Sternsingeraktion 2013 in der Verbandsgemeinde
Segen bringen, Segen sein
VG Vallendar.In diesen Tagen steht an den Häusern und Wohnungen in der Verbandsgemeinde ungewöhnlicher Besuch vor der Tür: Kinder haben sich als orientalische Könige verkleidet, bringen eine gute Botschaft mit und segnen das Zuhause: Mit Kreide schreiben sie an die Haustür 20*C+M+B+13. Das bedeutet Christus Mansionem Benedicat und heißt: Christus segne diese Wohnung. Gleichzeitig sind es die Initialen der Heiligen Drei Könige. Nach der Legende hießen sie Caspar, Melchior und Balthasar und brachten dem gerade geborenen Christuskind wertvolle Geschenke. Im übertragenen Sinn bedeutet Segen und segnen: „Jemanden etwas Gutes von Gott her zusagen“ und „Gott möge sich der guten Sache zuwenden“.
Die Kinder aus Vallendar, Weitersburg, Urbar und Niederwerth sind einige Dutzend von insgesamt etwa 500.000 Jungen und Mädchen in Deutschland. Die Sternsinger bitten um eine Geldspende. Das Geld kommt direkt Hilfsprojekten zugute, die der Not vieler Kinder begegnen, sie lindert und zu beseitigen hilft.
„Segen bringen, Segen sein“ ist das Motto der diesjährigen Aktion. Partnerland ist Tansania. An diesem Beispielland wird gezeigt, wie notwendig Hilfe ist und wie wichtig die Sternsingeraktionen sind. Träger ist der Bund der Deutschen Katholischen Jugend.
Am vergangenen Samstag fand auch in der Vallendarer Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus ein feierlicher Aussendungsgottesdienst statt. Geleitet wurde dieser von Pater Roman Fries. Statt Predigt fragte der Gottesmann die Kinder, was es mit den drei Königen auf sich hat, was denn Segen sei und warum es Sternsinger gibt. Kluge Kinder - richtige Antworten und so wussten die Gottesdienstbesucher auch ohne Predigt des Geistlichen Bescheid, worum es bei den heiligen Drei Königen ging. Gemeindereferentin Doris Faig hatte die Kinder auf die Sternsingeraktion vorbereitet. AND
