Stonepit Miners“ mit Frontmann Joe Siepmann und die auf Blues- und Rock-Klassiker spezialisierten „Walter Jotzo All Stars“, verstärkt durch Djembe-Trommel-Meister Fara Diouf aus dem Senegal. Schon ab 18 Uhr präsentieren die Koblenzer „Gypsy Kids“ mit Sinti-Swing und das Nümbrechter „Trio FOR“ mit Singer/Songwriter-Pop ihr Können. Als besonderes Highlight freuen sich die Initiatoren von „Woodstock 56“ auf den Auftritt der Künstlerin und Regisseurin Ute Hartmann aus Heimbach-Weis. Die Theatermacherin (Theatergruppe „Inflagranti“, Premiere von Goldonis „Diener zweier Herren“ in der Abtei Rommersdorf am 12.9.) wird eine besondere musikalische Lesung darbieten. Eröffnet wird das Festival um 17 Uhr mit Nachwuchstalenten wie dem Trio „Lena, Jens und Noah“.
Der Unkostenbeitrag für „Woodstock 56 – Begegnung der Kulturen“ beträgt „sehr moderate 10 Euro“, wie der Rock ´n Roll Elferrat betont. Auch alle übrigen Preise sind sehr familienfreundlich gestaltet: Die Bratwurst vom Grill kostet 2 Euro, Bier (0,33 Liter Flasche), Wasser und Softdrinks sind ebenfalls für 2 Euro zu haben.
„Woodstock 56 – Begegnung der Kulturen“ wird großzügig getragen vom Unterstützer „Leutesdorfer Hof“. Der „Rock ´n Roll Elferrat“ bedankt sich außerdem bei der mohrmedien GmbH (Rengsdorf) für den Druck von Postern und Flyern, bei Grafik-Designer Hans Klein (Köln) für den Entwurf derselben und bei Michaela Grahl (Bonn) für die Umsetzung in Website und digitale Medien. Mehr Infos: www.museum-immer-offen.de. Kontakt: info@kulturtrommel.de.
Spielen Pop-Klassiker und eigene Kompositionen: Roland Jung, Franz Hauschild Oliver Feddersen-Clausen (v.l.) - das Trio FOR aus Nümbrecht im Bergischen Land.
Neue Generation Sinti-Jazz: die Gypsy Kids aus Koblenz.
Bald ein Sommermärchen am Mittelrhein? Jasmin Höch vom SV Leutesdorf wirbt mit Plakat und WM-2006-Fußball „Teamgeist“ für das Festival „Woodstock 56“. Mit dem Reingewinn des Events soll die Nachwuchsförderung des Vereins gestärkt werden. Foto: Harald Stoffels
Eines der Highlights von „Woodstock 56“: die Hard-Rock-Cover-Band „Stone Pit Miners“. Die Band Mitglieder (v.l.): Manu Stein (Siegburg, Bass), Uv Marx (Vettelschoß, Schlagzeug), Ralf Böhnke (Rheinbach, Gitarre), Joe Siegmund (Kasbach-Ohlenberg, Gesang) Nils Hollstein (Bonn, Gitarre). Fotos: Harald Stoffels Foto: Harald Stoffels
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