Allgemeine Berichte | 25.02.2014

Busfahrplan in Urbar und Vallendar verbessern

Grünen-Ortsverband und Bürgerinitiative diskutieren beim RWN über ÖPNV in der Verbandsgemeinde Vallendar

Frauke Eichhorn, Christine Ziegler, Ursula Bethke (alle Bürgerinitiative), RWN-Linienmanager Sauer, RWN-GeschäftsführerStrüder), Roland Wagner und Peter Nebenführ vom Grünen-Ortsverband Vallendar. privat

Urbar/Vallendar. Die unzureichende Versorgung der Verbandsgemeinde Vallendar durch den öffentlichen Personennahverkehr ist seit Jahren ein Dauerthema. Seit Oktober 2013 kamen weitere Fahrplankürzungen hinzu, die neue Lücken an Fahrzeiten zur Folge haben.

Grund genug für engagierte Bürgerinnen wie Ursula Bethke und Christine Ziegler aus Urbar und Frauke Eichhorn aus Vallendar mit Unterstützung des Grünen-Ortsverbands eine Unterschriftenaktion in Urbar und auf dem Mallendarer Berg sowie in den Bussen durchzuführen, mit dem Ziel, Meinungen und Bedürfnisse der Bürger zur Busanbindung zu erfragen. Dabei geht es ihnen besonders um die Linie 358, die von Koblenz auf den Mallendarer Berg im Hin- und Rückverkehr reduziert wurde.

Besonders der Entfall der 10-Uhr- und 12-Uhr-Fahrzeiten (hin und zurück) an Wochentagen ist vielen Bürgern ein Ärgernis. Durch den Wegfall dieser beiden Rückkehrmöglichkeit aus der Stadt sind Erwachsene und ältere Mitbürger zum Beispiel nach einem Arzttermin oder einer Einkaufsfahrt gezwungen, lange zu warten, um sich dann mit in den ohnehin sehr vollen Schülerbus kurz nach 13 Uhr zu quetschen. Ebenso betroffen von den fehlenden Vormittagsbussen sind Schüler, besonders in der Oberstufe, die häufig einen Stundenplan haben, der nicht direkt um 8 Uhr beginnt und am späten Nachmittag endet.

Ein weiterer häufig genannter Wunsch ist eine bessere Busverbindung an den Wochenenden, an denen bisher nur alle zwei Stunden ein Bus fährt und abends nach 20 Uhr keiner mehr.

Mit den Unterschriftenlisten, die von beachtlichen 343 BürgerInnen mit Anregungen gefüllt wurden, und guten Argumenten im Gepäck wurde von den Initiatorinnen mit der Rhein-Westerwald Nahverkehr GmbH (RWN) als zuständigem Konzessionsinhaber der Linie 358 ein Gesprächstermin vereinbart.

Der Geschäftsführer des RWN Harald Strüder und der Linienmanager stellten sich den Fragen und Verbesserungsvorschlägen der Vertreterinnen der Bürgerinitiative und dem Grünen-Ortsvorstand mit MdL Katharina Raue, Peter Nebenführ und Roland Wagner. In konstruktiver Atmosphäre wurden die Unterschriftenlisten übergeben, die Argumente ausgetauscht und die Verbesserungsvorschläge diskutiert. Dazu gehörten neben der Wiedereinführung der 10-Uhr- und 12-Uhr-Versorgung sowie der erweiterten Wochenendversorgung auch die Möglichkeit eines „Verwaltungsbusses“, der es Bürgern ohne Auto oder mit körperlichen Einschränkungen innerhalb der VG ermöglicht, ihre Amtsgeschäfte bei der Verbandsgemeindeverwaltung zu tätigen.

Als erster Lichtblick wurde den Teilnehmern eine Fahrgastzählung vor den Osterferien zugesagt, außerdem eine Prüfung aller Möglichkeiten, um Ersatz für die entfallenen Fahrzeiten zu schaffen. Auch ein sechs- bis zwölfmonatiger Probebetrieb wurde in Aussicht gestellt. Sollten die entfallenen Fahrzeiten wieder eingeführt werden, haben es die Bürger dann selbst in der Hand für den Erhalt des Fahrplans mit zu sorgen. Denn nur eine rege Nutzung des Angebots führt zu einer dauerhaften Versorgung.

Wie man am obigen Beispiel sieht, lässt sich mit Ideen und Engagement einiges erreichen. die Grünen noch weitere unzureichende ÖPNV-Verbindungen angehen. Pressemitteilung

Bündnis90/Die Grünen

Ortsverband Vallendar

Katharina Raue (MdL und Sprecherin OV Vallendar) unterstützt die Initiative zur Verbesserung der ÖPNV-Versorgung in der VG Vallendar.

Busfahrplan in Urbar und Vallendar verbessern

Frauke Eichhorn, Christine Ziegler, Ursula Bethke (alle Bürgerinitiative), RWN-Linienmanager Sauer, RWN-GeschäftsführerStrüder), Roland Wagner und Peter Nebenführ vom Grünen-Ortsverband Vallendar. Fotos: privat

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