Nächster Bahntreff Rhein-Ahr
Bad Bodendorf. Und wieder geht es weiter mit dem Bahntreff der Ahrtalbahnfreunde. Am Mittwoch, 27. August ist um 18 Uhr im Brunnenhof Bad Bodendorf (Bahnhofsgelände) Trans-Regio Geschäftsführer Dietmar Knerr zu Gast. Die Trans Regio Deutsche Regionalbahn GmbH ist die Betreiberin der MittelrheinBahn (MRB) und gehört zur Transdev-Gruppe.
Dietmar Knerr wird über die Planungen zum möglichen Einsatz der elektrischen Züge der MRB auf der Ahrtalbahn berichten.
Es sind wie immer alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Ende des Jahres soll der volle Zugbetrieb auf der Ahrtalbahn bis Ahrbrück wieder starten. Parallel zu den Zügen von DB Regio werden auch elektrische Züge der MRB einen Teil des täglichen Zugverkehrs übernehmen. Durch die MRB wird auch ein Taktverkehr von Ahrbrück über Koblenz bis Boppard angeboten.
Dietmar Knerr wird über das Unternehmen, den geplanten Betriebsablauf und über das Angebot an neuen Arbeitsplätzen berichten. Neben neuen Fahrzeugen werden rund 20 Lokführer für die neuen Verkehre benötigt.
Dietmar Knerr steht während der Diskussion zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Weitere Infos zum Verein können jederzeit unter www.Ahrtalbahnfreunde.de eingeholt werden.

"Ahrtal ist die wichtigste Brutregion für Schwarzstörche in Rheinland-Pfalz
Ihre Horste unterhalb des Kronendachs müssen so liegen, dass der Vogel unterhalb der Blätter, in dem Geäst, noch in den Horst fliegen kann. Bei einer Flügelspannweite von über zwei Metern sei das eine fliegerische Meisterleistung" Quelle: SWR
Dann wird es für diese Vögel an Oberleitungen, deren Isolatoren erheblich kürzer als 2 Meter sind, lebensgefährlich.
Elvira.F, Sie waren trotz besserer Erziehung offenbar nie jung, sind nie ohne kriminelle Absicht geklettert, wo es verboten war, und sind auch nie über eine rote Ampel gelaufen, wo weit und breit kein Auto kam. Denn Bahnstromunfälle passieren da, wo gar kein Zug fährt.
Ich frage Sie auch nicht, was Sie Tieren empfehlen, die keine Ahnung von Strom haben und in Oberleitungen umkommen.
Da Sie von "früher" sprechen: Früher gab es auf der Ahrtalbahn keine Stromtodgefahr, wenn man "auf solche Dinge kletterte" und die Gefahr, dort abzustürzen, war nicht größer als auf einem Spielplatz-Klettergerüst.
Folglich besteht für die elektrische Bahn umso mehr Verkehrssicherungspflicht, ihre Anlagen gegen unbefugtes Klettern in den Stromtod abzusichern. Billige Stromwarnaufkleber sind kein wirksamer Stromschlagschutz, Klettersperren hingegen schon.
Fragen Sie die Eltern, deren Kinder durch Bahnstrom umgekommen sind, ob es an der Erziehung gemangelt hat. Sie werden etwas anderes hören als Sie denken.
Bei der Elektrifizierung der Ahrtalbahn wird bislang keinerlei Rücksicht auf die massiv ansteigenden Unfallrisiken für Mensch und Tier genommen: Dort werden Hunderte Fahrleitungsmasten errichtet, die sich wegen der Gitterbauweise kinderleicht erklettern lassen und schon in 1,5 m Entfernung von stromführenden Teilen tödlich enden. Sogar auf Bahnsteigen stehen solche Masten, und zwar ohne jegliche Klettersperren. Das wird nicht ohne tödliche Folgen bleiben, denn bundesweit passiert etwa alle 14 Tage ein Bahnstromunfall - in keinem anderen Bahnsystem kommen so viele Menschen und Tiere zu Schaden wie im elektrischen.
Daher die dringende Bitte an alle Leser, machen Sie bitte mit bei der Petition für wirksamen Stromschlagschutz:
https://www.change.org/p/sicherheitsmaßnahmen-für-zugang-zu-bahngelände-und-abstellgleise-verstärken
Über 800 Menschen haben bereits unterzeichnet. Es geht um die Zukunft unserer Kinder, vielen Dank!
Wer auf solche Dinge klettert und dabei zu Schaden kommt, ist selbst schuld. Das war früher nicht anders. Vielleicht sollte man es mal mit besserer Erziehung probieren.