Performance eröffnet Karwoche in Vallendar
Raum aus Musik, Kunst und Bewegung
aus Koblenz
Vallendar. Mit der Performance „Rien ne va plus – Nichts geht mehr? Wirklich?“ ist am Palmsonntag, 29. März ein besonderer Akzent im Rahmen der Fastenaktion der Pfarrei Vallendar St. Maria Magdalena gesetzt worden. In der Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus in Vallendar entstand ein Raum aus Musik, Kunst und Bewegung.
Ein Streichquartett aus Bonn interpretierte die „Sieben letzten Worte Jesu“ von Joseph Haydn, parallel dazu entwickelte die Künstlerin Stefanie Schmeink aus Neuwied ein Kunstwerk: Aus zunächst in Kreuzform ausgelegten Papierstreifen entstand im Laufe der Performance ein offener Kokon – ein Bild für Verwandlung und neues Leben. Die Besucherinnen und Besucher waren eingeladen, sich mit eigenen Gedanken einzubringen.
„Die Verbindung von Musik, künstlerischer Gestaltung und stiller Beteiligung machte die Veranstaltung für viele zu einer intensiven und bewegenden Erfahrung“, lautete der Eindruck des Orga-Teams aus Haupt- und Ehrenamtlichen. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher ließen sich auf diese besondere Form ein und zeigten sich tief berührt. „Die Performance bot einen ganz eigenen, ungewöhnlichen und zugleich sehr stimmigen Einstieg in die Karwoche – jenseits klassischer Formate und doch nah an den existenziellen Fragen dieser Tage“, so die Verantwortlichen.
Das entstandene Kunstwerk ist weiterhin in der Kirche zu sehen und lädt auch über die Performance hinaus zum Innehalten und Nachdenken ein. Das Streichquartett war besetzt mit Veronica Wehling und Sylvia Stowasser (Violine), Thomas Plümacher (Viola) sowie Caroline Steiner (Violoncello).
Weitere Informationen zur Fastenaktion gibt es auf www.pfarrei-vallendar.de/rien-ne-va-plus.
