Allgemeine Berichte | 25.02.2014

SPD Urbar nominiert Kandidatin einstimmig

Karin Küsel-Ferber soll Bürgermeisterin werden

Gastredner Roger Lewentz plädiert leidenschaftlich für das politische Engagement der Bürger

Bernd Schemmer (v. l.), Vorsitzender der Verbandsgemeinde-SPD, Karin Küsel-Ferber, Kandidatin zur Wahl des Bürgermeisters, Roger Lewentz, SPD-Vorsitzender Rheinland-Pfalz, und Fred Pretz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vallendar. privat

Urbar. Die SPD Urbar will eine Ortsbürgermeisterin. Auf seiner Mitgliederversammlung am 17. Februar hat der Ortsverein Urbar einstimmig seine Vorsitzende Karin Küsel-Ferber zur Kandidatin für die Wahl des Ortsbürgermeisters nominiert. Die Mitgliederversammlung war in eine öffentliche Veranstaltung mit Roger Lewentz, Innen-, Sport- und Infrastrukturminister, eingebettet, die von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern besucht wurde.

Karin Küsel-Ferber ist seit 25 Jahren Mitglied der Partei und seit vielen Jahren kommunalpolitisch aktiv. Seit 2009 ist die 47-Jährige Fraktionsvorsitzende der SPD im Gemeinderat. Die verheiratete Mutter dreier Kinder studierte Germanistik und Philosophie und sammelte lange Jahre auch landes- und bundespolitische Erfahrung als Mitarbeiterin des Andernacher Wahlkreisbüros von Arbeitsministerin Andrea Nahles. Sie kandiert bei der kommenden Kreistagswahl auf Listenplatz 2 der SPD und gilt unter den Genossen als ideale Kandidatin. In ihrer Rede schilderte Küsel-Ferber ihre kommunalpolitischen Zielsetzungen für die kommenden Jahre. Mit drei Themen-Feldern will sie im Wahlkampf punkten.

Gestaltung der „neuen Mitte“

In der Urbarer Ortsmitte sind sowohl der Abriss der katholischen Kirche als auch des katholischen Kindergartens unvermeidlich und beschlossene Sache. Bereits an der diesen Beschlüssen vorausgehenden Debatte hat sich die Kandidatin im parteiübergreifenden Arbeitskreis zur Gestaltung der „neuen Mitte“ sehr engagiert, da hier die Gelegenheit besteht, gemeinsam mit der Kirchengemeinde den Ortsmittelpunkt neu, vielfältig und lebenswert zu gestalten. Der Neubau des Kindergartens, einer Kapelle sowie öffentlich zu nutzender Räume und Flächen für alle Generationen soll aus „einem Guss“ erfolgen und alle Generationen berücksichtigen. Darum legt Karin Küsel-Ferber großen Wert auf die Beteiligung der Bürgern an den Planungen.

Förderung und Zusammenarbeit mit den Vereinen

Zweiter Schwerpunkt ihrer kommunalpolitischen Arbeit soll die Förderung und Zusammenarbeit mit den Urbarer Vereinen sein. Karin Küsel-Ferber möchte die Urbarer Vereine und die vielen ehrenamtlich arbeitenden Bürger wie die aktiven Eltern beim Bauspielplatz, die Frauen der Bücherei, die Grünflächen-Paten, Sportvereine und viele mehr unterstützen. Sie machen das Leben in Urbar lebenswert und leisten einen sehr wichtigen Beitrag zur hohen Lebensqualität in Urbar.

Verkehrskonzept umsetzen

Verkehrspolitisch möchte sie Lebensqualität und Sicherheit fördern. Auf ihrer Agenda stehen: verkehrsberuhigenden Maßnahmen in der Arenberger Straße, die Einführung einer Tempo-30-Zone in ganz Urbar, die Verbesserung der Busanbindung und die mögliche Bebauung des Geländes der Fritsch-Kaserne, wo schon bald politische Entscheidungen getroffen werden müssen, bei denen insbesondere bei der Verkehrsplanung die Interessen der Urbarer gewahrt werden müssen.

Küsel-Ferber will neuen Stil

Karin Küsel-Ferber warb für die Abkehr von einem konfrontativen hin zu einem kooperativen und sachlichen Stil in der kommunalpolitischen Diskussion. Wichtige Themen sollen gemeinsam mit allen Fraktionen entwickelt werden. Auch das große kommunalpolitische Interesse der Bürger in Urbar möchte sie nutzen. Sie will ihren politischen Stil auch als Ortsbürgermeisterin weiterführen.

Bewähren soll sich dies schon unmittelbar nach dem Wahltermin, beim ersten großen und überaus wichtigen Projekt, den Planungen zur Neugestaltung der Urbarer Mitte.

Roger Lewentz sicherte der Bürgermeisterkandidatin seine Unterstützung bei den Planungen für die neue Ortsmitte zu. Er wolle gern auch erneut zu einem Besuch kommen, wenn die Planungen weiter fortgeschritten seien. In seinem Vortrag gab Lewentz einen Überblick zu den kommunalpolitischen Entwicklungen in Rheinland-Pfalz und betonte dabei mit zahlreichen Beispielen die dominante Rolle der demografischen Veränderungen für die Kommunen.

Er wünschte Küsel-Ferber viel Erfolg und auch einen fairen Wahlkampf, denn die Demokratie lebe vor Ort vom Engagement der Bürger. In Rheinland-Pfalz seien dies 30.000 Bürgerinnen und Bürger in den kommunalen Parlamenten.

Pressemitteilung

des SPD-Ortsvereins Urbar

Bernd Schemmer (v. l.), Vorsitzender der Verbandsgemeinde-SPD, Karin Küsel-Ferber, Kandidatin zur Wahl des Bürgermeisters, Roger Lewentz, SPD-Vorsitzender Rheinland-Pfalz, und Fred Pretz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vallendar. Foto: privat

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