Niederwerther Weihnachtsmarkt
Ein echter Geheimtipp unter den Weihnachtsmärkten der Region
Niederwerth. Er ist klein, aber fein - der Niederwerther Weihnachtsmarkt. Zugegeben, etwas versteckt liegt er zwischen Rhein- und Hochstraße, man muss ihn schon suchen auf der schönen Rheininsel. Und wenn man dann auf die Stände trifft, merkt man schnell, dass es ein echter Geheimtipp unter den Weihnachtsmärkten der Region ist. „Wir haben dieses Jahr zwölf Stände, letztes Jahr waren es nur neun“, sagt Heike Nees. Sie und Stefanie Klöckner hatten den Weihnachtsinselmarkt vor vier Jahren ins Leben gerufen. Dieses Jahr hat sich die Ortsgemeinde erstmalig an der Organisation beteiligt. Ortsbürgermeister Sepp Gans: „Wir begrüßen diese Initiative und unterstützen das gerne.“ Man wünsche sich sogar eine Erweiterung in den kommenden Jahren, so der Inselchef weiter. Sepp Gans kommt ins Schwärmen: „Ja, es wäre fantastisch - ein Weihnachtsmarkt an der gesamten Rheinfront, von der Schlossstraße bis zum Klosterhof. Das wäre schön“, sagt er.
Jeder kann beim Weihnachtsmarkt mitmachen. Zwei Voraussetzungen gibt es: Weihnachtlich sollte es sein - handwerkliche Arbeit muss es sein! So findet man schön Gestricktes und Gehäkeltes, handgemachte Adventskränze und Weihnachtsgestecke, allerlei Holzbasteleien vom Schneemann bis zum Weihnachtsmann, die Grundschulkinder gestalteten Weihnachtslichter, schöne große bunte Sterne waren zu bestaunen und natürlich auch zu kaufen. Wer wollte, konnte am Basteltisch gleich selbst ausprobieren, wie schön Selbstgemachtes werden kann. Drei Dinge sind beim Weihnachtsmarkt unverzichtbar: Erstens Plätzchen - die kamen von der Werther Frauen - und Müttergemeinschaft und waren innerhalb kurzer Zeit ausverkauft. Der Verkaufserlös ist für die Kirchenorgel bestimmt. Zweitens: Glühwein und Bratwurst - dafür sorgten die Leute von der Kirmesgesellschaft - und drittens: Besuch vom St. Nikolaus mit kleinen Geschenken für die Kinder - der war natürlich auch da.
Der Erlös aus den Standmieten plus weiteren Spenden geht in diesem Jahr an das Jugendrotkreuz Niederwerth.
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