Allgemeine Berichte | 08.12.2015

Kultur-Gut, Urbar

„Vom Himmel hoch...“

Urbar. So richtig himmlisch sieht sie eigentlich gar nicht aus, wenn sie hereinkommt, Elke Steltner, eher winterlich zugepackt. Aber wenn sie dann die Bühne erreicht hat und sich an die Harfe setzt, dann ertönt wirklich himmlischer Wohlklang. Da das Publikum ganz überwiegend aus Erwachsenen bestand, die wohl eher der Harfe zuliebe als wegen der Herdmann-Geschichte gekommen waren, wurden klassische, ernsthafte Weihnachtslieder gespielt, wie z.B „Es ist ein Ros entsprungen . . .“ Diese schönen alten Lieder auf einem so edlen Musikinstrument zu hören ist eine Freude. Dazwischen las Frau Steltner die provokante Geschichte von den raubeinigen Kindern, die partout im Weihnachtsmärchen mitspielen wollen, obwohl sie nie in die Kirche gehen und von den Geschehnissen in Bethlehem keine Ahnung haben. Aber gerade deshalb, wegen ihrer primitiven, natürlichen Reaktionen wird die ursprüngliche biblische Situation echter und glaubhafter als in den gewohnten konventionellen Formen. Frau Steltner liest diese Geschichte nicht nur einfach, sie spielt sie geradezu, so lebendig und authentisch, dass man sie intensiv miterlebt. Das Publikum war sehr angetan von dieser Darbietung und spendete reichlich Beifall. Eine weitere Vorstellung gibt es am Sonntag, 20. Dezember um 15.30 Uhr. Kartenreservierung ist unter Tel. (01 72) 7 04 01 71 möglich.

"Der Nacktputzer"

Die Komödie "Der Nacktputzer“ wird an den Samstagen und Sonntagen im Dezember, jeweils um 19.30 Uhr gespielt, und an Silvester zweimal: um 15 und 19.30 Uhr.

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